24. Spieltag Stimmen |
05.03.2007
24. Spieltag Stimmen
Die Meisterschaft ist wieder spannend. Da Schalke und der VfB patzten, haben Bremen und Bayern wieder Anschluss gefunden. Abstiegsgefhrdet sind alle Teams bis Platz 9. Das gab es auch noch nie. Aber wie beurteilten Treiner und Spieler den 24. Spieltag ? Hier einige Stimmen: Trainer Mirko Slomka (Schalke 04): "Wir haben uns wieder einmal nicht durchsetzen knnen, es gab zu wenig przise Blle. Wir machen einfach momentan das Tor nicht. Wir hatten einen guten Start in die Rckrunde und haben jetzt einen deutlichen Hnger. Da mssen wir raus." Trainer Huub Stevens (Hamburger SV): "Es sind noch zehn Endspiele, es ist noch viel zu tun. Bei uns ist jetzt aber der Spa wieder da, und die Mannschaft hat wieder Selbstvertrauen. Der Sieg war glcklich, aber verdient." Trainer Frank Geideck (Arminia Bielefeld): "Wir haben hier in letzter Zeit viel auf die Mtze bekommen. Heute sind wir durch eine individuelle Leistung des Gegners in Rckstand geraten und hatten danach auch etwas Glck. Unser Blick geht nach vorne. berheblichkeit ist angesichts des bevorstehenden Programms fehl am Platze." Trainer Hans Meyer (1. FC Nrnberg): "Ich bin beruhigt, dass wir noch Fnfter sind. Ich habe zuletzt gesagt, dass es uns von anderen Teams unterscheidet, dass wir eindeutig weniger Fehler machen. Das war heute definitiv nicht der Fall, wir haben vier von fnf Bielefelder Grochancen selbst vorbereitet. Bhmes rcksichtsloses Foul an Schfer htte auch mit Rot bestraft werden knnen." Trainer Klaus Augenthaler (VfL Wolfsburg): "Im Fuball gewinnt nicht immer die bessere Mannschaft, manchmal auch die glcklichere. Die Borussia war in der ersten Halbzeit strker und hat nicht gespielt wie ein Tabellen-18.. Meine Mannschaft muss sptestens nach diesem Sieg wissen, dass es nur ber den Kampf geht." Trainer Jos Luhukay (Borussia Mnchengladbach): "Die Mannschaft hat alles gegeben, ich kann ihr keinen Vorwurf machen. Wir htten in der ersten Halbzeit aber unsere Chancen nutzen mssen, da waren wir das bessere Team. Es ist aber so, dass uns in unserer Situation nur Siege helfen." VfB-Cheftrainer Armin Veh: "Wir haben heute ein sehr gutes Fuballspiel gesehen mit zahlreichen Torgelegenheiten auf beiden Seiten. Leider haben wir es verpasst, frh eine unserer Chancen zu nutzen und damit in Fhrung zu gehen. Das ist auf der anderen Seite den Leverkusenern gelungen und sie konnten nach dem Doppelschlag ihr ballsicheres Spiel aufziehen. Das 3:0 wre normalerweise schon eine Vorentscheidung gewesen, aber meine Mannschaft hat dann das gezeigt, was sie in den vergangenen Wochen ausgezeichnet hat und sich viele Torchancen herausgearbeitet. Wenn uns das 2:3 gelungen wre, htten wir dem Spiel vielleicht noch eine Wendung geben knnen. Negativ war heute sicherlich, dass wir viel zu viele Torchancen von Bayer zugelassen haben. Das mssen wir in den kommenden Spielen ndern." Bayer-Coach Michael Skibbe: "Wir haben heute ein tolles Fuballspiel von zwei offensiv ausgerichteten Teams gesehen. Wir sind sehr zufrieden, dass wir den Aufwrtstrend der vergangenen Wochen fortsetzen und mit dem Sieg den Anschluss an die UEFA-Cup-Rnge herstellen konnten. Hervorzuheben ist sicherlich die Leistung von Ren Adler, der mit einigen Paraden weitere Gegentreffer verhindert hat und damit einen groen Anteil am Sieg hat." VfB-Strmer Marco Streller: "Ich denke, dass jeder Strmer bei meinen vergebenen Chancen mitfhlen kann. Die erste muss ich machen, bei der zweiten hlt der Keeper sensationell. Das ist halt ein echter Teufelskerl. Trotzdem glaube ich, dass wir einen Punkt verdient gehabt htten, denn wir hatten letztlich die besseren Chancen. Am Ende haben wir aber Schwchen im