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Alemannia will wieder punkten

Im dritten Anlauf soll es endlich klappen. Nachdem die Partie beim letzten Nachholtermin erst zwei Stunden vor Spielbeginn aufgrund der Platzverhältnisse erneut abgesagt werden musste und sowohl Mannschaft als auch die zahlreichen treuen Fans die rund 720 Kilometer weite Anreise an die österreichische Grenze vergeblich auf sich genommen hatten, wird die Partie der Alemannia beim SV Wacker Burghausen nun am kommenden Samstag, 23.03.2013, über die Bühne gehen.

Für die Alemannia hat sich die Lage im Abstiegskampf durch den 2-Punkte-Abzug des DFB zusätzlich verschärft. Seit drei Spielen steht die junge Truppe ohne Punkterfolg da, wobei die Ergebnisse aufgrund des Chancenverhältnisses in diesen Partien den Spielverlauf nicht angemessen wiederspiegelten. „Wir wollen schnellstmöglich wieder punkten“, sagt René van Eck vor dem Duell beim Tabellenzehnten. Am Donnerstag konnten Armand Drevina und Kristoffer Andersen wieder beschwerdefrei mit der Mannschaft trainieren, sodass der Trainer hinsichtlich seiner Startaufstellung einige Variationsmöglichkeiten besitzt. Mit Marvin Ajani und Kazuja Odowara haben sich unter der Woche zudem zwei Akteure aus der U23 für eine Kadernominierung empfohlen.

Gastgeber Burghausen steht seit dem elften Spieltag in der oberen Tabellenhälfte. „Die spielen eine konstante Saison und sind sehr heimstark“, weiß René van Eck, dass sein junges Team keine einfache Aufgabe an der Salzach erwartet. Bei aktuell 35 Zählern auf der Habenseite könnten die Hausherren ihrem vorderrangingen Ziel „40 Punkte“ mit einem Sieg am Samstag ein großes Stück näherkommen. Verzichten muss Wacker allerdings auf seinen Routinier und Spielmacher Youssef Mokhtari, der bei der 1:2-Niederlage in Heidenheim letzte Woche des Feldes verwiesen wurde. Einen Vorteil sieht René van Eck aufgrund dieser Personalie allerdings nicht, da „das Spiel sicherlich nicht auf eine einzelne Person ausgerichtet ist“.

Die bisherige Bilanz beider Clubs spricht für die Alemannia, die in neun Spielen viermal, u. a. beim 3:2-Erfolg im Hinspiel, als Sieger vom Platz ging. Drei Aufeinandertreffen endeten unentschieden und zweimal hatte Burghausen das bessere Ende für sich.

Quelle: Alemannia Pressemitteilung


DFB-Spielausschuss will Alemannia Aachen zwei Punkte abziehen

Der Spielausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat heute Nachmittag die Verantwortlichen von Alemannia Aachen mündlich darüber informiert, dass er dem Verein zwei Punkte aus dem laufenden Spielbetrieb abziehen wird.

Als Grund nannte der Ausschuss, dass die im Frühjahr und Sommer 2012 verantwortliche Geschäftsführung des Vereins falsche Angaben zur Finanzsituation in den Lizenzantrag für die Saison 2012/13 eingetragen und in weiteren Gesprächen den Sachverhalt falsch dargestellt habe. Das Zustandekommen dieser falschen Angaben bewertet der Ligaausschuss als grob fahrlässig.

Anfang der Woche waren Sanierungs-Geschäftsführer Michael Mönig, der vorläufige Sachwalter Professor Dr. Rolf-Dieter Mönning, Sportdirektor Uwe Scherr, Prokurist Markus Krieger und der externe Finanz-Controller Marcus Oshege zur Anhörung beim DFB in Frankfurt/Main. Sie konnten dort in intensiven Diskussionen die DFB-Vertreter davon überzeugen, dass die damaligen Verantwortlichen aufgrund falscher Annahmen in den Planungen keine korrekten Angaben in dem Lizenzantrag gemacht haben. Zudem wurden verschiedene angekündigte Maßnahmen nur unzureichend umgesetzt. Ein vorsätzliches Vergehen durch die damalige Geschäftsführung – was einen höheren Punktabzug zur Folge gehabt hätte – habe nach jetzigem Stand also nicht stattgefunden.

