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Uwe Grauer übernimmt das Amt des Co-Trainers

Rechtzeitig vor dem Trainingsstart hat die Alemannia weitere wichtige Personalentscheidungen getroffen. Uwe Grauer wird Co-Trainer von Patrick Helmes. Der 51-jährige Fußballlehrer war zuletzt für die U19 von Eintracht Braunschweig verantwortlich. Das Trainerteam komplettieren Sven Bacher als Torwart- und Christopher Pinter als Athletiktrainer.

Grauer kann als aktiver Fußballer auf die Erfahrung von 86 Bundesliga- und 113 Zweitligaspielen zurückblicken. Seine Trainerlaufbahn begann er 2006 beim Oberligisten Westfalia Rhynern. 2008 wechselte Grauer für insgesamt sieben Jahre ins NLZ des FC Schalke 04, wo er u.a. als Co-Trainer von Norbert Elgert und als verantwortlicher U17-Trainer fungierte. Es folgte – gemeinsam mit Patrick Helmes – eine Saison als Co-Trainer der U21 des 1. FC Köln in der Regionalliga West, bevor er die U19 von Arminia Bielefeld übernahm. 2019 wechselte der Ex-Profi dann zu Eintracht Braunschweig, wo er je eine Spielzeit die U17 und die U19 trainierte.

„Wir freuen uns, dass wir mit Uwe Grauer einen sehr erfahrenen Co-Trainer für die Alemannia gewinnen konnten, der fachlich und menschlich ideal zu Patrick Helmes passt. Er verfügt als Fußballlehrer über die höchste Ausbildungsstufe und hat viele Jahre in Nachwuchsleistungszentren gearbeitet. Die Verzahnung zu den Mannschaften unseres Leistungsbereichs wird dadurch in Zukunft noch enger sein“, erklärt Alemannia-Geschäftsführer Martin Bader. „Uwe bringt die Attribute mit, die wir gesucht haben. Er verfügt über eine hohe Fachkompetenz, die für die Entwicklung unserer Spieler wertvoll ist. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit“, ergänzt Patrick Helmes.

„Ich freue mich auf die neue und sehr reizvolle Aufgabe bei Alemannia Aachen. Neben der Weiterentwicklung unserer Spieler ist auch die Integration von Akteuren aus dem eigenen Nachwuchs ein wichtiger Faktor. Zusammen im Team möchte ich dazu beitragen, dass wir eine erfolgreiche Saison spielen“, erklärt Uwe Grauer sein Engagement am Tivoli.

Für die Torhüter der Alemannia wird ab sofort Sven Bacher zuständig sein. Der 32-Jährige verbrachte den Großteil seiner aktiven Laufbahn bei der U21 des 1. FC Köln und ist seit einiger Zeit beruflich in Aachen verwurzelt. Den Posten des Athletiktrainers übernimmt Christopher Pinter, der dieses Amt unter der Regie von Patrick Helmes zuletzt beim FC Admira Wacker Mödling bekleidete. „Ich kenne Sven und Christopher aus meinen vorherigen Stationen. Beide sind absolute Teamplayer, die mit ihrem fachlichen Knowhow sehr wichtige Säulen unseres Trainerstabs ideal besetzen werden“, freut sich Cheftrainer Patrick Helmes über die Rollenverteilung.

Quelle: Alemannia-PM


Klinsmann tritt bei Hertha BSC zurück

Im November letzten Jahres startete Jürgen Klinsmann mit den Worten: “Wenn ich etwas übernehme, mache ich das nicht halb.”, als Cheftrainer bei Hertha BSC. Doch nun traf genau das ein, was der ehemalige Bundestrainer vermeiden wollte.

Er tritt nach elf Wochen als Trainer des Hertha BSC zurück und lässt viele Fans, nicht nur des eigenen Teams, sondern der ganzen Bundesliga mit offenem Mund stehen. Viele deklarieren sein Handeln als überaus egoistisch und fast schon verräterisch, nachdem das Team vorerst abwarten und auf Entwicklungen spekulieren wollte.

