TSG Hoffenheim: Obasi darf zu Olympia |
20.07.2008
TSG Hoffenheim: Obasi darf zu Olympia
1899 Hoffenheim erteilt seinem 22-jhrigen Strmer Chinedu Obasi die Frei- gabe fr die olympischen Spiele. Die Freistellung erfolgt unter bestimmten Vor- aussetzungen. Der Druck auf den Spieler und seine Familie in Nigeria hat in den letzten Ta- gen ein Ausma angenommen, dass wir bei verantwortungsbewusstem Um- gang mit diesem Thema nicht ignorieren knnen, so Manager Jan Schindel- meiser. Das tadellose Verhalten des Spielers, der die Haltung seines Clubs 1899 Hoffenheim voll akzeptiert, hat laut Schindelmeiser die Entscheidung si- cher beeinflusst. Insofern unterscheidet sich die Situation deutlich von den Fllen, in denen Spieler Druck auf ihre Clubs ausben, erklrte der 44-jhrige Manager des Bundesliga-Aufsteigers. Unsere Position gegenber dem nigerianischen Verband ist davon vllig unberhrt, teilte Schindelmeiser weiter mit. Es gibt keine Verpflichtung, den Spieler zu den Olympischen Spielen abzustellen, welche sich aus den Regularien der FIFA ergibt. Aus diesem Grund ist die Freigabe des Spielers an Bedingungen geknpft. 1899 Hoffenheim wird Chinedu Obasi erst nach Beendigung des Trainingslagers in Leogang freistellen. Auerdem erwartet der Club den Spieler einen Tag vor dem letzten Spiel der nigerianischen Auswahl wieder in Deutschland. Die Forderung des nigerianischen Verbandes, den Spieler umgehend nach Sdkorea reisen zu lassen, wo sich die Olympia-Auswahl zur Zeit in der Vorbereitung befindet, lehnt 1899 Hoffenheim kategorisch ab. Obasi: Ich finde es groartig, dass mir der Verein die Mglichkeit gibt, an Olympia teilzunehmen und sich die fr mich sehr komplizierte Situation damit entspannt. Quelle: TSG Hoffenheim
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