Upamecano lässt Bayern warten – Klub setzt Frist bis Mitte Februar
Die Zukunft von Dayot Upamecano beim FC Bayern bleibt weiter offen. Seit Wochen ziehen sich die Gespräche über eine Vertragsverlängerung, eine Einigung ist bislang nicht in Sicht. Sportvorstand Max Eberl machte zuletzt deutlich, dass es keine Vorab-Zusagen des Spielers gegeben habe und der Verein weiterhin auf eine klare Antwort warte.
In den vergangenen Tagen war spekuliert worden, dass sich beide Seiten bereits in zentralen Punkten angenähert hätten. Demnach soll es insbesondere um Details wie ein mögliches Handgeld, eine Ausstiegsklausel sowie deren zeitliche Gültigkeit gehen. Auch die Laufzeit eines neuen Vertrags gilt offenbar noch als strittig.
Upamecano selbst hatte den Druck zuletzt heruntergespielt und erklärt, sich nicht unter Zeitzwang zu sehen. Er betonte, dass er keine feste Deadline habe und eine Lösung in Ruhe gefunden werden solle.
Nach neuen Informationen soll nun allerdings Bewegung in die Angelegenheit kommen. Demnach hat der FC Bayern dem französischen Nationalspieler eine Frist gesetzt. Bis Mitte Februar soll entschieden sein, ob Upamecano das bereits vorgelegte Angebot annimmt oder nicht.
Der Innenverteidiger gehört sportlich zu den Schlüsselspielern der Münchner. Seit seinem Wechsel von RB Leipzig im Sommer 2021 hat er sich zu einer festen Größe in der Abwehr entwickelt und besitzt inzwischen einen Marktwert von rund 70 Millionen Euro. Ein ablösefreier Abgang zum Saisonende wäre für den Klub ein hohes Risiko.
Auch international ist Upamecano gefragt. Mehrere europäische Topklubs beobachten die Situation aufmerksam und könnten bei einer ausbleibenden Verlängerung zuschlagen.
Trainer Vincent Kompany stellte zuletzt die sportliche Bedeutung seines Verteidigers heraus. Er lobte dessen Konstanz und Entwicklung und sprach von der aktuell besten Phase in Upamecanos Karriere. Aus Vereinssicht wächst daher der Wunsch nach Planungssicherheit.
Die kommenden Wochen dürften somit entscheidend werden. Entweder folgt die Verlängerung – oder der FC Bayern muss sich frühzeitig mit Alternativen für seine Defensive beschäftigen.
27.01.2026, 12:00 Uhr – Redaktion Sport-Finden.de