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S P O R T - F I N D E N    I N T E R A K T I V
Deutschlands Handball-Junioren Europameister
20.08.2006
Deutschlands Handball-Junioren Europameister

Dortmund (ots) - Sie feierten bis sieben Uhr am frühen Sonntagmorgen in Innsbrucks Discotheken. "We are the Champions..." gehörte neben grundsolidem deutschem Liedgut zu den Hits in dieser Nacht.

Die Junioren des Deutschen Handballbundes hatten nach dem Gewinn des Europameistertitels allen Grund dazu. Riesenjubel in der Olympiaworld in Innsbruck. Immerhin war es der zweite EM-Titel innerhalb von vier Jahren. Mit 24:19 (11:8) hatten die deutschen U-20-Nationalspieler im Kampf um Gold die Schweden besiegt. "Unglaublich, ich freue mich riesig für diese Jungs. Sie haben sich diesen Titel durch ihr professionelles Auftreten und ihr beherztes Spiel redlich verdient", begeisterte sich ein nach einer Sektdusche triefend nasser Martin Heuberger. Der Trainer hatte auch schon 2004 zusammen mit Wolfgang Sommerfeld für den Titelgewinn verantwortlich gezeichnet. Auf der Tribüne zeigte sich auch Bundestrainer Heiner Brand sichtlich zufrieden. "Eine starke Mannschaftsleistung, und ein starker Torwart führten letztlich zu dem hoch verdienten Sieg." Und DHB-Vizepräsident Horst Bredemeier stellte in Innsbruck heraus: "Zum zweiten Mal in vier Jahren Europameister der Junioren, das zeigt schon die gezielt gute Nachwuchsarbeit im DHB."

Als willkommenen Nebeneffekt ersparten sich die besten Handballer der Jahrgänge 1986 und 1987 die Qualifikation für die nächste Weltmeisterschaft in Mazedonien im August 2007. Die DHB-Auswahl zählte beim EM-Turnier in Österreich sicher nicht zu den athletisch oder individuell stärksten Teams. Und dennoch sicherten sie sich im Finale souverän den Titel. Eine perfekt organisierte Abwehr, die beste des Turniers, und ein Angriffsspiel mit hoher Spielkultur bildeten den Grundstein des Erfolges. In einer Mannschaft ohne große Stars dominierte der Teamgeist. Auch wenn zwei deutsche Spieler ins All-Star-Team der EM gewählt wurden, dürften sich Martin Strobel als bester Rückraummitte-Spieler und Linksaußen Uwe Gensheimer nur vage Hoffnungen auf einen Platz in Heiner Brands Aufgebot für die 2007 in Deutschland stattfindende Weltmeisterschaft machen. Aber immerhin haben sie als erfolgreiche Juniorenspieler eine Hürde genommen: Im aktuellen Aufgebot der A-Nationalmannschaft ist kein einziger Akteur zu finden, der nicht vorher im DHB-Juniorenteam gestanden hätte.

In der Innsbrucker Olympiaworld lag die deutsche Mannschaft im Finale gegen Schweden von Beginn an in Front. Über 8:4 (15.) behielt sie ihre Führung bis zum Halbzeitstand von 11:8. Zehn Minuten nach dem Wiederanpfiff war die Partie entschieden. Über 16:10 bis zum 20:13 (53.) wurde der Abstand stetig ausgebaut. Eine kurze Phase des Aufbäumens bei den Skandinaviern bis zum 20:16 (55.) beantwortete das deutsche Team mit drei schnellen Toren zum 23:16. Am Ende stand es 24:19 und eine glänzend eingestellte 6:0-Abwehr hatte den gefürchtet schnellen Angriffen der Schweden den Schneid abgekauft. Allein fünf Pfostenwürfe in den ersten zwanzig Minuten hatten eine noch frühere Vorentscheidung in diesem Endspiel verhindert. In der zweiten Halbzeit wirkten die Angriffs-Aktionen der Schweden harmlos, einfallslos und hilflos.

Den größten Anteil am klaren deutschen Erfolg hatte Jürgen Müller im Tor. Der Mann von der HBW Balingen-Weilstetten feierte einen glänzenden Auftritt mit 23 gehaltenen Bällen, darunter zwei Siebenmetern. "Wir haben die Stärken des schnellen Spiels der Schweden genau analysiert und bestens bekämpft. Unsere stabile 6:0-Abwehr hat es mir leicht gemacht. Wir haben diesen Sieg und diesen Titel verdient", sagte der überragende Schlussmann.

Im Spiel um Bronze gewann Dänemark mit 33:32 (16:18) über Serbien & Montenegro. Die Partie stand unter der souveränen Leitung des deutschen Schiedsrichtergespanns Lars Geipel und Marcus Helbig. Die weiteren Platzierungen: 5. Weißrussland, 6. Slowakei, 7. Kroatien, 8. Slowenien, 9. Spanien, 10. Frankreich, 11. Polen, 12. Norwegen, 13. Österreich, 14. Tschechien, 15. Lettland, 16. Estland

Die deutsche Mannschaft:
Jürgen Müller (HBW Balingen/Weilstetten), Jens Vortmann (Reinickendorfer Füchse Berlin, bei einem 7m); Robin Haller (HBW Balingen/Weilstetten, 5), Uwe Gensheimer (SG Kronau/Östringen, 4/1), Thorsten Salzer (SG Bietigheim-Metterzimmern, 2), Robert Kählke (HCE Rostock), Gunnar Dietrich (SG HBR Ludwigsburg, 3), Hannes Lindt (SV Concordia Delitzsch, 5), Dennis Krause (SV Anhalt Bernburg), Martin Strobel (HBW Balingen/Weilstetten, 2), Marc Hafner (VfL Waiblingen, 2), Michael Allendorf (HSG Wetzlar, 1), Tim Kneule (TV Neuhausen/Erms, n.e.), Julian Pflugfelder (SG HBR Ludwigsburg). Im Kader standen noch: Matthias Ritschel (TV Großwallstadt), Sebastian Weber (HSG Wetzlar, n.e.) und Steffen Weinhold (HC Erlangen).

Handball Weltmeisterschaft 2007
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