Am Dienstag Vormittag, dem 11.02.2020 gab Klinsmann offiziell bekannt, dass er nach seinem erst so optimistischen Projekt, nun einen Schlussstrich ziehe. Ende letzten Jahres kam es zu Millioneninvestitionen des Investors Lars Windhorst in den Berliner Verein. Dies und der neue Trainer sollten vorerst neue Hoffnungen für Hertha bringen, endlich von dem Abstiegsplatz runter zu kommen.

Es kam zu Empörung in der ganzen deutschen Fußballwelt. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung schreibt zum Beispiel: “Unter Trainer Klinsmann ist Hertha keinen Schritt vorangekommen. Noch mehr als dem Bundesligaklub aber schadet sich der frühere Nationalcoach mit seinem stillosen Abgang selbst: In Deutschland dürfte er kaum noch eine Zukunft” oder die Bild: “Ein Abgang ohne Stil. Zumindest diese Saison hätte er als Trainer wie vereinbart zu Ende bringen müssen statt die Mannschaft so im Stich zu lassen. Aber nicht nur Klinsmann steht als Verlierer da. Die Hertha-Führung hätte wissen müssen, worauf sie sich einlässt, wenn sie sich Klinsmann an Bord holt.” Doch wie verkündete der ehemalige Bundestrainer seinen Abschied? Genau diesen betitelten viele als stillos und egoistisch. Er verkündete nur per sozialem Netzwerk sein Ende und sagte mit einem Mal “Tschüß!”, nicht aber auf einer klassischen Pressekonferenz, so wie es im Fußball mittlerweile Gang und Gebe ist. Interessant für Sportfans, die Klinsmanns Abgang vorausgesehen haben, ist vielleicht der tipico bonus code 2020. Die Berliner Zeitung stellt den 55 jährigen als Menschen dar, dem jegliche Regeln einer Gemeinschaft egal sind: “Klinsmann ist und bleibt ein Außenseiter, einer, der sich nicht um die Regeln anderer beziehungsweise die Regeln einer sozialen Gemeinschaft. RBB vergleicht den Klinsmann Rücktritt mit dem Berliner Flughafen Versagen: “Neben dem Flughafen, der vor den Toren der Stadt im märkischen Sande vor sich hinschlummert, hat Hertha BSC sich den Ruf als zweite Berliner Lachnummer der Nation redlich verdient.”

Doch wie geht es nun für Hertha weiter? Der ehemalige Torwarttrainer der Berliner Mannschaft übernimmt wieder seinen alten Platz auf dem Trainingsfeld, nachdem er nach der Klinsmann Aufnahme nicht mehr zu gebrauchen war.


Neuer Real Madrid Star beim FC Bayern

Nachdem sich der 1. FC Bayern im Sommer mit Phillippe Coutinho und Ivan Perisic sein Team ordentlich verstärkt hatte, wollte Hasan Salihamidzic, Sportdirektor des FC Bayern, mit zwei neuen Leihen gute Deals machen. Dabei handelt es sich zum einen um Alvaro Odriozola, ein ehemaliger rechter Verteidiger für Real Madrid, und Nicolas Kühn, ein Spieler aus der DFB Jugend, von Ajax Amsterdam ausgeliehen von einem Kaufvertrag war jedoch aus bestimmten Gründen noch nicht die Rede.

Der spanische Fußballprofi Alvaro Odriozola unterschrieb am 22. Januar den Leihvertrag und ist somit der erste Transferdeal der Winterpause. Odriozola wurde am 14. Dezember 1995 in San Sebastian geboren und konnte 2018 seinen Sprung zu Real Madrid wagen. Dort kam der Rechtsverteidiger jedoch nicht oft zum Einsatz, was ein ausschlaggebender Grund für die Einleitung der Leihe gewesen ist. Außerdem spielte der 24 jährige bei insgesamt vier Länderspielen für die spanische Nationalmannschaft mit, wobei er bei der Weltmeisterschaft in Russland 2018 (für Tickets dieser Gutscheincode) nicht spielte.

