09.09.2004
Bremer Mimosen kritisieren Klinsmann
Man kann es offenbar niemandem Recht machen. Da schafft Jürgen Klinsmanns Elf
nach einem überzeugenden Spiel ein 1:1 gegen Weltmeister Brasilien und trotzdem
nörgeln nun die Verantwortlichen des SV Werder Bremen über die Aufstellung.
"Wenn er schon fünf Leute holt, müssen auch mehr spielen", fordert Meistertrainer
Thomas Schaaf vom Bundestrainer.
Mit Frank Fahrenhorst, Frank Baumann, Tim Borowski, Fabian Ernst und Miroslaw
Klose waren zwar fünf Werderaner Spieler im Aufgebot für das Freundschaftsspiel zwischen Weltmeister
und Vize-Weltmeister, aber nur Fahrenhorst spielte von Beginn an.
Miroslaw Klose wurde zwar im Verlauf der Partie noch eingewechselt, aber nur zwei von fünf Akteuren war den
Werderanern deutlich zu wenig. "Wir hatten gehofft, dass mindestens drei von unseren Spielern
zum Einsatz kommen. So ist das nicht in unserem Sinne", beschwerte sich Geschäftsführer Klaus
Allofs über Klinsmanns Aufstellung.
Werder sei schließlich amtierender Deutscher Meister und Pokalsieger. Mann müsse nur in die Werder-Vitrine
schaun. Vize Meister Bayern stellte im übrigen 4 Spieler von Beginn an. Zudem wurde Görlitz noch später
eingewechselt.
Sport-finden.de meint: Lieber Herr Schaaf und lieber Herr Allofs, wenn Fußballdeutschland sonst keine
Probleme hat, ist ja alles in Ordnung. Setzen Sie bitte ein Schreiben an die Fifa auf, in dem Sie die
Aufstockung der Mannschaften auf 18 Spieler anstelle von 11 Spielern beantragen. Dann könnte
jede Bundesligamannschaft künftig einen Spieler bei Nationalmannschaftseinsätzen stellen.
im Forum über das Thema diskutieren