Alemannia: Purer Optimismus |
10.05.2007
Alemannia: Purer Optimismus
Voller Optimismus geht Alemannen-Coach Michael Frontzeck in das letzte Heimspiel der Saison gegen den VfL Wolfsburg. Ich sehe keinen Grund, warum wir die Partie am Samstag nicht positiv gestalten sollten. Wenn wir die gute Trainingsleistung mit rber nehmen knnen, dann werden wir mit Sicherheit auch ein gutes Spiel abliefern. An den Abstieg verschwende ich berhaupt keinen Gedanken, erklrt er total entspannt. Ein Aachener Sieg wrde den Gegner in arge Bedrngnis bringen. Genau diese Situation will Frontzeck mit aller Macht erzwingen: Wir sind gut vorbereitet, alle Spieler sind hei. Wenn wir sie schlagen, steht Wolfsburg gewaltig unter Druck, erklrt er. Erstmals seit Monaten im Kader der Schwarz-Gelben ist Szilrd Nemeth. Der an einer Lungenembolie erkrankte slowakische Strmer ist wieder eine Option fr Coach Michael Frontzeck. Es knnte eine tolle Woche fr Szilrd werden, da er auch noch Vater geworden ist, sagt der Trainer der Aachener. Verzichten muss er hingegen auf seine beiden Innenverteidiger, die am vergangenen Spieltag in Frankfurt zum Einsatz kamen. Alexander Klitzpera fehlt auf Grund einer roten Karte und Nico Herzig kassierte die fnfte gelbe. Dass dafr Mirko Casper in die Startelf rckt, der noch kein Bundesligaspiel von Beginn an bestritten hat, bereitet Frontzeck kein Kopfzerbrechen. Mirko hat die ganze Woche ber keinerlei Zeichen von Stress oder Anspannung gezeigt, berichtet er. Weiterhin fehlen werden ihm allerdings die Langzeitverletzten Reiner Plahenrich und Stephan Straub. Zur taktischen Ausrichtung seiner Mannschaft lie sich der Alemannen-Coach folgendes entlocken: Wir werden ein Stck weit offensiver ran gehen. Ich bin mir sicher, dass wir uns besser prsentieren werden als in den letzten sechs Wochen. Es ist noch nicht aller Tage Abend, so Frontzeck. Dass die Wolfsburger das Spiel dank ihrer individuellen Klasse entscheiden werden, glaubt er nicht: Wir brauchen nicht darber zu diskutieren, was der VfL fr starke Einzelspieler wie Marcelinho oder Klimowicz hat. Wichtig wird fr uns sein, dass wir das als Kollektiv auffangen. Zum Kollektiv zhlt er auch die Zuschauer, von deren Untersttzung er hundertprozentig berzeugt ist: Alle wissen, was auf dem Spiel steht. Sie werden mit Sicherheit wie eine Wand hinter der Mannschaft stehen. Deshalb bin ich auch absolut optimistisch, dass wir das Spiel gewinnen knnen, sagt Frontzeck. Auch Kapitn Sascha Rsler strahlt Zuversicht aus: Es geht bei 0:0 los, nicht bei 0:4. Wenn das Spiel angepfiffen wird, spielen die letzten Wochen keine Rolle mehr. Die Bilanz drfte den Glauben der Alemannen an einen Sieg weiter bestrken. Denn in den bisherigen zwei Begegnungen in der zweiten Liga auf dem heimischen Tivoli gingen die Schwarz-Gelben zweimal als Sieger vom Platz. Und auch die Statistik insgesamt gegen die Niedersachsen fllt positiv aus: In sechs Spielen gab es vier Siege, bei einem Unentschieden und nur einer Niederlage. Die kassierte die Alemannia in dieser Saison im Viertelfinale des DFB-Pokals. Dafr ging das Hinspiel in der Volkswagenarena nach starker kmpferischer Leistung mit 2:1 an die Aachener. Und dieser Sieg ist immer noch in unseren Kpfen gespeichert, erklrt Frontzeck. Quelle: Alemannia Aachen
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