Bereits mit 10 Jahren begann die Fußballkarriere des Spaniers. Er wurde 2006 von Real Sociedad entdeckt und landete dort in der Jugendabteilung. 2013 ging es für ihn weiter, als er in die B-Mannschaft von Sociedad aufgenommen wurde. Der Verein spielte zu dem Zeitpunkt in der dritten Liga, der Segunda Division B. Dort wurde er dann auf seine jetzige Stammposition umgeschult, der rechten Verteidigung, nachdem er zuvor nur im offensiven Mittelfeld spielte. Anfang des Jahres 2017 wurde Alvaro Odriozola Arzallus in die erste Mannschaft des Real Sociedad hochgezogen und war in der Spielzeit 2017/2018 Stammspieler für den Verein.

Die Karriere des spanischen Fußballprofis machte im folgenden Jahr dann einen großen Sprung, indem Odriozola 2018 nach Real Madrid wechselte. Dort konnte er in der ersten Saison 22 mal zum Einsatz kommen, was sich jedoch im darauffolgenden Jahr ordentlich reduzierte. 2019 kam der 24 jährige in der Königsklasse nur fünf mal zum Einsatz, bis er dann vom FC Bayern ausgeliehen wird.

Doch weshalb kam es nicht zum Kaufvertrag, sondern nur zur Leihe? Ganz einfach: Der 1. FC Bayern brauche den Spieler nach eigenen Angaben im Sommer nicht mehr, da sie zu dem Zeitpunkt einen verpflichteten Spieler haben werden, der die Lücke besser als der Spanier füllen wird. Somit steht fest, dass Bayern dieser Angebotscode in diesem Transferfenster bewusst für den Sommer gespart hat. Über den geheimnisvollen Neuzugang im Sommer kann jedoch nur spekuliert werden, da der Sportdirektor Hasan Salihamidzic bewusst nicht auf Spekulationen einlässt.


Esser kommt ablösefrei zur TSG

Die TSG Hoffenheim hat Torwart Michael Esser vom Zweitligisten Hannover 96 verpflichtet. Der 32-Jährige kommt ablösefrei und unterschreibt einen Vertrag bis zum Saisonende.

„Wir reagieren damit auf eine durchaus anspruchsvolle Situation auf der Torhüter-Position und haben dafür in Michael eine ideale Lösung gefunden“, sagt Alexander Rosen, Direktor Profifußball. Neben dem Ausfall von Stammkeeper Oliver Baumann (Meniskus-OP) musste die TSG zuletzt auch auf Ersatztorhüter Alexander Stolz (Sehnen-Entzündung im Ellenbogen) und Nachwuchstorwart Daniel Klein (Handbruch) verzichten. So stand Cheftrainer Alfred Schreuder in Philipp Pentke nur noch ein etatmäßiger Torwart einsatzbereit zur Verfügung. Ins Trainingslager nach Marbella war bereits der 20 Jahre alte U23-Keeper Stefan Drljaca mitgereist. „Er hat seine Sache dort gut gemacht“, sagt Rosen. Dennoch sei die Personaldecke auf diesem Posten „zu dünn gewesen, um die Rückrunde verantwortungsvoll und belastbar zu planen“.

Der 1,98 Meter lange Esser, geboren in Castrop-Rauxel, stand seit Sommer 2017 bei Hannover 96 unter Vertrag, spielte davor unter anderem für Darmstadt 98, Sturm Graz und den VfL Bochum. Insgesamt blickt er zurück auf 63 Bundesliga-Einsätze, 25 Zweitliga-Spiele, fünf DFB-Pokal-Partien, 36 Erstliga-Einsätze in Österreich und zwei Europa League Qualifikations-Spiele.