Mönig und Mönning kündigten an, den zwei-Punkte Abzug durch den DFB im vorläufigen Gläubigerausschuss zu diskutieren. Erst danach wolle man sich entscheiden, ob der Punkte-Abzug akzeptiert wird oder im Namen des Vereins Einspruch eingelegt wird.

Quelle: Alemannia Aachen Pressemitteilung


Die Alemannia will nachlegen

Exakt einen Monat nach dem Punktgewinn in Offenbach kann die Alemannia mit großer Wahrscheinlichkeit noch einmal auswärts auf Punktejagd gehen. Nach einer Trainingseinheit am Freitagmorgen und einem gemeinsamen Mittagessen machen sich die Tivoli-Kicker auf den Weg nach München, wo am Samstag, 02.03.2013, um 14.00 Uhr das Gastspiel bei der SpVgg Unterhaching auf dem Programm steht.

„Wir sind froh, dass es wieder um Fußball geht“, sagt René van Eck, nachdem in den Tagen zuvor aufgrund der Stadionproblematik wieder andere Schlagzeilen in den Fokus der Medien gerückt waren. „Natürlich beschäftigt das die Mannschaft. Aber es ändert nichts an unserer Zielsetzung, den sportlichen Verbleib in der 3. Liga sichern zu wollen“. Damit dies gelingt, wollen die Alemannen nach dem überzeugenden Auftritt gegen die Stuttgarter Kickers am Samstag nachlegen. „Wenn wir das spielen, was wir können, wird es für jeden Gegner schwer uns zu schlagen“, ist René van Eck von seinem Team überzeugt. Dass der kommende Gegner 2013 noch ohne Punktgewinn ist und zuletzt fünf Niederlagen in Folge kassierte, beeindruckt den Trainer derweil weniger. „Haching hatte zuletzt eine schlechte Phase, wo nicht gepunktet werden konnte. Die Mannschaft hat sich aber in jedem Spiel viele Chancen erspielt, die ungenutzt blieben“.

Der Euphorie im schwarz-gelben Lager folgte nach dem jüngsten Erfolg am Montag die nächste Hiobsbotschaft. Innenverteidiger Mario Erb hatte sich einen Zeh gebrochen und fällt voraussichtlich sechs Wochen aus. Erneut ist das Improvisationstalent des Trainers gefragt, der die vakante Position aller Voraussicht nach mit dem wiedergenesenen Timo Brauer besetzen wird. Aber auch Norikazu Murakami und U23-Akteur Freddy Göhsl wären eine Alternative. Ansonsten gibt es wenig Veranlassung, die Startelf personell zu verändern. Aimen Demai, Sascha Rösler, Thomas Stehle und Florian Müller fehlen ohnehin noch für längere Zeit und auch der Genesungsprozess von Robert Leipertz (Hüftprobleme) verläuft schleppend.

Die Bilanz beider Clubs spricht für die Alemannia, die bislang sechs Partien gewinnen konnte. Vier Spiele, darunter auch das 1:3 beim Debüt von René van Eck als Alemannia-Coach im Hinspiel, gingen an die Kicker aus dem Münchener Süden. Nur eine Partie endete ohne Sieger.

Quelle: Alemannia-Pressemitteilung


KSC verpflichtet Kai Schwertfeger

Der Karlsruher SC ist nochmals auf dem Transfermarkt aktiv geworden und hat Defensivallrounder Kai Schwertfeger von Alemannia Aachen verpflichtet. Der 24-Jährige unterzeichnete im Wildpark einen bis zum 30.06.2014 datierten Vertrag.

