CL: Werder Bremen schlgt sich selbst |
15.09.2004
CL: Werder Bremen schlgt sich selbst
Werder Bremen hat den Auftakt der Champions-League bei Inter Mailand mit 0:2 verloren. Doch diese Niederlage war mehr als unntig. Das Team von Thomas Schaaf hat sich sprichwrtlich selbst geschlagen. Bereits nach sechs Minuten war die Partie praktisch vorentschieden. Ismael foult als letzter Mann im Strafraum Inter-Spieler Adriano. Der Schiedsrichter gibt sofort den Strafsto und zieht folgerichtig auch die rote Karte. Doch Torwart Reinke kann den Schuss von Vieri parieren. Trotz der zahlenmigen Unterlegenheit halten die Bremer gut mit, schaffen es sogar phasenweise, sich selber Chancen zu erarbeiten. Doch in der 34. Minute schlgt Werder sich erneut selbst. Diesmal holt Baumann den heute sehr starken Adriano von den Beinen. Das Foul erfolgte unmittelbar an der Strafraumgrenze. Der Schiri gibt trotz Bremer Proteste erneut Elfmeter. ber diese Entscheidung konnte man streiten, jedoch war sie vertretbar. Doch falsch war die Entscheidung, Baumann fr das Foul nur gelb zu geben. Er war ebenfalls wie Ismael zuvor letzter Mann und htte ebenfalls rot sehen mssen. Doch da fehlte Schiedsrichter Lubos dann doch wohl die Courage. Diesmal tritt der Gefoulte Adriano selber an und macht es besser als sein Vorgnger Vieri. So stand es nach 34 Minuten 1:0 fr die Gastgeber. In der Folgezeit spielte Werder gut mit, bot durchaus eine gute Leistung. Als herausragend konnte man die Leistung von Keeper Reinke bezeichnen. Der Ausgleich wre durchaus mglich gewesen. Doch alle Trume einer Punkteteilung beendet schlielich Adriano durch einen wunderschnen Schu in der 89. Minute. Das Stellungsspiel der Bremer Abwehr sah dabei gar nicht gut aus. Trotz verbesserte Form verliert der deutsche Meister damit nach zwei Pleiten in der Bundesliga auch das dritte Spiel in Folge. Der Start in die Champions-League-Saison ist nicht geglckt. Nun wird es ganz schwer, die nchste Runde der Champions-League zu erreichen. Spielstatistik:
Inter Mailand: Toldo - J. Zanetti, Cordoba, Materazzi, Favalli - Emre, Veron, van der Meyde, Stankovic - Adriano - Vieri - Trainer: Mancini
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