15.06.2006
Bislang höchste Zuschauerzahl bei Deutschland-Polen
Köln (ots) - Der Krimi im Dortmunder Stadion hat die bislang
meisten Fernsehzuschauer bei der Fußball-Weltmeisterschaft
elektrisiert: Bis zu 25,43 Millionen schauten sich den 1:0-Sieg der
deutschen Nationalmannschaft gegen Polen im Ersten an.
Das entsprach
einem Marktanteil von 77,3 Prozent. Mehr Zuschauer hatte bislang
keine WM-Partie. Im Durchschnitt hatten beim zweiten WM-Gruppenspiel
23,85 Millionen das Erste eingeschaltet, was einem Marktanteil von
72,5 Prozent entspricht. Zum Vergleich: Das Eröffnungsspiel am
vergangenen Freitag sahen in der Spitze 21,13 Millionen.
"Das ist ein großer Erfolg für die ARD", bilanzierte
WM-Gesamtkoordinator Ulrich Deppendorf. "Es hat sich wieder einmal
gezeigt, dass das journalistische Konzept mit den wohl besten
Experten Gerhard Delling und Günter Netzer zusammen mit der
hervorragenden Leistung des gesamten Teams die Zuschauer bestens
anspricht." Die Präsentationen aus dem Studio fesselten bis zu 23,39
Millionen Zuschauer (bis 76,5 Prozent Marktanteil).
Auch die Nachmittagsspiele erreichten Spitzenwerte bei den
Marktanteilen: Bis zu 43,8 Prozent der Fernseh-Geräte waren beim 4:0
Spaniens über die Ukraine auf das Erste geschaltet (5,93 Millionen
Zuschauer), 39,7 Prozent (bis 6,68 Millionen) beim 2:2 Tunesiens
gegen Saudi-Arabien. Eine Bestmarke erzielte spät am Abend auch
"Waldis WM-Club": Waldemar Hartmann und seine Gäste Harald Schmidt,
Winfried Schäfer sowie die Box-Weltmeister Vitali und Wladimir
Klitschko begeisterten 4,61 Millionen Zuschauer bei einem Marktanteil
von 34,5 Prozent.
Die absolut betrachtet besten Übertragungswerte in den bisherigen
Vorrundenspielen hinter denen mit deutscher Beteiligung erreichte der
erste Auftritt der favorisierten Brasilianer gegen Kroatien mit in
der Spitze 16,22 Millionen und bis zu 57,7 Prozent Marktanteil.
Dahinter folgen in der Hitliste die weiteren Abendspiele
Italien-Ghana (13,56 Mio./49,5 %) und Angola-Portugal (10,34/39,6).
Bei den Marktanteilen glänzten im Ersten die Nachmittagsspiele
England-Paraguay mit 56,3 Prozent, Trinidad und Tobago-Schweden
(47,5) und Frankreich-Schweiz (47,0).
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