„Kai ist im Defensivbereich auf vielen verschiedenen Positionen einsetzbar“, erklärte KSC-Sportdirektor Oliver Kreuzer. „Er hatte sich bei der Alemannia als Stammspieler und Kapitän etabliert und im bisherigen Saisonverlauf sehr gut präsentiert.“

Schwertfeger absolvierte in der Hinrunde bei Alemannia Aachen 20 Spiele (2 Tore) in der Liga und eines im DFB-Pokal. Für Fortuna Düsseldorf bestritt er zuvor 28 Zweitligapartien und neun Drittligabegegnungen.


Die Eckdaten des neuen Spielers:
Name: Kai Schwertfeger
Geburtstag: 08.09.1988
Geburtsort: Düsseldorf
Größe: 188 cm
Gewicht: 78 kg
Bisherige Vereine: Alemannia Aachen, Fortuna Düsseldorf, Mettmanner SC
Rückennummer beim KSC: 35

Quelle: KSC-Pressemittelung


KSC: Parker Walsh erhält Vertrag bis zum Saisonende

Der Karlsruher SC hat Außenverteidiger Parker Walsh mit einem Vertrag bis zum 30.06.2013 ausgestattet.

Der 21-jährige US-Amerikaner trainiert bereits seit rund zwei Wochen mit Mannschaft und hinterließ dabei einen überzeugenden Eindruck. “Parker hat sich so präsentiert, wie wir ihn von früher kannten und wie wir uns das erhofft hatten“, erklärte KSC-Cheftrainer Markus Kauczinski. „Damit passt er genau in unser Anforderungsprofil.”

Walsh spielte bereits von 2009 bis 2012 zunächst im KSC-Talentteam und anschließend beim KSC II in der Regionalliga Süd, wo er in den Spielzeiten 2010/2011 und 2011/2012 insgesamt 47 Einsätze absolvierte.

Die Eckdaten des neuen Spielers:
Name: Parker Walsh
Geburtstag: 30.10.1991
Geburtsort: Jacksonville, Florida
Größe: 177 cm
Gewicht: 80 kg
Bisherige Vereine: Karlsruher SC, eigene Jugend, SV Eichede
Rückennummer beim KSC: wird noch festgelegt

Quelle: KSV Pressemitteilung


FC Energie verpflichtet Christian Bickel

Fußball-News

Der FC Energie Cottbus hat mit Christian Bickel einen Perspektivspieler verpflichtet. Der 21-jährige Mittelfeldspieler wechselt vom SC Freiburg in die Lausitz und erhielt beim FCE einen Vertrag bis Juni 2015.

Der in Bad Langensalza geborene Christian Bickel hatte im Oktober ein mehrtägiges Probetraining beim FC Energie Cottbus absolviert und dabei einen sehr guten Eindruck hinterlassen. „Die Verpflichtung von Christian Bickel ist eine Investition in die Zukunft. Er kann im Mittelfeld auf beiden Außenbahnen spielen und verfügt über einen sehr guten Standard“, weiß Sportdirektor Christian Beeck. Nach Rücksprache mit Cheftrainer Rudi Bommer hatte sich der FC Energie Cottbus um den Spieler bemüht und einigte sich mit dem Bundesligisten SC Freiburg auf einen ablösefreien Transfer in der Winterpause. Der dynamische Offenspieler wird am 4. Januar sein erstes Mannschaftstraining im Trikot des FCE absolvieren.

Christian Bickel spielte im Nachwuchsbereich beim FC Rot-Weiß Erfurt und wechselte im A-Juniorenalter nach Freiburg, wo er einen Profivertrag erhielt. Der 1,78 Meter große Akteur erzielte in der laufenden Saison in der Regionalliga in 14 Spielen für den SC Freiburg II vier Tore. In der Rückrunde 2011/2012 war Christian Bickel an den späteren Zweitliga-Aufsteiger Jahn Regensburg ausgeliehen, kam auf Grund einer Verletzung aber nur dreimal zum Einsatz. Im November 2010 hatte er für die deutsche U 20-Nationalmannschaft gegen Italien sein bisher letztes Länderspiel bestritten.

