Zwanziger: DFB muss politisch sein |
09.09.2006
Zwanziger: DFB muss politisch sein
Bonn (ots) - Der neue alleinige DFB-Prsident, Theo Zwanziger, hat im PHOENIX-Interview den gesellschaftspolitischen Anspruch des DFB betont: "Wir mssen ein Verband sein, der sich klar und deutlich gegen Feinde dieser Demokratie wendet. Wir wollen keinen Rechtsradikalismus mehr in unserem Land (...) und wir wollen jetzt auch die sechs, sieben, acht Millionen auslndischen Mitbrger, die in unserem Land leben, mitnehmen." Zwanziger sagte, der DFB werde das gesellschaftliche Konzept der Bundesregierung aktiv untersttzen, "dass Barrieren abgesenkt werden." Die WM im eigenen Land habe gezeigt, "welch eine Kraft in diesem Fuball liegt und deshalb mssen wir politisch sein". Wrtlich sagte der DFB-Prsident: "Wir mssen die Politiker und die gesamte Gesellschaft darauf aufmerksam machen: Der Fuball kann das leisten, bentzt ihn doch bitte." Neben dem klassischen Profi-Fuball will sich Zwanziger in seiner Arbeit vor allem um den "gemeinntzigen Bereich", den Mdchenfuball die Nachwuchsfrderung kmmern. "Wir mssen Mdchen zum Fuball bringen, wir mssen in der Schule mehr Fuball spielen und wir wollen und mssen die gesellschaftlichen Aspekte, die Integration unserer auslndischen Mitbrger ber Fuball vorantreiben. Das ist eine groe Herausforderung, aber die ist so wunderschn, dass ich mich so richtig darauf freue."
DFB-Pokal 2005/2006
|