Abschluss gezeigt und Bayer hatte eben einen super Torwart. VfB-Keeper Timo Hildebrand: "Wenn wir die ganze Zeit so gespielt htten wie in den letzten 15 Minuten, dann wre es wahrscheinlich anders gelaufen. Am Anfang haben wir unsere Mglichkeiten nicht genutzt und dann sind wir schnell 0:2 hinten gelegen. Insgesamt waren wir nicht so kompakt wie in den letzten Spielen. Vielleicht hat uns nach dem Pokalspiel etwas die Kraft gefehlt." Bayer-Kapitn Carsten Ramelow: "Das war heute ein sehr gutes Spiel. Wir konnten dort anknpfen, wo wir zuletzt aufgehrt hatten. Zu Beginn des Spieles und nach Wiederanpfiff hatten wir allerdings ein paar Probleme. Ren Adler hat aber auch heute wieder berragend gehalten. Die Chancen in der letzten Viertelstunde zeigten die Stuttgarter Klasse. Wenn ihnen ein zweites Tor gelungen wre, htte es nochmals eng werden knnen." VfB-Mittelfeldspieler Roberto Hilbert: "Wir sind natrlich enttuscht, weil wir uns viel vorgenommen hatten. Das Spiel ist fr uns insgesamt unglcklich verlaufen. Wir haben in der Anfangsphase unsere Mglichkeiten nicht verwertet und Leverkusen ist dann schnell mit 2:0 in Fhrung gegangen. Trotzdem haben wir nie aufgegeben und alles versucht. Aber uns hat heute vielleicht auch das notwendige Quntchen Glck gefehlt. Unterm Strich ist der Sieg der Leverkusener nicht unverdient. Denn sie haben sehr engagiert gespielt. Jetzt wollen wir eine Woche konzentriert arbeiten und im Heimspiel gegen Wolfsburg ein positives Resultat erzielen." Bayer-Schlussmann Ren Adler: "Im Spiel denke ich nicht daran, ob es ein schwerer oder leichter Ball ist, denn da konzentriere ich mich voll und ganz auf das Geschehen. Dass es heute wieder gut geklappt hat, freut mich vor allem fr die Mannschaft. Ich bin froh, dass ich die Mglichkeit habe, in der Bundesliga spielen zu knnen und geniee jedes Spiel. Jetzt werde ich, auch wenn es abgedroschen klingt, weiter nur von Spiel zu Spiel schauen. VfB-Linksverteidiger Ludovic Magnin: "Wir haben heute sicherlich nicht unseren besten Tag erwischt und waren insgesamt nicht so kompakt wie in den letzten Spielen. In der Anfangsphase konnten wir leider unsere Chancen nicht nutzen und sind dann durch den Doppelschlag der Leverkusener in eine schwierige Situation geraten. Trotzdem haben wir auch nach dem 0:3 die Mglichkeit gehabt, etwas Zhlbares mit nach Hause zu nehmen. Doch es sollte heute halt einfach nicht sein. Solche Tage gibt es im Sport. Jetzt mssen wir aus den Fehlern lernen und gegen Wolfsburg wieder wie zuletzt in den Heimspielen auftreten." Trainer Thomas Schaaf (Werder Bremen): "Wir haben die Trainingsleistung der vergangenen Tage umgesetzt und viele gute Anstze gezeigt. Wir konnten unter der Woche ruhiger arbeiten, das hat sich auch ausgezahlt. Nach dem Glck des frhen Tores hat sich die Mannschaft aber das Leben selbst schwer gemacht und viele Chancen nicht genutzt." Trainer Marcel Koller (VfL Bochum): "Wir wollten Werder eine ganze Zeit rgern, das ist uns nicht sehr lange gelungen. Sptestens nach dem unglcklichen Tor zum 2:0 war fr uns alles erledigt. Jetzt wird es fr uns umso wichtiger sein, die Heimspiele zu gewinnen, damit mssen wir gleich in der nchsten Woche gegen Borussia Dortmund anfangen." Trainer Ottmar Hitzfeld (Bayern): "Wir wollten den Gegner frh stren und nicht ins Spiel kommen lassen. Das ist uns in der ersten Halbzeit sehr gut gelungen. In der zweiten Halbzeit haben wir nicht brilliert, sondern mehr im luferisch-kmpferischen Bereich das Spiel diktiert. Durch unntige Gegentore haben wir Berlin leider ins Spiel zurckgebracht. Trotzdem: Die Mannschaft hat an sich geglaubt. Jetzt geht es darum, mglichst schnell zu regenerieren. Jetzt haben wir innerhalb von einer