Quelle: Energie Pressemitteilung


Dr. Meino Heyen tritt zurück

Dr. Meino Heyen legt seine beiden Ämter des Präsidenten des TSV Alemannia Aachen und des Aufsichtsratsvorsitzenden der Alemannia Aachen GmbH mit sofortiger Wirkung nieder. Bereits am Mittwoch teilte Dr. Heyen seine Entscheidung den Gremienmitgliedern mit.

„Für die Alemannia wurde das Planinsolvenzverfahren in Eigenverwaltung beantragt. Dies wurde durch erhebliche finanzielle Unterstützung durch mich, durch viele andere Gremienmitglieder und vielen Freunden der Alemannia ermöglicht. Ein Neuanfang ist notwendig – auch in den Gremien. Selbstverständlich werde ich weiter aktiv dabei helfen, die offenen Fragen der Vergangenheit aufzuklären“, so Dr. Heyen.

Dr. Meino Heyen wurde im Juni 2010 in den Aufsichtsrat der Alemannia Aachen GmbH gewählt und zu dessen Vorsitzenden berufen. Seit der Mitgliederversammlung im März 2012 war der 66-jährige Unternehmer auch Präsident des TSV Alemannia Aachen.

Quelle: Alemannia Pressemitteilung


Silvano Varnhagen verlängert bis 2015

Der Karlsruher SC hat ein weiteres Talent an den Verein gebunden. Mittelfeldspieler Silvano Varnhagen hat heute einen neuen, bis zum 30.6.2015 datierten Vertrag unterzeichnet. Sein ursprünglicher Kontrakt umfasste eine Laufzeit bis zum Saisonende.

„Silvano ist ein sehr intelligenter Spieler und er ist mit seinen erst 19 Jahren schon sehr weit“, erklärte KSC-Sportdirektor Oliver Kreuzer. „Er hat sich direkt aus der U19 kommend über die vergangenen Monate hinweg zu einem wichtigen Bestandteil unseres Teams entwickelt. Es freut uns sehr, dass er diese positive Entwicklung bei uns fortführen wird und wir ihn langfristig binden können.“

Silvano Varnhagen spielte in den vergangenen beiden Jahren in der U19 des KSC-Talentteams, seit Saisonbeginn ist er fester Bestandteil des KSC-Profikaders.

„Es passt hier alles für mich. Ich kann mich beim KSC optimal weiterentwickeln“, freute sich Silvano Varnhagen. „Da war es nur folgerichtig, jetzt den Vertrag zu verlängern.“

Varnhagen bestritt bisher 12 Spiele in der 3. Liga und zwei Partien im DFB-Pokal für den Karlsruher SC.

Quelle:KSC-Pressemitteilung


Der Charakter stimmt, das Ergebnis nicht!

Die Alemannia unterliegt beim VfB Stuttgart II mit 1:2. Sensationelle Unterstützung der Fans.

Einen Tag nach der Hiobsbotschaft vom Tivoli wollte auch aus sportlicher Sicht keine Freude aufkommen, das Team von René van Eck unterlag beim VfB Stuttgart II mit 1:2. In einer munteren Partie mit reichlichen Torchancen ging der Nachwuchs des VfB Stuttgart vor 710 Zuschauern per Foulelfmeter durch Benyamina in Führung (27.), ehe Schwertfeger nach 34 Minuten der verdiente Ausgleich gelang. Nach dem Wechsel machten beide Teams da weiter, wo sie aufgehört hatten und suchten immer wieder die Aktionen in der Offensive. Eine gefährliche Aktion reichte den Gastgebern, um den 2:1-Siegtreffer in der 76. Minute zu erzielen, so dass es auch aus sportlicher Sicht an diesem Tag keine positiven Nachrichten zu vermelden gab. Einzig der Charakter der Mannschaft musste an diesem Tag gelobt werden.

Trotz der erschreckenden Nachrichten des Vortages ging es am Samstag zunächst für ein paar Stunden wieder um den Fußball. Vor Keeper Michael Melka begann die Viererkette mit Robert Wilschrey, Seyi Olajengbesi, Sascha Herröder und Fabian Baumgärtel. Im 4-3-3-System markierte Kai Schwertfeger den einzigen Sechser. Robert Leipertz und Florian Müller komplettierten das Mittelfeld, Kristoffer Andersen, Timmy Thiele und Marcel Heller starteten im Angriff.

