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Werder Bremen – Gladbach 1:1: Topp trifft in der Nachspielzeit zum verdienten Ausgleich

Werder Bremen hat sich gegen Borussia Mönchengladbach spät belohnt: Nach einem Gegentreffer aus dem Nichts durch Haris Tabakovic drückten die Bremer bis zur letzten Minute – und Joker Keke Topp hämmerte den Ball in der Nachspielzeit zum 1:1 ins Eck.

Werder Bremen jubelt nach dem späten Ausgleich gegen Borussia Mönchengladbach

Es war kein Fußballfest, aber ein Spiel mit klarer Dynamik: Werder Bremen war nach der Pause die aktivere, dominantere Mannschaft – und musste trotzdem erst einmal schlucken, als Borussia Mönchengladbach plötzlich zuschlug. Am Ende stand ein 1:1, das sich für Bremen wie ein geretteter Punkt anfühlt, Gladbach aber den bereits eingeplanten Auswärtssieg aus der Hand rutschen ließ.

Erste Hälfte zäh, wenige klare Momente

Die Anfangsphase im Weserstadion wirkte wie ein gegenseitiges Abtasten. Beide Teams wollten keinen frühen Fehler, das Tempo blieb niedrig, und der Unterhaltungswert entsprechend überschaubar. Werder hatte etwas mehr Ballbesitz, Gladbach suchte immer wieder lange Bälle in Richtung Honorat – ohne echte Durchschlagskraft.

Die beste Bremer Gelegenheit vor der Pause entstand nach einem Ballgewinn und einem Steckpass in den Strafraum: Njinmah kam aus spitzem Winkel zum Abschluss, doch Nicolas war im kurzen Eck zur Stelle. Insgesamt blieb es lange bei Halbchancen und viel Arbeit im Mittelfeld.

Werder kommt stark aus der Pause – Gladbach trifft trotzdem

Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild deutlich. Bremen spielte mutiger, kombinierte sich häufiger in den letzten Drittel und kam zu gefährlicheren Aktionen – unter anderem über Sugawara und Deman. Gladbach verlor in dieser Phase immer wieder schnell den Ball und kam kaum geordnet aus der eigenen Hälfte.

Und trotzdem fiel das Tor auf der anderen Seite: In der 62. Minute übersprintete Honorat nach einem tiefen Ball die Bremer Defensive, legte flach in die Mitte – Tabakovic schob eiskalt zum 0:1 ein. Es war genau diese Art Treffer, die Bremen in der aktuellen Serie zu oft aus der Spur bringt.

Dauerwelle, Pfosten und dann der Hammer von Topp

Werder reagierte mit noch mehr Druck. Nicolas musste mehrfach eingreifen, einmal parierte er stark gegen Deman, zudem traf Lynen aus der Distanz den Außenpfosten. Bremen schnürte Gladbach phasenweise ein, während die Gäste nur noch vereinzelt entlasteten.

Die größte Chance zur Entscheidung hatte dennoch Gladbach: In der Nachspielzeit bediente Netz Machino, dessen Direktschuss Werder-Keeper Backhaus am Kopf traf – der Torwart konnte weitermachen. Und kurz danach kam die Szene, die das Stadion endlich explodieren ließ.

Nach einer Ecke blieb Bremen dran, Deman köpfte den Ball zurück an die Strafraumgrenze – und Keke Topp jagte ihn mit einem satten Linksschuss ins rechte obere Eck. 1:1 in der 90.+4: spät, wuchtig, verdient.

So bleibt Werder zwar auch im zehnten Bundesliga-Spiel in Folge ohne Sieg, verhindert aber zumindest das Abrutschen in Richtung Relegationszone. Gladbach wiederum wird sich ärgern: Lange war das Spiel in Reichweite, am Ende fehlte die letzte Konsequenz, um den knappen Vorsprung über die Zeit zu bringen.

31.01.2026, 17:36 Uhr – Redaktion Sport-Finden.de




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