Vierschanzentournee: Pawel Wasek wegen verbotenen Wachses disqualifiziert
Der nächste Skispringer ist bei der Vierschanzentournee durch die Materialkontrolle gefallen. Pawel Wasek wurde nach der Qualifikation zum Springen in Innsbruck nachträglich disqualifiziert, nachdem an seinen Skiern fluoridhaltiges Wachs festgestellt worden war.
Fluoridhaltige Wachse sind seit dieser Saison verboten. Die Jury sprach ihre Entscheidung rund eine halbe Stunde nach dem Wettkampf aus – zu einem Zeitpunkt, als Wasek sportlich bereits für das Springen qualifiziert gewesen wäre.
Qualifikation sportlich geschafft – dann das Aus
Mit einem Sprung auf 117 Meter hatte der 26-Jährige zunächst Rang 36 belegt. Für den kommenden Wettbewerb hätte er im K.o.-Duell gegen den Kasachen Ilja Mizernych antreten sollen. Doch daraus wird nun nichts.
In der Gesamtwertung der Vierschanzentournee lag Wasek nach zwei Springen auf Platz 30. Im Gesamtweltcup belegt er aktuell Rang 34 – Zahlen, die ohnehin zeigen, dass die Saison bislang nicht wie erhofft verläuft.
Nach starkem Vorjahr nun der nächste Rückschlag
Dabei hatte der Pole in der vergangenen Saison noch einen deutlichen Leistungssprung gemacht. Als 14. im Gesamtweltcup und Achter bei der Vierschanzentournee galt Wasek als einer der Aufsteiger. In diesem Winter reiht sich nun ein Rückschlag an den nächsten.
Die Diskussionen um Material und Fairness begleiten die Tournee bereits seit Tagen. Vor Wasek hatte es mehrere Disqualifikationen gegeben – der prominenteste Fall war Timi Zajc, der wegen Unregelmäßigkeiten am Anzug sogar für den Rest der Tournee gesperrt wurde.
03.01.2026, 20:44 Uhr – Redaktion Sport-Finden.de