Das größte Kompliment verdienten sich an diesem Tag die mehr als 200 mitgereisten Anhänger aus Aachen, die sich trotz der bitteren Situation auf den Weg ins Schwabenland gemacht hatten. Mit Blick auf die Mannschaft gab es eine Frage zu klären: Wie sieht die Reaktion des Teams nach der Hiobsbotschaft vom Freitag aus? Zum zweiten Mal in dieser Saison war man im GAZi-Stadion in Stuttgart-Degerloch zu Gast (ebenfalls Spielstätte der Stuttgarter Kickers). Von Beginn an war die Partie ausgeglichen. Leipertz sorgte nach sechs Minuten für den ersten Schuss aus der Distanz, deutlich enger wurde es auf der Gegenseite nach einer knappen halben Stunde, als Benyamina nach einem Konter frei vor Melka auftauchte, am Keeper der Alemannen allerdings scheiterte.

Timmy Thiele hätte sein Team wenige Sekunden später in Führung bringen können, doch eine Hereingabe von Andersen verpasste der junge Offensivmann knapp per Kopf. Die Hausherren konzentrierten sich auf ihr schnelles Konterspiel, was in der 27. Minute zum Erfolg führte: Ein Pass in die Tiefe brachte Hemlein in Aktion. Beim Herauslaufen erwischte Melka den Angreifer am Fuß, den daraus resultierenden Foulelfmeter verwandelte Benyamina zum 1:0.

Man hätte aus Sicht der Schwarz-Gelben komplett den Kopf in den Sand stecken können, doch die Jungs vom Tivoli zeigten Charakter und legten einen Zahn zu: Herröder überraschte die gegnerische Hintermannschaft mit einem indirekten Freistoß, der Schwertfeger am langen Pfosten fand. Alemannias „Sechser“, der an diesem Tag die Kapitänsbinde trug, nahm die Kugel volley und traf ins obere Ecke zum 1:1 (34.). Ein toller Treffer, und ein verdienter Ausgleich obendrein! Beide Teams zeigten sich an diesem Tag offensivfreudig. Mit dem 1:1 ging es in die Pause.

Nach dem Wechsel hatten die jungen Stuttgarter zunächst die größte Gelegenheit, in Führung zu gehen: Einen Freistoß von Stöger wehrte Melka zur Ecke ab, der Nachschuss konnte von gleich mehreren Alemannen auf der Linie geklärt werden (47.). An Torchancen mangelte es an diesem Samstagnachmittag nicht, beide Mannschaften spielten munter nach vorne. Müller spielte in der 62. Minute Leipertz wunderbar frei, der jüngste Mann auf Seiten der Schwarz-Gelben kam zum Abschluss, doch VfB-Keeper Weis verhinderte eine Aachener Führung.

Oguzhan Kefkir kam kurze Zeit später für Andersen in die Partie. Den Jungs vom Tivoli war anzusehen, dass sie zumindest sportlich für eine kleine freudige Nachricht sorgen wollten. Druckvoll ging es nach vorne, Leipertz bediente Kefkir am langen Pfosten, sein Volley-Schuss strich einige Meter neben das Stuttgarter Gehäuse (73.).

In der momentanen Situation scheint jedoch kein Platz für positive Nachrichten zu sein. Ein Angriff reichte der Zweitvertretung des VfB, von der lange Zeit nichts zu sehen war, um mit 2:1 in Führung zu gehen – Benyamina stocherte das Leder im Fallen über die Linie (76.).

Van Eck schmiss nochmals alles nach vorne. Freddy Borg und Armand Drevina kamen für Müller und Leipertz. Selbst Torhüter Melka hielt es nicht mehr im eigenen Kasten. Mit aller Macht stemmte sich die Alemannia gegen die Niederlage – am Ende ohne Erfolg. Mit hängenden Köpfen bedankte sich das gesamte Team bei den mitgereisten Anhängern für die sensationelle Unterstützung in einer der schwersten Phasen der Vereinsgeschichte.

