Verletzungs-Schreck bei den Spurs: Wembanyama knickt um – vorsichtige Entwarnung
Rund zehn Minuten vor dem Ende des spektakulären 134:132-Erfolgs gegen die New York Knicks kam es zur Szene, die bei Spielern, Trainern und Fans für einen Schock sorgte. Unter dem Korb geriet Wembanyama in ein hartes Rebound-Duell, verlor dabei die Balance und knickte unglücklich mit dem linken Knie weg.
Der 2,24-Meter-Center griff sich sofort an das Bein und blieb zunächst liegen. Point Guard Stephon Castle half dem Franchise-Star schließlich auf, doch schon beim Gang in Richtung Kabine war zu erkennen, dass Wembanyama nur humpelnd auftreten konnte. Für einen kurzen Moment hielt die mit 18.062 Zuschauern gefüllte Arena den Atem an.
Rückkehr auf die Bank sorgt für Erleichterung
Knapp neun Minuten später dann ein erstes positives Zeichen: Wembanyama kehrte bereits in Trainingsklamotten an die Bank zurück. In Richtung Mitspieler und Fans ließ er erkennen, dass es ihm gut gehe – Lippenleser meinten ein „Mir geht’s gut“ zu erkennen.
Kurz darauf folgte auch die verbale Entwarnung. Wembanyama sprach von einer Überstreckung des Knies und erklärte, dass es sich vermutlich nicht um eine schwerwiegende Verletzung handle. Dennoch kündigte er an, dass weitere Untersuchungen folgen werden, um kein Risiko einzugehen.
Bis dahin erneut eine dominante Vorstellung
Sportlich hatte der junge Superstar das Spiel bis zu seinem vorzeitigen Abgang einmal mehr geprägt. In lediglich 24 Minuten stand Wembanyama bei 31 Punkten und 13 Rebounds, dazu kamen mehrere Blocks, mit denen er die Knicks immer wieder zur Verzweiflung brachte. Es war eine weitere Demonstration seiner außergewöhnlichen Bedeutung für die Spurs.
Eigene Einschätzung: Für San Antonio mehr als nur ein Warnsignal
Auch wenn aktuell vieles auf eine glimpfliche Diagnose hindeutet, zeigt dieser Moment erneut, wie abhängig die Spurs bereits jetzt von ihrem Ausnahmespieler sind. Wembanyama ist nicht nur der Fixpunkt in der Offensive, sondern auch das defensive Rückgrat des Teams. Selbst ein kurzfristiger Ausfall würde San Antonio sportlich spürbar treffen – ein längerer wäre kaum zu kompensieren.
Umso wichtiger dürfte für die Verantwortlichen sein, bei der weiteren Belastungssteuerung kein Risiko einzugehen. Die Saison ist lang – und die Zukunft der Spurs hängt in hohem Maße an der Gesundheit ihres größten Talents.
01.01.2026, 09:32 Uhr · Redaktion Sport-Finden.de