VfL Wolfsburg – FC Augsburg: Verletzungssorgen treffen auf Augsburger Flexibilität
Wolfsburg sucht Stabilität trotz langer Ausfallliste
Die personelle Lage beim VfL bleibt angespannt. Mehrere Leistungsträger fehlen weiterhin, darunter Wind, Maehle, Rogerio und Wimmer. Trainer Bauer muss erneut umbauen und vertraut wohl auf Grabara im Tor sowie eine Viererkette mit Kumbedi, Vavro, Jenz und Belocian.
Im Mittelfeld soll das erfahrene Duo Eriksen und Arnold Struktur geben. Offensiv könnten Majer, Svanberg und Daghim die Räume hinter Amoura besetzen. Auf der linken Seite gilt Svanberg als erste Option, Paredes bietet eine Alternative.
Augsburg mit taktischer Bandbreite
Der FC Augsburg reist mit einer stabilen Defensive an. Dahmen steht im Tor, davor formieren sich Zesiger, Schlotterbeck und Banks. Im Mittelfeld könnten Fellhauer, Massengo und Jakic das Zentrum verdichten.
Offensiv hat Trainer Baum mehrere Möglichkeiten. Gregoritsch dürfte zunächst als zentrale Spitze beginnen, doch auch der schnelle Ribeiro wäre eine Option für ein variableres Umschaltspiel. Augsburg könnte je nach Spielverlauf zwischen physischer Präsenz und Tempo wechseln.
Wo entscheidet sich die Partie?
Wolfsburg wird versuchen, das Spiel über Ballkontrolle zu steuern. Augsburg hingegen dürfte auf kompakte Räume und schnelle Vorstöße setzen. Entscheidend wird sein, ob der VfL seine personellen Engpässe kompensieren kann oder ob Augsburg die entstehenden Lücken konsequent nutzt.
Ein Spiel mit offenem Ausgang – geprägt von taktischer Disziplin und der Frage, welche Mannschaft ihre personellen Herausforderungen besser löst.
21.02.2026, 05:56 Uhr – Redaktion Sport-Finden.de