13.09.2004
Rost kritisiert Trainer und Management
Im letzten Bundesligaspiel sah Frank Rost beim 1:0 gar nicht gut aus. Er unterlief einen Ball, den der
Wolfsburger Hristov ins Tor köpfte. Doch trotz seines Patzers reichte der Keeper nun den Kelch der
Schuld an Trainer und Management weiter.
"Wir können es nicht besser. Jetzt sind der hochbezahlte Trainer und das hochbezahlte
Management in der Verantwortung. Sie
müssen sich Gedanken machen, wie sie die Situation lösen können", wetterte er nun öffentlich los.
Worte, die Jupp Heynckes und Rudi Assauer sicherlich nicht gefallen dürften. Schließlich sind es Rost und
seine Mitspieler, die auf dem Platz stehen und nicht Trainer und Manager.
Bezüglich seines Patzers zeigte sich Rost zudem wenig einsichtig:
"Wenn das meine Schuld ist und wir wegen mir verloren haben, ist mir
das wurscht. Fußball ist schließlich ein Mannschaftssport".
"Wir müssen uns zusammensetzen. Aber der Trainer ist nicht allein schuld.", äußerte
Stumpen-Rudi zur Trainerfrage zweideutig. Zumindest gibt er Heynckes durch diese Äußerung eine gewisse Teilschuld.
Im Moment funktioniert so gut wie gar nichts im Schalker Team. Die Stimmung ist mies, und die Spieler
zeigen große Verunsicherung. Auch bei Neuzugang Ailton, der wegen der Doppelwatschn-Affäre (sport-finden berichtete) noch gesperrt ist,
zeigt große Nervosität und will einfach nicht treffen.
Die Ambitionen eines UEFA-Cup-Platzes kann das Team vorerst knicken. In der nächsten Zeit
muss man sich erst einmal mit niederen Tabellenregionen abfinden. Und Besserung ist momentan
nicht in Sicht.
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