Quelle: TSG 1899 Hoffenheim Pressemitteilung


Der FC Bayern München verstärkt sich mit Perisic, Cuisance und Coutinho


Kurz nach Saisonstart hat der FC Bayern München noch einmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und sich die Dienste dreier namhafter Spieler gesichert.

Nachdem zuvor der Wechsel von Leroy Sane von Manchester City, aufgrund einer komplizierten Kreuzbandverletzung, geplatzt war, musste der FC Bayern in letzter Sekunde seine Kaderplanungen noch einmal überdenken und verstärkt sich anstelle des deutschen Nationalspielers auf den Flügeln mit zwei Alternativen.

Dazu gehört neben dem kroatischen Vizeweltmeister Ivan Perisic, der auf Leihbasis für ein Jahr von Inter Mailand an die Isar wechselt, zudem auch der Brasilianer Philippe Coutinho, der vom FC Barcelona verpflichtet wurde und neben den Flügel auf im zentralen offensiven Mittelfeld zum Einsatz kommen kann. Dieser wechselt ebenfalls zunächst auf Leihbasis zu den Münchnern und würde im Falle einer festen Verpflichtung im kommenden Jahr rund 120 Millionen Euro kosten. Allerdings ist es, je nach Saisonverlauf, zudem auch weiterhin keinesfalls ausgeschlossen, dass Leroy Sane in der kommenden Saison doch noch den Weg nach München finden wird.

Schließlich hatten sich die Münchner und der deutsche Nationalspieler der Citizens bereits fest auf einen Wechsel von Sane verständigt, ehe sich dieser beim Saisonauftakt des englischen Meisters im Rahmen des englischen Supercups schwer verletzte und nun rund sechs Monate pausieren muss. Dafür könnte zumindest die Tatsache hindeuten, dass der FC Bayern sowohl Ivan Perisic als auch Philippe Coutinho nicht fest verpflichtet, sondern beide Spieler zunächst mit einem Leihvertrag ausgestattet hat.

Denn dies steigert die finanziellen Möglichkeiten in der kommenden Saison erheblich, wo neben einer Verpflichtung von Leroy Sane zudem auch das Leverkusener Talent Kai Havertz bereits fest im Blick haben. In der Zentrale ist der FC Bayern bereits ausgezeichnet besetzt Während die Münchner verantwortlichen allerdings besonders auf den offensiven Flügeln lange Zeit Probleme hatten geeignete Nachfolger für Franck Ribery und Arjen Robben zu finden, scheint die zentrale so etwas wie das Prunkstück des Kaders zu sein.

Denn mit Leon Goretzka, Corentin Tolisso, Javi Martinez, Thiago, David Alaba und Joshua Kimmich besitzen die Bayern eine ganze Reihe von Spielern, die in diesem Bereich des Spielfelds für Furore sorgen können.

Und nun kommt mit dem Franzosten Mickaël Cuisance, der seit 2017 bei Borussia Mönchengladbach unter Vertrag stand und für die Fohlen 35 Spiele bestritt, zudem auch noch ein hochtalentierter Franzose hinzu, der mit 20 Jahren zu den größten Talenten im Land des amtierenden Weltmeisters zählt.

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Denn mit den drei Neuzugängen Mickaël Cuisance, Ivan Perisic und Philippe Coutinho sind die Chancen der Münchner, im Hinblick auf das große Ziel die achte Meisterschaft in Folge zu gewinnen, in jedem Fall deutlich größer als noch zuvor.


Verlassen Thomas Müller und Mats Hummels den FC Bayern im Sommer?


