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Bundesliga und arena streiten ums Geld
18.07.2007
Fuball-News Foto (c) borussiafotos.de Bundesliga und arena streiten ums Geld

Hamburg (ots) - Bereits vor der Entscheidung des Kartellamts, ob arena die Live-Rechte an der Bundesliga an den Konkurrenten Premiere weiterreichen darf, streiten die Deutsche Fuball-Liga (DFL) und arena ber Geld.

Dabei geht es nach Informationen von stern.de, dem online-Magazin der Hamburger Zeitschrift stern, um eine Gewinnbeteiligung. Eine Klausel im Rechtevertrag der DFL mit arena sieht vor, dass die Klubs an den Einnahmen aus Sublizenzen partizipieren, wenn diese die ursprnglichen Rechtekosten bersteigen.

Im Poker um die Fuball-Bundesliga hatte sich Newcomer arena (Besitzer ist die Kabelfirma Unity Media) Ende 2005 berraschend gegen den etablierten Pay-TV-Kanal Premiere durchgesetzt. Arena erwarb die Senderechte fr rund 205 Millionen Euro pro Saison. Nun will der Kanal den Sendebetrieb jedoch faktisch einstellen und die Lizenzen fr die kommenden zwei Saisons an Premiere weiterreichen - angeblich fr bis zu 300 Millionen Euro in bar und Premiere-Aktien. Die Mglichkeit der Weitergabe von Bundesligarechten ist in dem Vertrag der DFL mit arena vorgesehen. Allerdings hatte sich die Liga ausdrcklich fr den Fall eine Beteiligung an den Erlsen zusichern lassen, sofern einzelne Sublizenzen - zum Beispiel fr Live-Spiele im frei empfangbaren Fernsehen - mehr Geld abwerfen als arena dafr bezahlen musste. Von den Mehrerlsen fallen bis zu einer Hhe von 20 Millionen Euro nach stern.de-Informationen Dreiviertel der Liga zu; darber hinaus sind es noch 25 Prozent.

Arena bestreitet nach Insider-Angaben nun, dass diese Regelung auch fr den Fall der kompletten Weitergabe der Rechte gelte. Die DFL ihrerseits beharrt auf einer Beteiligung - es geht um schtzungsweise rund 30 Millionen Euro pro Saison - und droht damit, bei der Sublizensierung an Premiere Schwierigkeiten zu machen. Offenbar kann das Geschft nur mit Zustimmung der Liga stattfinden. Vor allem fr den knftigen Bundesliga-Sender Premiere wird die Zeit knapp: Am 10. August ist Saisonanpfiff. DFL und arena wollten den Fall nicht kommentieren.

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