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Wolfsburg – HSV 1:2: Hamburg gewinnt Elfmeter-Krimi und verschärft die VfL-Krise

Der Hamburger SV hat beim VfL Wolfsburg einen wichtigen 2:1-Auswärtssieg gefeiert. In einer zerfahrenen und hitzigen Partie fielen alle drei Treffer per Elfmeter. Jean-Luc Dompé verwandelte nach der Pause den entscheidenden Strafstoß und bescherte dem HSV Big Points im Abstiegskampf.

Der Hamburger SV feiert einen wichtigen Auswärtssieg beim VfL Wolfsburg

Die Partie brauchte einige Minuten, um Struktur zu finden. Wolfsburg hatte zunächst mehr Ballbesitz, doch der HSV wirkte in den Umschaltmomenten gefährlicher. Wirklich klare Abschlüsse blieben in der Anfangsphase trotzdem Mangelware, weil beide Mannschaften sich viele Ungenauigkeiten leisteten und das Spiel immer wieder von kleinen Fouls und Zweikämpfen unterbrochen wurde.

Die erste große Szene des Spiels führte dann direkt zum ersten Elfmeter. Nach einem abgewehrten Schussversuch traf Elfadli im Strafraum Gerhardt am Kopf, weil er bei der Klärungsaktion komplett am Ball vorbeisäbelte. Der VAR überprüfte die Szene, doch die Entscheidung hielt stand. Christian Eriksen trat an und verwandelte in der 22. Minute entschlossen zur Wolfsburger Führung.

Der HSV antwortet ebenfalls vom Punkt

Wolfsburg hatte damit zwar das Ergebnis auf seiner Seite, doch das Spiel blieb hektisch. Hamburg kam über Mikelbrencis und Dompé mehrfach über die Außen, während Wolfsburg weiter Mühe hatte, aus dem eigenen Ballbesitz echte Kontrolle zu entwickeln. Die Antwort der Gäste kam dann ebenfalls nach einer Standardsituation.

Nach einer Hereingabe blieb Vuskovic im Fünfmeterraum liegen, die Szene wurde anschließend wegen eines Treffers von Jenz am Knöchel überprüft. Nach Ansicht der Bilder entschied Schiedsrichter Florian Exner auf Strafstoß für den HSV. Vuskovic trat selbst an, schoss nicht perfekt, hatte aber das nötige Glück: Grabara war noch am Ball, konnte den Einschlag zum 1:1 in der 33. Minute aber nicht verhindern.

Bis zur Pause blieb das Spiel intensiv, aber fahrig. Wolfsburg kam noch einmal gefährlich über Standards, Hamburg setzte Nadelstiche über Dompé, doch insgesamt war die Partie eher von Nervosität als von spielerischer Klasse geprägt. Das 1:1 zur Halbzeit passte deshalb gut zum Verlauf.

Der zweite Elfmeter bringt Hamburg auf Kurs

Nach dem Seitenwechsel blieb es zunächst ein zerfahrenes Spiel mit vielen Unterbrechungen. Wolfsburg hatte seine Momente, etwa nach Ecken und zweiten Bällen, während Hamburg immer wieder versuchte, über schnelle Vorstöße Unruhe zu erzeugen. Die Partie kippte schließlich erneut durch einen Strafstoß.

Nach einer Hamburger Ecke hielt Adjetey seinen Gegenspieler Vuskovic klar fest und riss ihn regelrecht zu Boden. Die Entscheidung war diesmal ohne große Diskussion eindeutig. Jean-Luc Dompé übernahm Verantwortung und verwandelte in der 58. Minute sicher ins linke untere Eck zum 2:1 für den HSV.

Wolfsburg drückt, der HSV verteidigt den Sieg

Für Wolfsburg wurde die Situation damit richtig unangenehm. Der VfL warf in der Schlussphase zwar alles nach vorne, doch die Angriffe blieben oft hektisch oder unpräzise. Heuer Fernandes musste nur selten wirklich spektakulär eingreifen, weil Hamburg im Strafraum mit viel Einsatz verteidigte und immer wieder ein Bein dazwischen bekam.

Die beste Wolfsburger Phase kam in den letzten Minuten. Pejcinovic traf nach einer Ecke den Pfosten, Amoura scheiterte mit einem Schuss an der Grätsche von Vuskovic, und in der langen Nachspielzeit drängten die Gastgeber noch einmal auf den Ausgleich. Doch der HSV hielt stand, verteidigte die zahlreichen Flanken und Eckbälle leidenschaftlich weg und brachte den Vorsprung ins Ziel.

Für Hamburg sind es enorm wichtige Punkte, weil der Sieg im Tabellenkeller direkt Luft verschafft. Wolfsburg dagegen steckt tiefer denn je in der Krise. Die Wölfe sind nun seit acht Spielen ohne Sieg und bleiben im Abstiegssumpf hängen. Gerade die Art dieser Niederlage dürfte schmerzen: viel Aufwand, zwei Strafraumszenen gegen sich und am Ende wieder kein Ertrag.

07.03.2026, 17:33 – Redaktion Sport-Finden.de




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