Der FC Bayern befinden sich im Endspurt der Saison auf Double-Kurs. Sowohl in der Meisterschaft, als auch im Pokal mischen die Münchner noch voll mit. Während Niko Kovac und sein Team auf dem Platz alles geben, arbeiten die Verantwortlichen im Hintergrund bereits an dem Kader für die neue Saison. Aktuellen Medienberichten zu Folge, könnte diesen Sommer auch prominente Spieler den FCB verlassen. Thomas Müller und Mats Hummels stehen Gerüchten zu Folge kurz vor einem Abschied von der Säbener Straße.

Mit Lucas Hernandez und Benjamin Pavard hat der FC Bayern bereits zwei namenhafte Spieler für die kommende Saison verpflichtet. Die beiden französischen Nationalspieler werden jedoch sicherlich nicht die einzigen beiden Neuzugänge bleiben, laut FCB-Präsident Uli Hoeneß planen die Münchener eine große Transferoffensive im Sommer.

Aber nicht nur in Sachen Zugänge wird sich in den kommenden Wochen und Monaten sicherlich etwas tun, auch der eine oder andere Profi wird den FC Bayern (vorzeitig) verlassen. Aktuellen Medienberichten sollen die beiden ehemaligen deutschen Nationalspieler Thomas Müller und Mats Hummels zu den Wechselkandidaten gehören.

Müller lockt das Ausland, Hummels wartet auf ein Signal

Thomas Müller und Mats Hummels hatten keine einfache Saison beim FC Bayern, nach einem guten Start im vergangenem Sommer folgte eine Krise im Herbst/Winter. Der Stürmer und der Abwehrspieler standen dabei immer wieder im Fokus der Kritik. Beide wurden als „zu alt“ und „zu satt“ bezeichnet. In der Rückrunde läuft es jedoch für beide deutlich besser, sowohl Müller als auch Hummels haben sich ihren Stammplatz wieder zurück erkämpft. Für Hummels gibt es eigenen Angaben zu Folge derzeit keinen Grund sich über eine Veränderung im Sommer Gedanken zu machen: „Wäre es so weitergegangen wie am Ende der Hinrunde, hätte ich mir natürlich Gedanken machen müssen. Aber jetzt funktioniert es wieder besser.“ Dennoch deutet Hummels an, dass es nach der Saison Gespräche geben wird zwischen ihm und den Verantwortlichen: „ch schaue mir das Ganze an und gucke immer, was passiert und was der Verein plant. Wenn der Verein sagt, er baut voll und ganz auf mich, ist alles in Ordnung.“ Laut den Sportwetten Tipps Vorhersagen zahlreicher Experten wäre ein Abgang von Hummels im Sommer kein wirklicher Verlust für die Bayern, da man mit Hernandez und Pavard zwei Defensiv-Allrounder dazubekommt.

Neben Hummels ist auch die Zukunft von Eigengewächs Thomas Müller in München ungewiss. Der Stürmer wünscht sich eine feste Rolle im Team von Niko Kovac in der offensiven Zentrale hinter Robert Lewandowski. Zuletzt musste Müller aber erneut rechts außen ran, eine Position die er nicht unbedingt mag. Es ist ein offenes Geheimnis, dass Müller bei vielen Vereinen aus England und Italien ganz oben auf dem Wunschzettel steht. Bis dato hat sich der Angreifer stets gegen den Schritt ins Ausland entschieden, ob dies bei zunehmender Konkurrenz diesen Sommer jedoch erneut so kommt bleibt abzuwarten.

Fakt ist, sowohl Hummels als auch Müller haben noch einen laufenden Vertrag bis 2021 in München. Mit 29 und 30 Jahren gehören beide jedoch nicht mehr unbedingt zu den „jungen Eisen“. Sollte die Verantwortlichen tatsächlich einen „radikalen“ Umbruch starten, wird man sich sicherlich auch mit diesen beiden Personalien entscheiden müssen. Sollte ein attraktives Angebot auf dem Tisch kommen, ist ein Verkauf sicherlich nicht ausgeschlossen. Es wird spannend zu sehen ob wir die beiden Weltmeister von 2014 auch kommende Saison noch in der Bundesliga sehen.


