United Cup: Deutschland raus – die erhoffte Schützenhilfe bleibt aus
Die Ausgangslage war eigentlich komfortabel: Mit einem 3:0 gegen die Niederlande war Deutschland stark ins Turnier gestartet und hatte die Tür Richtung K.o.-Runde weit geöffnet. Doch gegen Polen kippte die Gruppe – und aus der guten Position wurde binnen weniger Stunden ein bitteres Rechenspiel, das am Ende nicht aufging.
Zverev ohne Punkt – Hurkacz und Mixed zu stark
In Sydney musste Alexander Zverev zunächst im Einzel gegen Hubert Hurkacz ran – und fand nie wirklich in den Rhythmus. Der Hamburger unterlag mit 3:6, 4:6 und konnte damit den erhofften Auftaktpunkt nicht liefern.
Auch im Mixed an der Seite von Laura Siegemund blieb Zverev ohne Erfolg. Beim 6:7 (6:8), 3:6 reichte es erneut nicht zu einem deutschen Zähler. Polen machte damit frühzeitig alles klar und stellte das deutsche Team vor das Problem, das nun nicht mehr auf dem Court, sondern nur noch am Ergebniszettel zu lösen war.
Lys kämpft stark, Swiatek setzt sich durch
Den spannendsten Schlagabtausch aus deutscher Sicht lieferte Eva Lys. Gegen Iga Swiatek, die zu den dominierenden Spielerinnen der letzten Jahre gehört, hielt die Außenseiterin überraschend gut mit und schnappte sich sogar den ersten Satz. Am Ende setzte sich die Polin jedoch durch: Lys verlor 6:3, 3:6, 4:6 – und trotz beachtlicher Leistung blieb Deutschland auch in diesem Duell ohne Punkt.
Die Niederlande helfen nicht – Deutschland draußen
Nach dem 0:3 gegen Polen war klar: Deutschland braucht Schützenhilfe. Doch die Niederlande verloren ihrerseits ebenfalls 0:3 gegen Polen. Damit war die Rechnung erledigt – die Gruppe F endet für Deutschland ohne Viertelfinale.
Besonders schmerzhaft: Im Vorjahr hatte Deutschland den United Cup noch gewonnen, diesmal endet das Vorbereitungsturnier auf die Australian Open deutlich früher. Die Australian Open starten am 18. Januar – für Zverev und Co. heißt es nun, den Fokus schnell auf Melbourne zu richten.
07.01.2026, 08:11 Uhr · Redaktion Sport-Finden.de