Aachen: Unbedingt nachlegen |
23.09.2010
Aachen: Unbedingt nachlegen
Die englische Woche schliet die Alemannia am Freitagabend (Ansto: 18 Uhr) mit einem Heimspiel gegen den SC Paderborn ab. Und das mglichst mit dem nchsten Dreier. Nach dem ersten Saisonsieg am Dienstag gegen den FSV Frankfurt hat die Hyballa-Elf Blut geleckt. Dementsprechend lautet die Devise: Unbedingt nachlegen und mit acht Punkten den fnften Spieltag beenden. Es war fr die Kpfe verdammt wichtig, dass die Mannschaft jetzt wei, dass sie ein Spiel gewinnen und sogar drehen kann. Wir waren alle sehr erleichtert, dass wir endlich gewonnen haben. Nach dem Sieg in Frankfurt gab es zwar keine Jubelszenarien, aber die Stimmung ist gut. Nicht euphorisch, aber konzentriert. Jeder will den nchsten Dreier haben am besten schon im nchsten Spiel, sagt Chef-Trainer Peter Hyballa, dem weniger die Leistung ber 90 Minuten als vielmehr der Kampfgeist seiner Schtzlinge imponiert hat. Dieselbe Elf wie am Dienstag wird Hyballa gegen den SC Paderborn nicht aufbieten knnen. In der Partie in Frankfurt hatte sich Seyi Olajengbesi eine Adduktorenzerrung zugezogen, die ihm zum Pausieren zwingt. Die Viererkette wird sich deshalb wohl wie schon im letzten Drittel beim FSV aus Timo Achenbach, Thomas Stehle, Tobias Feisthammel und Aimen Demai zusammensetzen. Neben Olajengbesi wird der Coach auch auf den Langzeitverletzten Markus Daun sowie Thorsten Stuckmann (Mittelfubruch), Nico Herzig (Innenmeniskusriss) und Thorsten Burkhardt (Fuverletzung) verzichten mssen. Ein Lichtblick ist hingegen Benny Auer. Nach seinem 20-mintigen Einsatz im letzten Spiel ist Alemannias Kapitn wieder eine Alternative fr die Startformation: Benny ist fit. Ob fr 90 Minuten, kann man nicht sagen, aber die Chancen stehen gut, dass er in der Startelf steht, so Hyballa. Dem Gegner Paderborn und seinem Trainer Andre Schubert zollt der Alemannen-Coach groen Respekt: Andre Schubert ist ein sehr guter Trainer, der eine sehr strukturierte Mannschaft hat, die kompakt steht, kopfballstark ist und auf Konter geht. Im Vergleich zu Frankfurt ist Paderborn vielleicht spielerisch sogar etwas besser. Und mit Enis Alushi haben sie einen berdurchschnittlich guten Fuballer in ihren Reihen. Auch wenn der SCP aufgrund zweier Platzverweise von Rolf-Christel Gui-Mien und Sren Brandy geschwcht ist, gehen die Ostwestfalen durch das Unentschieden, das mit nur neun Spielen errungen wurde, mental gestrkt in die Partie auf dem Tivoli. Nichtsdestotrotz mssen die Punkte am Tivoli bleiben, damit wir auch mal durchatmen und entspannen knnen und auch die Fans Zuhause befriedigen knnen, sagt Hyballa. Mglichst viele Zuschauer erhofft sich der Trainer fr das Freitagabendspiel. Wir hoffen, dass deutlich mehr als die bisher angekndigten 12.000 Zuschauer kommen. Denn wenn wir wieder eine Festung werden wollen, brauchen wir mehr Fans auf dem Tivoli. Gerade dieses junge Team braucht die Zuschauer unbedingt. Vielleicht mssen wir das Vertrauen erst zurckgewinnen. Jedem Zuschauer, der hier hinkommt, kann ich aber versprechen, dass wir leidenschaftlichen Fuball zeigen wollen, versichert der Trainer.
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