Wenn der Markt sich für Fussballer öffnet

Der Frühling nimmt Fahrt auf, in der Champions League stehen auch schon die letzten KO-Runden an und im Sommer gibt es keine WM oder EM – Zeit also, dass der (inter)nationale Transfermarkt wieder die Pforten öffnet, denn ab dem 1.7 können Spieler wieder nach Lust und Laune den Verein wechseln. Nun, vielleicht nicht nach Lust und Laune, denn bestehende Verträge gilt es wie immer einzuhalten. Aber dennoch merkt man bereits, wie auf den Märkten langsam das Kribbeln beginnt.

Klar, viele Vereine wissen jetzt schon, dass die Saison gelaufen ist, nehmen wir uns nur mal die Königlichen von Real Madrid vor. In allen Pokalen schon raus, in der Liga meilenweit vom Primus FC Barcelona entfernt und trotz des erneuten Wechsels auf der Trainerbank immer noch ziemlich kopflos. Hier erkennt der kluge Sportfan, dass im anstehenden Sommer so einiges passieren wird, denn noch so eine Saison wird man sich in der spanischen Hauptstadt nicht erlauben – also laufen sie jetzt schon heiß, die gehandelten Namen.

Wenn Sie sich mal bei Sportwetten umschauen, dann werden Sie schnell feststellen, dass viele der besten Fussballer eine Quote vorzuweisen haben, wie wahrscheinlich ein Wechsel vom derzeitigen Verein nach Madrid erscheint. Nicht nur auf Ergebnisse kann man tippen, sondern auch auf Zu- und Abgänge. Einer der heißesten Namen bei Madrid ist übrigens ein kleiner Dribbler aus Serbien, der dieses Jahr mit der Eintracht aus Frankfurt sowohl in der heimischen Bundesliga als auch international für Furore sorgt.

Aber auch abseits der ganz großen Vereine wird es im Sommer wieder wild zugehen; besonders der Amateurmarkt erfährt regelmäßig riesige Schwankungen beim kickenden Personal – denn da hier nicht immer Profis am Werk sind, kann es auch schon mal vorkommen, dass Spieler aus beruflichen oder geografischen Gründen den Verein wechseln müssen. Oft landen Spieler dann auch manchmal auf der sportlichen Straße, wenn man das so nennen darf. Denn wer zum Ende des Transferfensters keinen Verein – und damit potenziellen Arbeitgeber gefunden hat – der muss sich sonst wo fit halten; in Deutschland übernimmt das das VdV-Team. Hier können Spieler unter hochwertigen Bedingungen trainieren und sich so wieder anbieten.

All das zeigt, dass der Transfermarkt ein schier riesiges Potenzial hat, jeden Sommer wieder auf ein Neues mit vielen wirkungsvollen sowie spektakulären Verpflichtungen und Wechseln daherzukommen. Nicht nur Teams wie Madrid oder Barcelona müssen sich hierbei an die geltenden Spielregeln halten, auch alle anderen Teilnehmer sollten wissen, welche Regeln es zu befolgen gilt. Immerhin ist Fussball trotz seiner internationalen Vormachtstellung immer noch ein Spiel und ein Sport. Auch wenn es mittlerweile um Milliarden geht, Fussball ist und sollte ein Volkssport bleiben, der für jeden Menschen leicht und einfach zugänglich ist. Zwar ist es spannend zu sehen, wie jedes Jahr neue Transferrekorde gebrochen werden, aber wo soll das noch alles hinführen und ist überhaupt ein Ende in Sicht? Es ist schwer, das zu kommentieren, denn auch wenn wir oft gegen die kommerziellen Seiten des Lieblingssports sind, so können wir oft nicht die Finger davon lassen und wollen immer mehr. Fussball polarisiert einfach, besonders wenn es um Transfers der Stars geht.


