06.06.2006
Peters setzt DFB unter Druck
Berlin (ots) - Hockey-Bundestrainer Bernhard Peters hat den
Deutschen Fußball-Bund (DFB) bezüglich einer Zusammenarbeit unter
Druck gesetzt.
"Der DFB muss jetzt mal konkret sagen, was los ist,
sonst werde ich in absehbarer Zeit eine andere interessante Aufgabe
annehmen", sagte Peters dem Tagesspiegel (Dienstagausgabe). Peters
war der Wunschkandidat von Bundestrainer Jürgen Klinsmann für den neu
geschaffenen Posten des DFB-Sportdirektores gewesen, hatte sich aber
nicht gegen Matthias Sammer durchsetzen können.
Der DFB kündigte
dennoch an, mit Peters über eine Zusammenarbeit verhandeln zu wollen.
Mit Sammer hat sich Peters bisher einmal getroffen. "Er ordnet sein
Feld und erstellt sein Konzept. Ich weiß immer noch nicht, ob ich da
reinpasse", sagte der Hockey-Bundestrainer. Nach eigener Aussage hat
Peters zwei andere Angebote, bei denen schon in den nächsten zwei,
drei Wochen eine Entscheidung fallen könne. Auch die Möglichkeit,
beim Hockey-Bund zu bleiben und dort die Verantwortung für das
Leistungssportmanagement zu übernehmen, bestehe weiterhin.
Ob Peters
zum DFB stößt, hängt aber auch von Klinsmanns Bleiben beim DFB ab.
"Mir wäre es allemal lieber, wenn Jürgen Klinsmann dabei ist, sonst
käme das für mich sicher nicht so sehr in Frage."
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