08.12.2004
Nach Bayern und Werder will auch Leverkusen folgen
Werder und die Bayern sind in der Champions League weiter. Nun will auch Bayer 04 Leverkusen
den beiden Bundesligisten folgen und unter die letzten 16 im Wettbewerb.
"Hier gibt sich keiner mit dem UEFA-Cup zufrieden. Alle wollen etwas Sensationelles
leisten und sich selbst ein schönes Weihnachtsgeschenk machen", stellt Bayer-Coach
Klaus Augenthaler unmissverständlich klar.
Bisher bot das Team in der Champions-League durchaus ansehnlichen Fußball. Und nun kurz vor
Zielende will man auch die verdienten Früchte für die gebotenen Leistungen ernten.
Doch die Gruppe ist durchaus spannend. Man kann alles gewinnen, aber auch am letzten Spieltag
mit einer Niederlage noch alles verlieren.
Gegner Kiev steht momentan auf Platz 1 der Tabelle. Das Hinspiel wurde mit 2:4 verloren. Die Spieler
von Klaus Augenthaler dürften also genügend gewarnt sein. Vor allem vor Kontern hat der Chefcoach
Angst. Da sind die Dynamo-Kicker besonders gefährlich.
Doch auch mit einer Niederlage wäre theoretisch das Weiterkommen der Werkself möglich. Dann müsste
zeitgleich der AS Rom gegen Real Madrid gewinnen. Doch darauf will sich niemand in Leverkusen verlassen.
Im zweiten Champions-League-Spiel mit deutscher Beteiligung heute Abend geht es lediglich um die goldene Ananans.
Der FC Bayern ist bereits qualifiziert und Amsterdam muss in den ungeliebten UEFA-Cup.
Beide Teams werden sich somit für die nächsten Spiele schonen, auch wenn keiner es offen zugeben wird.
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