Jeder zweite Deutsche zweifelt an der WM-Sicherheit |
13.02.2006Jeder zweite Deutsche zweifelt an der WM-Sicherheit Hamburg (ots) - Die anhaltende Diskussion um die Sicherheit in den WM-Stadien verunsichert die Deutschen. Fast jeder zweite Bundesbrger (45,8 Prozent) glaubt, dass die Organisatoren der Fuball-WM die Gefahren in den Arenen verharmlosen. Wie eine reprsentative Umfrage im Auftrag des Magazins ZeitWissen ergab, sind vor allem die Befragten aus Bremen (65,7 Prozent), Sachsen (65,7 Prozent) und Niedersachen (54,9 Prozent) skeptisch gegenber den Beteuerungen der Verantwortlichen, Besuche in den Stadien seien ungefhrlich. Dass die Bedenken nicht unbegrndet sind, besttigen Panikforscher und Sicherheitsexperten in der jngsten Ausgabe von ZeitWissen. Mit bungen knnten sich Polizisten, Sanitter und Stadionsordner zum Beispiel nur bedingt auf mgliche Katastrophen vorbereiten, erklrt der Physikprofessor Michael Schreckenberg von der Universitt Duisburg. Denn bungen seien immer kleiner als die Realitt. Statt zehntausender Zuschauer, die zu jedem Spiel zu erwarten sind, nehmen meist nur einige hundert Statisten daran teil. Die Wechselwirkungen groer Menschenmassen lieen sich so nie bercksichtigen, sagte Schreckenberg. Auerdem gibt es in Deutschland keine einheitlichen Sicherheitsstandards fr alle Spielsttten - wann ein Stadion sicher und wann es unsicher ist, entscheidet letztlich der zustndige Brandschutzmeister.
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