“Ich habe den Spielern vor der Partie gesagt, dass es eine Frage des Charakters ist. Die Situation ist nun mal so, wie sie ist. Die Jungs können dennoch ihrer Leidenschaft nachgehen, das ist der Fußball. Die Leistung war phasenweise in Ordnung, aber wir kassieren viel zu einfach die Gegentore. Die Situation ist umso bitterer, wenn man sich unsere Fans anschaut. Das tut weh. Sie haben uns hervorragend unterstützt. Es geht jetzt nur noch um eins: Die Alemannia muss gerettet werden, irgendwie”, so Trainer René van Eck nach dem Spiel.

Quelle: Alemannia Pressemitteilung


Alemannia schlägt sich selbst

Die Schwarz-Gelben klassieren eine 0:3-Niederlage gegen den Halleschen FC. Ein ganz bitterer Tag auf dem Tivoli.

Die Gewitterwolken wollen derzeit einfach nicht vorüber ziehen. Im Heimspiel gegen den Halleschen FC gab es für die Schwarz-Gelben am Samstag vor 10.953 Zuschauern auf dem Tivoli einen erneuten Tiefschlag. Das Team von René van Eck musste sich am Ende mit 0:3 geschlagen – eine Niederlage, die am Ende alles sprachlos machte. Unzählige klare Torchancen ließen die Alemannen kläglich liegen, die Gäste aus Halle bestraftes es eiskalt und gingen durch drei Treffer von Preuß, Lindenhahn und Mast (54./88./90.) als Sieger vom Platz.

Im Spiel gegen den Gegner aus Halle nahm Trainer René van Eck im Vergleich zum Auftritt in Heidenheim keine personellen Änderungen in der Startelf vor. Vor Keeper Michael Melka postierte sich die Viererkette mit Christian Weber, Seyi Olajengbesi, Sascha Herröder und Fabian Baumgärtel. Auf der Sechserposition spielte Kai Schwertfeger, Marcel Heller und Oguzhan Kefkir kamen über die Außen. Robert Leipertz bildete gemeinsam mit der Doppelspitze, bestehend aus Kapitän Albert Streit und Florian Müller, den Offensivblock. Kristoffer Anderssen musste aufgrund einer Grippe pausieren. Für ihn rückte Robert Wilschrey aus der U-23 in den Kader.

Das Team von René van Eck hatte bereits nach wenigen Minuten die erste Chance, in Führung zu gehen. Müllers Flanke von rechts erreichte Heller, der sich gegen seinen Gegenspieler durchsetzte, jedoch durch die Fußabwehr von Gästekeeper Horvat gestoppt werden konnte (6.). Doch auch der Hallesche FC versuchte seine Möglichkeiten zu nutzen. Ein Schuss von Preuß aus 18 Metern konnte jedoch souverän von Herröder geklärt werden (10.). Ein weiterer Angriff der Gäste wurde von Keeper Melka, der einen Schuss von Wagefeld über die Latte lenkte, abgewehrt (23.).

Nun nahm die Partie richtig Fahrt auf. Beide Teams zeigten Kampfgeist und versuchten, in Führung zu gehen. Die Alemannia hatte gleich mehrere Chancen, konnte diese jedoch leider nicht nutzen. Ein Freistoß von Leipertz erreichte Olajengbesi, der den Ball nur knapp am gegnerischen Gehäuse vorbei köpfte (29.). Nur wenige Minuten später tauchte Heller frei vor Gästekeeper Horvat auf, doch dieser konnte erneut einen Treffer verhindern (33.). Das Glück war nicht auf der Seite der Schwarz-Gelben. Doch auch die Gäste taten sich schwer damit, ihre Chancen zu nutzen. Ein Kopfball von Becken konnte kurz vor der Torlinie von Baumgärtel geklärt werden (36.). Nach einer halben Stunde nahm Trainer René van Eck die erste Auswechslung vor. Christian Weber verließ erneut wegen muskulärer Probleme das Feld, für ihn kam U-23 Spieler Robert Wilschrey in die Partie.

