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Upamecano überlässt alles seinem Berater – Spieler hält sich bewusst raus

Dayot Upamecano spricht über seine Zukunft beim FC Bayern – und sagt dabei erneut erstaunlich wenig. Der Innenverteidiger verweist konsequent auf seinen Berater und bleibt selbst auffällig im Hintergrund.

Dayot Upamecano nach dem Testspiel des FC Bayern in Salzburg

Eigentlich war Dayot Upamecano nach dem Testspiel der Bayern in Salzburg schon auf dem Weg zum Mannschaftsbus, als er sich doch noch zu ein paar Aussagen überreden ließ. Viel Neues war dabei allerdings nicht zu hören – zumindest nicht von ihm selbst.

„Ich rede mit Max und mit Christoph. Alles gut. Ich hoffe, es gibt bald eine Lösung und ich kann weitermachen“, sagte der Franzose und blieb damit exakt auf der Linie, die er seit Wochen fährt. Konkreter wurde es nicht.

Verhandlungen? Sache des Beraters

Auffällig ist vor allem eines: Sobald es um Zahlen, Laufzeiten oder Details geht, zieht sich Upamecano komplett zurück. „Ich habe dafür einen Berater und er macht es sehr gut“, erklärte der Innenverteidiger – und verwies damit erneut jede Verantwortung von sich.

Diese Haltung sorgt intern wie extern zunehmend für Irritationen. Der Eindruck verfestigt sich, dass Upamecano bei den Gesprächen nicht selbst am Steuer sitzt, sondern sich bewusst auf den Beifahrersitz zurückgezogen hat.

Klub wartet auf klare Signale

Beim FC Bayern laufen die Gespräche im Hintergrund weiter. Sportvorstand Max Eberl und Sportdirektor Christoph Freund sind involviert, doch eine zeitnahe Entscheidung lässt weiter auf sich warten. Dass der Spieler selbst kaum Position bezieht, erschwert die Lage zusätzlich.

Upamecanos Linie wirkt dabei zunehmend widersprüchlich: Einerseits betont er regelmäßig, sich beim FC Bayern wohlzufühlen und „weitermachen“ zu wollen. Andererseits überlässt er sämtliche Inhalte seinem Berater – ohne erkennbare eigene Initiative.

Passivität als Risiko

In einem Klub wie dem FC Bayern ist Zurückhaltung nicht zwangsläufig ein Vorteil. Wer langfristig eingeplant werden will, muss auch Haltung zeigen. Aktuell entsteht jedoch der Eindruck, dass Upamecano die Entwicklung bewusst aus der Hand gibt – und mögliche Konsequenzen in Kauf nimmt.

Ob diese Strategie aufgeht oder sich am Ende gegen ihn selbst richtet, bleibt offen. Klar ist nur: Solange Upamecano alles seinem Berater überlässt, bleibt die Zukunft des Innenverteidigers beim FC Bayern weiter ungeklärt.

07.01.2026, 08:31 Uhr · Redaktion Sport-Finden.de



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