Lennart Thy verlässt Werder

Lennart Thy hat den Bundesligisten SV Werder Bremen wie erwartet verlassen. Der 26-jährige Angreifer unterschrieb beim türkischen Erstliga-Aufsteiger Erzurumspor einen Zweijahresvertrag bis zum 30. Juni 2020.

Ursprünglich lief der Vertrag des ehemaligen deutschen Jugendnationalspielers, der von der U16 bis zur U20 alle deutschen Nachwuchsnationalmannschaften durchlaufen hat, bei den Bremern noch bis Ende Juni 2019. Im Jahr 2009 gewann er mit der U17 bei den Europameisterschaften in Deutschland den Titel. Dabei spielte er unter anderem zusammen mit den Weltmeistern von 2014, Mario Götze und Shkodran Mustafi, gemeinsam in einem Team. Lennart Thy selbst aber wartet bei den Profis bereits seit Jahren auf den großen Durchbruch. Auch in der kommenden Bundesliga-Saison hatte er in Bremen bei Trainer Florian Kohfeldt keine Aussicht auf Einsatzzeiten. In der vergangenen Saison war Lennart Thy bereits an den niederländischen Erstligisten VVV-Venlo ausgeliehen. Hier konnte sich der Offensivspieler sofort einen Stammplatz erspielen und erzielte in seinen 32 Saisonspielen sieben Tore und hatte damit einen sehr großen Anteil am Klassenerhalt des Aufsteigers.

Stammzellenspende macht Lennart Thy international bekannt

Über die niederländischen Grenzen hinaus bekannt wurde Lennart Thy in der vergangenen Spielzeit aber vor allem wegen einer Stammzellenspende für einen Leukämiepatienten im März 2018. Wegen der Behandlung war er von seinem Verein für eine Woche vom Training freigestellte worden und fehlte auch beim Ligaspiel gegen den PSV Eindhoven. Fußballerisch schrieb der Rechtsfuß bislang vor allem beim FC St. Pauli Schlagzeilen. Für die Hamburger absolvierte er von 2012 bis 2017 insgesamt 122 Zweitligaspiele, erzielte dabei 20 Tore und bereitete zehn weitere Treffer vor. In den drei Bundesliga-Jahren beim SV Werder Bremen kam Lennart Thy in den unterschiedlichsten Wettbewerben nur auf insgesamt elf Einsätze, davon vier in der Startelf. Nun will er sich in der türkischen Süper Lig auf hohem Niveau durchsetzen.


„Papa“ wechselt in die Lausitz

Christos Papadimitriou wechselt vom Oberligisten FC International Leipzig zum FC Energie Cottbus. Beide Seiten einigten sich auf einen Vertrag bis zum Juni 2018.

„Wir haben uns lange Zeit mit „Papa“ beschäftigt, haben ihn in den Trainingseinheiten intensiv beobachtet und in den Vorbereitungsspielen gegen Eintracht Peitz, Bohemians Prag, Germania Schöneiche und beim VfB 1921 Krieschow eingesetzt. Wir sind davon überzeugt, dass er unserem Team zusätzliche Impulse sowie sportliche und menschliche Qualitäten bringen wird. Zudem ist er auf der linken und rechten Außenbahn flexibel einsetzbar und bringt mit seinen 23 Jahren einiges an Erfahrung mit. Das eröffnet uns perspektivisch weitere Möglichkeiten für die kommenden Aufgaben“, sagt Claus-Dieter Wollitz über den Griechen.

