
Fußball ist ein Sport, der Emotion pur bedeutet – bei Spielern und Fans. Seit vielen Jahren schon nimmt das allgemeine Interesse an der Bundesliga, der Königsklasse des deutschen Fußballs, zu -auch unter den weiblichen Zuschauern. Und selbst bei Kindern und Jugendlichen ist Fußball die beliebteste Sportart überhaupt. Aber warum ist Fußball in Deutschland so beliebt?
Vorfreude, die schönste Freude
Fußball ist fast immer an der Spitze mit anderen Ereignissen wie der Champions League und der Weltmeisterschaft, die weltweite Sportfans anziehen. Die Bundesliga macht zwar jedes Jahr eine Winter- und Sommerpause – die Zeit ohne König Fußball können Sie aber mit der Abgabe von Wetten, wie zum Beispiel Fußballwetten bei William Hill, und der Verfolgung anderer Fußballligen wie der Premier League bis zum nächsten Bundesligaspiel überbrücken. Denn Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude, auch wenn man etwas dabei gewinnen kann.
Fußball ist international
Fußball gibt es in vielen Ländern. Die besten Fußballligen sind unter anderem die Bundesliga, die Barclays Premier League (England), die Serie A (Italien) und die Liga BBVA (Spanien). Zudem gibt es viele internationale Wettbewerbe wie die Weltmeisterschaft, die UEFA-Europameisterschaft und andere für die Nationalmannschaften. Für die einzelnen Fußballvereine gibt es unter anderem die FIFA Weltmeisterschaft, die UEFA Champions League und die UEFA Europa League. Die große Auswahl an Spielen gibt den Fans die Möglichkeit, ihre Teams gegen Teams aus anderen Ländern spielen zu sehen, und zudem andere Stadien in verschiedenen Ländern zu besuchen. Außerdem hat der Sport eine enorme globale Reichweite: Egal, wo Sie sich in der Welt aufhalten, Sie treffen mit Sicherheit jemanden, der sich für Fußball interessiert.
König Fußball auf Emanzipationskurs
Teams wie Real Madrid, Manchester United, Bayern München, Paris Saint-Germain und Juventus sorgen dafür, dass Fans die Stadien füllen und Trikots kaufen. Dass Fußball aber eine männliche Fandomäne war, ist längst Vergangenheit – der Fußball hat sich emanzipiert. Und so mag es laut einer Studie der mafo.de GmbH zum Interesse am Fußball aus dem Jahr 2018 nicht verwundern, dass bei fast 40 Prozent der 18 bis 30-jährigen Männern das Interesse an König Fußball nachgelassen hat. Aufgeholt haben stattdessen die weiblichen Fans. 37,5 Prozent zwischen 18 und 30 Jahren gaben an, dass sich ihr Interesse am Fußballsport in den letzten drei Jahren vergrößert hat. Stolze 39,1 Prozent waren es bei den 31 bis 45-Jährigen weiblichen Befragten. Und auch bei den Kleinen spielt Fußball ganz weit vorne mit: So liegt Fußball bei Jungen und Mädchen im Alter zwischen 7 und 14 Jahren im Vergleich zu anderen Sportarten auf Platz eins der Beliebtheitsskala. Spielen Freunde oder Geschwister von Kindern Fußball, entwickelt sich oftmals bei diesen der Wunsch, selbst einmal den Ball zu kicken oder einem Fußballverein beizutreten.
Mannschaftssport Fußball
Sportarten wie Bogenschießen, Wrestling und Snowboarden sind interessant, aber sie sind Einzelsportarten, während Fußball ein Mannschaftssport ist. Sie fühlen sich als Teil des Teams und nur wenn man zusammenspielt, kann man gewinnen. Im Fußball müssen Sie sich auf jeden Ihrer Teamkollegen verlassen und nicht nur auf Ihre Fähigkeiten. Einzelne Spieler machen Unterschiede, aber es sind die Mannschaften, die gewinnen.
Energietanker Winterpause
So schlimm für machen Fußballfan die Fußball-Winterpause sein mag, so gut ist sie für die Spieler. Die einmonatige Winterpause in der Bundesliga bietet den Spielern die wertvolle Möglichkeit, sich in der Zwischensaison zu erholen, und hilft ihnen, für den Sommer über Kraft und Energie zu tanken. Zudem steht während der Winterpause mehr Zeit zur Verfügung, die Trainingsbelastungen und Erholungsaspekte der Spieler zu überwachen und zu besprechen.
Jugendlichen wird eine Chance gegeben
Bundesliga-Vereine scheuen sich nicht, Teenagern die Chance zu geben, sich gegen die Besten der Branche zu messen. Zum Beispiel hatten Niklas Süle, Max Meyer, Timo Werner und Maximilian Arnold jeweils 100 Bundesligaspiele absolviert, während sie sich noch für die U21 qualifizierten – und im vergangenen Sommer jeweils einen Titel geholt. In der Saison 2016/17 waren Kai Havertz (18) von Bayer Leverkusen und Thilo Kehrer (20) von Schalke nur zwei von vielen jungen Leuten, die sich bei den Profis etablierten.
Fußball ist nicht teuer
Einen Ball und Schuhe – mehr braucht es als Einstieg nicht, um den Ball zu kicken. Zudem ist Fußball ein relativ leichter Sport. Das Erlernen der Grundlagen ist kein großes Problem. Gutes Coaching ist (fast) alles Es klingt vielleicht etwas simpel, aber der Erfolg Deutschlands im Fußball beruht auf harter Arbeit. Die Leidenschaft des Landes für das Spiel beschränkt sich nicht nur auf das Spielen. Es hat sich auch auf das Coaching ausgewirkt.
Technik, nicht Körperbau
Vor Jahren waren Spieler wie Joshua Kimmich und Serge Gnabry vielleicht zu klein, um es auf höchstem Niveau zu schaffen. Der Fokus beim deutschen Fußball auf Technik, taktisches Bewusstsein und Positionierung ermöglicht es talentierten Spielern, ganz egal wie klein sie sind, zu Bestleistungen aufzulaufen. Achten Sie beim nächsten Spiel einfach einmal darauf, wie oft der Ball aufgrund einer schlechten ersten Berührung verloren geht oder wie oft der Ball verschenkt wird – unabhängig von der große eines Fußballspielers.
Mentalität
Viele fußballbegeisterte Länder haben eine Siegermentalität. Und das ist in Deutschland nicht anders. Vielleicht hat es etwas damit zu tun, dass die Bundesliga mit 40.693 Zuschauern pro Spiel in der Saison 2016/17 im Schnitt die höchste Zuschauerzahl in Europa verzeichnete. PlanungBei Turnieren ist eine gut durchdachte Planung immer von Vorteil. So waren Jogi Löws Schützlinge bei der WM 2014 während der gesamten Veranstaltung auf dem Campo Bahia stationiert und wohnten in sorgfältig ausgewählten Unterkünften, um den Teamgeist zu fördern. Auch wennDeutschland in fernen Ländern wie Kasachstan, das drei Stunden vor Deutschland liegt, WM-Qualifikationsspiele bestritten hat, hielt sich Löw an die deutsche Zeit für Essen und Schlafen, umdie innere Uhr seiner Spieler nicht durcheinander zu bringen. Fußball ist einfach ein Sport, der zusammenschweißt – nicht nur die Teams auf dem Platz, sondern auch diejenigen, die vor den Bildschirmen oder im Stadion mitfiebern. Fußball ist Generationen und Grenzen überschreitend, Fußball ist eine Sprache, die auf der ganzen Welt gesprochen wird.
Genau das macht Fußball so besonders und so beliebt.




