25.01.2012
Ibisevic verlässt TSG Hoffenheim
Vedad Ibisevic wechselt mit sofortiger Wirkung von Hoffenheim zum Ligakonkurrenten
VfB Stuttgart.
Der ursprünglich bis zum 30. Juni 2013 datierte Vertrag des Bosniers wurde aufgelöst. Ibisevic kam im Sommer
2007 von Alemannia Aachen zur TSG 1899 und war mit fünf Toren in 31 Spielen maßgeblich am Hoffenheimer Aufstieg
in die Bundesliga 2008 beteiligt.
In der Zeit von 2008 bis 2012 avancierte der Stürmer zum erfolgreichsten Bundesligatorschützen Hoffenheims und
erzielte in 92 Spielen 43 Tore für die Kraichgauer. Alleine in der Hinrunde der Saison 2007/2008 gelangen ihm
18 Treffer. Außerdem schaffte Ibisevic in dieser Zeit den Sprung zum Stammspieler in der Nationalmannschaft
Bosnien-Herzegowinas, für die er seitdem 25 Spiele (4 Tore) absolvierte.
Hoffenheims Manager Ernst Tanner: „Vedad Ibisevic ist ein verdienter Spieler, er hat die jüngste Geschichte
der TSG maßgeblich mitgeprägt. Sein Weggang schmerzt uns. Aber es war sein Wunsch, zum VfB Stuttgart zu
wechseln. Wir wollten ihm keine Steine in den Weg legen.“
Cheftrainer Holger Stanislawski ergänzt: „Vedad Ibisevic hat sich in dem halben Jahr, in dem ich hier bin,
immer voll eingesetzt und vorbildlich verhalten. Seine Qualitäten sind unbestritten, aber ich kann auch verstehen,
wenn so ein Spieler nach viereinhalb Jahren mal eine Luftveränderung wünscht.“
Vedad Ibisevic: „Ich hatte eine tolle Zeit hier bei der TSG Hoffenheim, der Verein hat mich immer und bei allen
Fragen vorbildlich unterstützt. Ich möchte mich bei meinen Trainern Ralf Rangnick und Holger Stanislawski bedanken
und wünsche vor allem meinen ehemaligen Teamkollegen alles Gute. Außerdem geht mein Dank an die TSG-Verantwortlichen
inklusive Dietmar Hopp, dass man mir den Weg zum VfB nicht versperrt hat. Ich freue mich auf die neue Herausforderung
in Stuttgart, die ich unbedingt annehmen wollte.“
Die TSG 1899 Hoffenheim bedankt sich bei Vedad Ibisevic für seine Verdienste um den Verein und wünscht ihm in seiner
neuen Umgebung Gesundheit und größtmöglichen Erfolg.