Werder: Allofs unterschreibt bis 2012 |
18.02.2008
Werder: Allofs unterschreibt bis 2012
Bremen (ots) - Um 16.27 Uhr klickte das Blitzlichtgewitter los: Klaus Allofs setzte unter den Augen zahlreicher Medienvertreter die Unterschrift unter den knftigen Vertrag zwischen ihm und Werder Bremen. Wenige Sekunden spter folgen die Signaturen von Willi Lemke, dem Vorsitzenden des Aufsichtsrates und dessen Stellvertreter, Dr. Hubertus Hess-Grunewald. Drei Unterschriften, die eine wichtige Weiche fr die Zukunft der Grn-Weien stellen. "Mit Klaus Allofs sind in den letzten Jahren alle unsere Wnsche in Erfllung gegangen, sportlich und wirtschaftlich! Zusammen mit Cheftrainer Thomas Schaaf bildet er ein Erfolgsduo, das sensationelle Arbeit leistet", frohlockt Lemke, der die Entwicklung der Gesprche so beschreibt: "Wir haben uns zwei mal getroffen. Einmal Mitte Januar nach dem Trainingslager und einmal am vergangenen Donnerstag. Die Gesprche waren nie kompliziert und von groem Respekt und Vertrauen geprgt. Wir haben ein gutes Angebot unterbreitet, aber es war auch klar, dass bei Werder nicht alles mglich ist, was bei anderen europischen Topklubs geht. Das wei Klaus auch aus seinen Vertragsverhandlungen mit den Spielern in den vergangenen Jahren." Lemke weiter: "Wir haben uns dann bereits am vergangenen Donnerstag ber alles geeinigt, aber es war der ausdrckliche Wunsch von Klaus Allofs, die Bekanntgabe zu verschieben, damit die Vorbereitung auf das Nrnberg-Spiel nicht gestrt wird." Groer Andrang in der Pressekonferenz als Geschftsfhrer Klaus Allofs gemeinsam mit den Aufsichtsratsvorsitzenden Willi Lemke und Hubertus Hess-Grunewald den Vertrag unterzeichnete.Bei Werders Aufsichtsratsvorsitzenden war aber auch ein bisschen Erleichterung dabei, dass diese wichtige Werder-Personalie geklrt ist. "Ich hatte keine Angst, aber zwischendurch ein bisschen Sorge, dass ich eine Enttuschung erleben knnte. Ich wre schon sehr traurig gewesen, wenn Klaus uns in Richtung eines Mitbewerbers verlassen htte", so Lemke, der damit auf das ffentliche Werben des FC Bayern anspielte. Die Bedenken konnte Klaus Allofs mit seiner Unterschrift zerstreuen. Aber er machte auch deutlich, dass die Bindung zu den Grn-Weien einfach viel zu stark ist, um mit anderen Bewerbern ernsthaft zu flirten. "Mir ist klar, dass ich hier einen Job habe, der so interessant und selten ist, dass ihn auch viele andere gerne htten. Wir haben zwar in den vergangenen Jahren viel gewonnen, aber ich spre, dass das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht ist. Ich habe nicht das Gefhl, dass es nicht noch schner werden kann." Doch Allofs ist schon zu lange im Geschft, um nicht zu wissen, dass viel Arbeit auf ihn und seine Geschftsfhrer-Kollegen zukommt. "Es ist schon eine groe Herausforderung, unsere Stellung zu festigen. Dafr mssen wir nicht nur unseren Kader, sondern auch unsere Infrastruktur immer weiter entwickeln. Wir werden weiter versuchen, unsere Einnahmesituation zu verbessern und das Geld in den Fuball zu stecken. Das heit aber nicht, dass wir in anderen Grenordnungen investieren werden, dass es die teuersten Spieler sein mssen, sondern wir schauen weiter nach den bestmglichen. Wir wollen aber auch knftig Spieler verpflichten, die unserem Publikum Spa machen." Mit seinen Ausfhrungen machte Allofs deutlich, dass er sich auf die Umsetzung dieser hohen Ziele freut: "Ich gehe wie meine anderen Geschftsfhrer-Kollegen hoch motiviert an die Arbeit." Aber auch ganz privat freut sich Allofs ber den Verbleib in der Hansestadt. "Ich hatte immer das Glck in tollen Stdten arbeiten zu drfen und Bremen gehrt dazu. Ich fhle mich hier sehr wohl und spre hier eine hohe Lebensqualitt", so der Geschftsfhrer, der sich am Abend noch ein Glas Champagner auf den Vertragsabschluss genehmigen wollte. Auer im Hause Allofs werden vielleicht auch woanders die Sektkorken knallen. Die Freude ber die weitere Zusammenarbeit war auch bei Thomas Schaaf gro: "Klaus hat mich heute Mittag ber seine Entscheidung unterrichtet. Es ist ein guter Tag fr ihn und ein guter Tag fr Werder Bremen. Er hat hier fantastische Arbeit geleistet. Er ist fr mich ein hervorragender Partner."
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