Der 23-jährige Flügelspieler stammt aus der Nachwuchsabteilung von AEK Athen und trug das Trikot des Hauptstadtclubs fünf Mal in der ersten griechischen Liga. Über die Stationen RB Leipzig und dem FC Liefering in Österreich heuerte er im Sommer 2014 beim Oberligisten FC International Leipzig an. In der Saison 2016/2017 kam Christos Papadimitriou elf Mal in der NOFV-Oberliga Süd zum Einsatz und war ab Winter an den SV Eintracht Trier 05 ausgeliehen. In zwölf Einsätzen in der Regionalliga Südwest erzielte Papadimitriou zwei Tore für den späteren Absteiger.

Quelle: FC Energie Cottbus Pressemitteilung


Neues aus der Wechselstube

Die Bundesligasaison ist zu Ende. Was gibt es da Schöneres, als die Wechselgerüchte zu beobachten. An einigen ist etwas dran, andere haben einen Wahrheitsgehalt, der gegen Null tendiert. Dennoch wird ihnen zunächst von vielen Glauben geschenkt.

Ein Gerücht er letzten Tage war ein Abgang von Stürmer Robert Lewandowski vom FC Bayern München. Angeblich soll der FC Chelsea beim deutschen Meister angefragt haben. Doch dieses Gerücht wurde nun vom Rekordmeister selbst beendet.”Robert Lewandowski hat einen Vertrag beim FC Bayern, den er vor kurzem bis 2021 verlängert hat. Über einen Wechsel von Lewandowski verschwendet der FCB keinen Gedanken”, hieß es vom Verein. Damit ist klar: Robert Lewandowski wird auch in der kommenden Saison für die Münchener stürmen.

Wer definitiv nicht für den Meister stürmen wird, da konnte man hinsichtlich des Wahrheitsgehaltes dieses Gerüchtes aber schon beim Aufkommen des Gerüchtes drauf wetten,siehe z. B. hier, steht nun auch fest. Als die “Ente des Tages” wurde dieser angebliche Transfer auf der Webseite der Bayern bezeichnet. Es ging um den angeblichen Wechsel von Reals Superstar Cristiano Ronaldo an die Isar. Auch die Madrilenen haben nun offiziell Stellung genommen und erklärten, dass der Weltfußballer bei ihnen bleiben würde.

Ein anderes Gerücht steht momentan immer noch im Raume. Angeblich wechselt Leon Goretzka von Schalke 04 nun doch schon zur kommenden Saison zum FC Bayern München. Der Shootingstar des Confed-Cups soll aufgrund seiner zuletzt hervorragenden Leistungen ganz hoch im Kurz beim Meister stehen. Lediglich bezüglich der Höhe der Ablösesumme soll man sich noch nicht wirklich einigen können. Goretzka selber hat sich zum Thema bisher nicht geäußert und sich selber einen Maulkorb verpasst. Man darf gespannt sein, wie sich diese Personalie in den nächsten Wochen entwickelt.

Weitere Transfernews:

Der SV Werder Bremen hat den 19jährigen Idrissa Touré verpflichtet. Der Mittelfeldspieler kommt von FC Schalke 04. Zuvor spielte der Nationalspieler bei RB Leipzig.

Niko Dobros wird vom SV Elversberg nicht zum SC Paderborn zurückkehren, sondern hat seinen Vertrag beim Verein aufgelöst.

Sportfreunde Lotte schlugen gleich zwei Mal auf dem Transfermarkt zu. Der Drittligist kann demnächst auf Innenverteidiger Jonas Acquistapace (kommt vom FSV Zwickau) und Offensivspieler Maximilian Oesterhelweg (kommt vom SV Elversberg) zählen.

Der Mittelfeldspieler Marco Hober wechselt von Arminia Bielefeld zu den Sportfreunden aus Lotte. Okan Aydin wechselt vom FC Sandhausen zum Chemnitz FC.

Gute Neuigkeiten gibt es auch für Fortuna Düsseldorf. Die Rheinländer haben den Vertrag mit Marcel Sobottka bis zum 30. Juni 2022 verlängert. Der 23-Jährige spielt damit die nächsten fünf Jahre beim Club.



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