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Wolfsburg gegen Dortmund: Wer findet trotz Ausfällen die bessere Balance?

Der VfL Wolfsburg empfängt Borussia Dortmund am 21. Bundesliga-Spieltag. Während der VfL auf mehreren Positionen umbauen muss, kommt der BVB mit vielen Offensivvarianten. Genau das macht dieses Duell so schwer vorherzusagen.

Bundesliga-Vorbericht VfL Wolfsburg gegen Borussia Dortmund

Wolfsburgs Ausgangslage ist klar: Es geht weniger darum, was man gerne spielen würde – sondern darum, was der Kader aktuell zulässt. Die Liste der Ausfälle ist lang, dazu fehlt mit Jenz ein Abwehrspieler gelbgesperrt. Trainer Bauer muss seine Defensive neu sortieren und gleichzeitig darauf achten, dass die Mannschaft nicht zu passiv wird.

Viel spricht dafür, dass Neuzugang Belocian direkt eine Rolle übernimmt. Zudem ist in der Innenverteidigung offen, ob Adjetey oder Vavro den Vorzug erhält. Im Zentrum soll Arnold die Richtung vorgeben – an seiner Seite sind mehrere Varianten denkbar, je nachdem, wie Wolfsburg die Dortmunder Mittelfeldpräsenz kontrollieren will.

Wolfsburg: Viel Tempo möglich – aber wer ist fit?

Offensiv wirkt der VfL auf dem Papier dynamisch. Mit Amoura, Shiogai und Daghim sind Spieler vorgesehen, die Räume attackieren können. Entscheidend wird sein, ob Wolfsburg diese Läufe auch sauber vorbereitet bekommt – denn Dortmund wird Ballverluste im Aufbau gnadenlos bestrafen, wenn die Absicherung nicht stimmt.

Der Ausfall von Wimmer wiegt dabei schwer, weil er normalerweise genau jene Mischung aus Intensität und Mut im letzten Drittel bringt, die Spiele kippen kann. Umso mehr Verantwortung liegt auf den Schultern der verbleibenden Offensivkräfte.

Dortmund: Kovac hat vorne Optionen – aber auch Baustellen

Beim BVB stehen die Zeichen auf Stabilität, allerdings nicht ohne Fragezeichen. Sabitzer fehlt weiterhin, Can kämpft erneut mit Adduktorenproblemen – zwei Ausfälle, die sich in Rhythmus und Zweikampfhärte bemerkbar machen können. Trotzdem ist Dortmunds Gerüst eingespielt genug, um das abzufedern.

Offensiv ist Dortmund wie so oft variabel: Brandt als Taktgeber, Guirassy als Zielspieler, dazu die Möglichkeit, mit zusätzlichem Tempo von der Bank nachzulegen. Wolfsburg wird genau hier aufpassen müssen: Wenn der VfL zu tief steht, wird es irgendwann nur noch Abwehrarbeit – steht er zu hoch, drohen Läufe in den Rücken.

Der Schlüssel dürfte deshalb in der Spielkontrolle liegen: Wer schafft es, die entscheidenden Zonen zu besetzen, ohne sich in riskante Übergänge zu verheddern? Wolfsburg braucht Mut mit Absicherung – Dortmund Geduld ohne Leerlauf.

07.02.2026, 08:24 – Redaktion Sport-Finden.de




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