Woche sechs Punkte gut gemacht und den Anschluss nach oben geschafft." Hasan Salihamidzic: "Ich habe schon vor dem Spiel gesagt: Es geht um alles. Wir hatten in diesem Spiel eine riesengroe Chance, etwas gutzumachen. Hertha war nach dem Spiel unter der Woche vielleicht etwas mde, da war es wichtig, dass wir gut beginnen. Dass es dann so schn mit den Toren geklappt hat, das freut uns natrlich umso mehr. Jetzt wollen wir gegen Real sehen, was wir knnen. Wir werden bis in die Haarspitzen motiviert sein." Lukas Podolski: "Es luft einfach bei uns. Wir haben uns in der ersten Hlfte gegen Wolfsburg Selbstvertrauen geholt, als wir eine gute Leistung gezeigt haben. Heute haben wir verdient gewonnen. Wir haben drei Punkte mitgenommen, das war wichtig." Falko Gtz (Hertha-Trainer): "Wenn wir die erste Halbzeit ein bisschen besser berlebt htten, wre sicher eine ganze Menge drin gewesen. Wir hatten uns sehr, sehr viel vorgenommen, aber es lief sehr ungnstig fr uns. Innerhalb von anderthalb Minuten haben wir zwei Gegentreffer bekommen und dann wirds natrlich schwer gegen eine Mannschaft wie die Bayern. Die Bayern haben die individuelle Klasse, Fehler zu bestrafen - und das haben sie uns heute deutlich vorgemacht. Auch wir haben unsere Chancen gehabt, aber die Bayern waren heute einen Schlag cleverer." Dick van Burik (Abwehrspieler Hertha): "Wir waren in der ersten Hlfte in zwei Momenten nicht so konzentriert, da haben uns die Bayern direkt fr bestraft. In der zweiten Halbzeit haben wir mehr Dampf gemacht, aber wirklich gefhrlich waren wir auch nicht. Manchmal habe ich das Gefhl, dass uns der letzte Wille fehlt, das muss sicherlich angesprochen werden." Trainer Friedhelm Funkel (Eintracht Frankfurt): "Das war heute ein absolut verdienter Sieg. Wir sind heute als Mannschaft sehr geschlossen aufgetreten und haben genau das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Zudem hatten wir heute auch beim 1:0 das Quntchen Glck, das uns in den letzten Wochen gefehlt hat." Trainer Dieter Hecking (Hannover 96): "Das war ein verdienter Sieg fr die Eintracht. Uns hat heute sowohl in der Defensive als auch in der Offensive die Entschlossenheit gefehlt, um das Spiel zu gewinnen. Die Eintracht war heute verwundbar, und ich rgere mich darber, dass wir das nicht fr uns genutzt haben." Trainer Michael Frontzeck (Alemannia Aachen): "Mainz war in der ersten Halbzeit die klar bessere Mannschaft und hat nur vergessen, das zweite Tor zu erzielen. Es zeichnet aber meine Mannschaft aus, dass sie immer wieder ins Spiel zurckfindet. In der Halbzeit bin ich etwas lauter geworden." Trainer Jrgen Klopp (FSV Mainz 05): "Es geht kaum besser, als wir in der ersten Halbzeit gespielt haben. Wir haben dann durch zwei Standardsituationen verloren. Es war eine unglckliche Niederlage, die gehren dazu, jetzt geht's weiter. Manchmal muss man einen Schritt zurck machen, um zu einem Riesensprung anzusetzen. Und die Mannschaft ist auf dem Sprung." Trainer Jrgen Rber (Borussia Dortmund): "Wir haben in der ersten Halbzeit mit viel Engagement gespielt und haben selbst nach dem frhen Rckstand Druck gemacht und viele Chancen herausgespielt. Wir wussten, wie schwer es wird, denn Cottbus steht in der Abwehr geschickt und kompakt. Am Ende htte Energie schon frher die Vorentscheidung herbeifhren knnen." Trainer Petrik Sander (Energie Cottbus): "Wir wussten, was in Dortmund auf uns zukommt. So wie wir aufgetreten sind, sind wir in der Lage, die Bundesliga zu halten. Mit unserem Fhrungstor haben wir beim BVB fr viel Unruhe gesorgt. In der Pause haben wir uns gesagt, dass wir eine Chance haben, hier zu gewinnen."
Tabelle vom 24. Spieltag
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