Starker Auftritt ohne Ertrag: VfB Stuttgart verliert in Rom
Der VfB begann mutig und suchte früh den Weg nach vorne. Stuttgart hatte mehr Ballbesitz und kam schneller in die gefährlichen Räume, ohne daraus jedoch zwingende Abschlüsse zu entwickeln. Die Roma brauchte einige Minuten, um Zugriff zu bekommen, steigerte sich dann aber spürbar.
Pisilli nutzt Roms erste starke Phase
Mit zunehmender Spielzeit wurde Rom zielstrebiger. Kurz vor der Pause nutzten die Gastgeber ihre erste wirklich konsequente Offensivaktion zur Führung: Niccolò Pisilli tauchte halbrechts im Strafraum auf und traf aus kurzer Distanz zum 1:0. Der Treffer verlieh den Römern sichtbar Sicherheit.
Stuttgart ließ sich davon nicht beeindrucken und kam nach dem Seitenwechsel mehrfach gefährlich vor das Tor. Deniz Undav und Ermedin Demirovic vergaben jedoch beste Möglichkeiten – entweder scheiterten sie am stark reagierenden Svilar oder setzten den Ball deutlich über das Tor.
Effizienz macht den Unterschied
Während der VfB weiter anlief, beschränkte sich Rom zunehmend auf das Verwalten der Führung. Dass die Partie in der Nachspielzeit entschieden wurde, passte ins Bild: Nach einem schnellen Angriff bediente Paulo Dybala erneut Pisilli, der aus kurzer Distanz zum 2:0 einschob und den Stuttgarter Widerstand endgültig brach.
Der zweite Treffer spiegelte den Spielverlauf nur bedingt wider, unterstrich jedoch die entscheidende Differenz zwischen beiden Teams: Rom nutzte seine Chancen, Stuttgart nicht.
Ausgangslage vor dem letzten Spieltag
Trotz der Niederlage bleibt für den VfB Stuttgart in der Europa League weiterhin alles möglich. Am letzten Spieltag der Ligaphase wartet das Heimspiel gegen die Young Boys Bern – dort hat die Mannschaft von Sebastian Hoeneß die Chance, den direkten Einzug ins Achtelfinale aus eigener Kraft perfekt zu machen.
23.01.2026, 08:45 – Redaktion Sport-Finden.de