WM-Organisationskomitee: "Flitzer sind nicht lustig" |
08.01.2006WM-OK: "Flitzer sind nicht lustig" Berlin (ots) - Das WM-Organisationskomitee geht hart gegen so genannte Flitzer vor. "Flitzer sind nicht lustig. Abschrecken knnen nur hhere Strafen", sagte Wolfgang Niersbach, Vizeprsident des WM-Organsiationskomitees, in einem Gesprch mit dem Tagesspiegel. "Die vier Mnner vom Confed-Cup kommen gar nicht mehr in die Stadien. Sie haben Hausverbot." Um die Sicherheit macht sich Niersbach derzeit keine Sorgen. "Wir denken, dass die Stadien die sichersten Orte der WM sein werden. Wir haben bis zu 1500 Ordner in jeder Arena im Einsatz, allein diese Ordnungs- und Sicherheitsdienste belasten unseren Haushalt mit mehr als 20 Millionen Euro", sagte Niersbach dem Tagesspiegel. Das WM-OK hat unterdessen auch schon die offiziellen Turniersprachen festgelegt. Die WM-Tickets werden in Englisch bedruckt, "die Moderation der Stadionsprecher erfolgt in Englisch und Deutsch", erklrte OK-Vize Niersbach. "Auch haben wir uns darauf geeinigt, dass die Stdtenamen auf der Mittelbande in der deutschen Version erscheinen. Dort steht nicht "Cologne" oder "Munich", sondern "Kln" und "Mnchen". In Sachen Tickets steht das OK vor einer juristischen Auseinandersetzung, weil ein Fan aus Hamburg Klage eingereicht hat. "Wir sperren uns, weil dieser Vorgang grotesk ist", sagte Niersbach, "ein Ebay-Kunde verklagt uns auf Zustimmung zur bertragung von zwei Tickets, die er fr 880 Euro ersteigert hat. Der Verkufer jedoch hat ursprnglich jeweils nur 55 Euro an uns gezahlt." Niersbach fordert deshalb ein Eingreifen des Verbraucherschutzes. "Wir wollen den Schwarzhandel unterbinden."
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