Kurz vor Ende der ersten Halbzeit erhielten die Schwarz-Gelben eine weitere Chance, in Führung zu gehen. Zunächst konnten die Gäste einen Schuss von Leipertz abblocken. Der Ball landete jedoch vor den Füßen von Kapitän Streit, der einen Versuch aus der zweiten Reihe wagte und das Leder nur einen knappen Meter über das gegnerische Tor schoss (44.). Nach dieser Aktion entließ Schiedsrichter Sven Jablonski die beiden Teams mit einem Zwischenstand von 0:0 in die Halbzeitpause.

Die Schwarz-Gelben starteten mit einer weiteren personellen Veränderung in die zweite Halbzeit. Für Kefkir kam Timmy Thiele. Nur wenige Sekunden nach Wideranpfiff war die Partie bereits so spannend wie in der ersten Hälfte. Hellers Flanke erreichte Leipertz, dessen Kopfball vom linken Pfosten zurück ins Feld prallte (46.). Es war nicht mehr auszuhalten: Chancen über Chancen, doch weiterhin war diese Partie torlos.

Es hat in dieser Saison fast schon Tradition, dass man für die mangelnde Chancenverwertung jedes Mal bestraft wird – so auch an diesem Samstag: Zu harmlos ging man in den Zweikampf, Preuß bugsierte eine Hereingabe von Shala über die Linie zum 0:1 (54.).

Die Alemannia musste nun, wie so oft in dieser Saison, einem Rückstand hinterherlaufen und versuchte einen Anschlusstreffer zu erzielen. Ein Durchkommen fiel den Jungs vom Tivoli allerdings zunehmend schwerer. Trainer René van Eck zog daraus seine Konsequenzen und wechselte ein weiteres Mal aus. Heller verließ die Partie, für ihn startete Freddy Borg. In der 75. Minute musste die Alemannia einen weiteren herben Rückschlag einstecken. Der bereits verwarnte Kapitän Streit – den Schiedsrichter Jablonski an diesen Tag jedoch auch deutlich sichtbar auf dem Kieker hatte – kassierte wegen Reklamierens die Ampelkarte. So musste die Alemannia die letzte Viertelstunde in Unterzahl überstehen.

Die Schwarz-Gelben ließen sich jedoch auch davon nicht unterkriegen und zeigten sich weiter kämpferisch. Der Einsatz stimmt, der Zug zum Tor auch. Aber die mangelnde Chancenverwertung bricht der Alemannia in dieser Saison einfach das Genick. Thiele, der frei vor Gästekeeper Horvat auftauchte, zirkelte den Ball jedoch einen knappen Meter über das gegnerische Tor (85.). Der Hallersche FC nutzte die Gelegenheit zum Konter und baute so die Führung durch ein Tor von Lindenhahn zum 2:0 aus (88.). Alle Feldspieler der Alemannen standen in der gegnerischen Hälfte, die Gäste nutzten diese Räume zum Kontern eiskalt aus. Kurz vor Abpfiff waren es wieder die Gäste, die durch ein Tor von Mast auf 0:3 Endstand erhöhten (90.). Ein unter dem Strich ganz bitter Tag auf dem Tivoli.

“Ich frage mich, wie viele Chancen wir noch brauchen, um einen Treffer zu erzielen. Wenn wir diese nicht nutzen, dann kassieren wir Gegentore. Dies hat meiner Meinung nach auch nichts mehr mit Glück zu tun, sondern ist eine Frage der Qualität. Wir haben einige Chancen gehabt und sie nicht genutzt. Auch die Gegentore hätten nicht passieren dürfen und dann bekommen wir noch größere Probleme nach der Gelb-Roten Karte. Wir spielen zwar weiterhin druckvoll, aber werden dann eiskalt ausgekontert. Es war zwar sehr schwierig in Unterzahl, aber wenn man so viele Chancen hat, muss man auch mal einen Treffer machen”, so Trainer René van Eck nach dem Spiel.

Quelle: Alemannia Pressemitteilung



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