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RTL-Interview mit Michael Schumacher
10.09.2006
RTL-Interview mit Michael Schumacher

Kln (ots) - Michael Schumacher hat nach seinem Sieg in Monza zunchst im Rahmen der obligatorischen Presekonferenz die Grnde fr seinen Rcktritt erklrt. Unmittelbar danach stellte er sich den Fragen von RTL-Reporter Kai Ebel. Nachfolgend das Interview im Wortlaut:

Michael Schumacher: "Ein Riesen-Dankeschn natrlich meinem Vater, meiner Frau und meinen Kindern, die mich in jeder Hinsicht untersttzt haben, mir den Rcken frei gehalten haben. Irgendwann kommt einfach der Zeitpunkt, wo man sich Gedanken machen muss um die Zukunft. Und fr die Zukunft habe ich einfach nicht mehr die Mglichkeit gesehen, die Energie und die Kraft zu finden und aufzuwenden, die ich bentige, um weiterhin in der Formel 1 konkurrenzfhig sein zu knnen. Um noch ein bisschen rum zu fahren, das kann sicher nicht mein Motiv sein. Wenn, dann habe ich den Anspruch, das auf hchstem Niveau zu machen und machen zu wollen. Das kann ich jetzt noch, aber ich stelle mich selber in Frage, ob ich das noch in Zukunft machen knnte. Deswegen ist es dann besser, glaube ich, diese Entscheidung zu treffen."

Kai Ebel: Wann war Ihnen klar, das ist mein letzten Formel 1-Jahr? Michael Schumacher: "Die Entscheidung ist im Prinzip nach Indianapolis gefallen, und der Grund lag darin, dass fr Felippe (Massa) der Zeitpunkt dieser war, um fr sich eine Entscheidung zu treffen, in welche Richtung es fr ihn geht. Die Natur der Dinge war natrlich, dass man bei Ferrari auf meine Entscheidung gewartet hat, um zu gucken, wo geht meine Reise hin, ob man mit Felippe verhandeln soll oder auch nicht, oder ob man ihn fr andere Wege freigeben soll oder nicht. Ich bin der Meinung, ich habe so viele schne Momente und so viel Erfolg gehabt, da muss man nicht dem jungen Piloten, der auch noch ein klasse Typ ist, mit extrem viel Talent gesegnet ist, im Wege stehen. In der Hinsicht habe ich die Entscheidung getroffen nach Indianapolis, so das der Weg frei war fr Felippe."

Kai Ebel: Hat Sie Ferrari Sie da auch ein bischen gedrngt? Michael Schumacher: "Nein, in keiner Hinsicht, im Gegenteil. Wer hat schon die Zeit und Mglichkeiten gehabt, die ich in all meinen Jahren hatte. Und das liegt sicherlich im ganz Groen daran, dass Jean (Todt) in jeder Hinsicht zu mir gestanden hat. Aber nicht nur Jean, auch unser Prsident Luca di Montezemolo, der zu jeder Zeit gesagt hat, egal wann, egal wie, und wenn wir alles noch einmal ndern mssen. Egal, wenn du dir nicht sicher bist, kannst du auch noch mal ndern. Also, sie haben mir alle Freiheiten gelassen, die ich mir htte denken knnen. Das zeigt ganz einfach die Atmosphre und die Freundschaft, die wir bei Ferrari haben."

Kai Ebel: Inwiefern hat Corinna (Schumacher) bei der Entscheidungsfindung mitgeholfen? Michael Schumacher: "Das ist selbstverstndlich, dass Corinna nicht nur bei der Entscheidungsfindung mir geholfen hat, sondern auch bei all den schwierigen Momenten. Gerade in diesen Momenten, wo es schwierig wurde, zeigt sich dann letzten Endes die Strke und der Charakter, und an den habe ich mich jederzeit sttzen knnen. Sie hat mich natrlich auch bei meiner Entscheidung in der Hinsicht voll untersttzt, hat mir ihre Pro und Contras aus ihrer Sicht darlegen knnen, die fr mich immer sehr wichtig waren auch in anderen Momenten. Insofern war die Entscheidung dann gar nicht mehr so schwierig."

Kai Ebel: Haben Sie in den letzten Tagen schon mal Ihre ganze Rennfahrerkarriere Revue passieren lassen? Michael Schumacher: "Nein, dafr ich zu sehr im Training beschftigt, als dass ich dafr Momente und Zeit htte. Das passiert dann sicherlich irgendwann, wenn ich mal in Ruhe in meinem berhmten Schaukelstuhl sitze. Dann habe ich Zeit und auch Mue, darber nachzudenken, vielleicht auch darber zu reden, aber jetzt sicherlich nicht."

Kai Ebel: Aber Ihnen ist schon bewusst, das eine ganze Generation in Deutschland mit Ihnen aufgewachsen ist? Michael Schumacher: "Okay, das ist richtig, und es freut mich auch, dass ich so viel habe bewegen knnen im Motorsport, speziell in Deutschland, aber vielleicht auch anderswo. Das ist schon ein Privileg und macht mich stolz."

Kai Ebel: Viele Fans berlegen ja schon, ob nicht der Rcktritt vom Rcktritt kommt. Knnen Sie sich vorstellen, irgendwann mal wiederzukommen? Michael Schumacher: "Ich wrde nicht jetzt eine Entscheidung treffen, wenn ich schon wsste, das ich nchsten Monaten wieder einsteigen sollte, das wrde ja keinen Sinn machen. Also ist die Frage zwar berechtigt, aber da gibt es natrlich keine Gedanken in der Hinsicht."

Kai Ebel: Wer, glauben Sie, knnte aus deutscher Hinsicht in Ihre Fustapfen treten? Michael Schumacher: "Ich glaube, wir haben sehr gute und viele deutsche Rennfahrer. Nick (Heidfeld) zeigt ja gerade in dem Moment, wo er ein gutes Auto hat, was er imstande ist zu leisten. Wir haben mit Sebastian Vettel einen neuen Nachwuchsfahrer. ...Habe ich jetzt irgend jemanden vergessen, der als Deutscher noch mit drin ist? ...Ich denke mal, das sind die zwei wichtigsten Namen, die man im Moment nennen knnte."

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