Später Elfmeter bringt Union Punkt – Frankfurt verpasst Auswärtssieg
Das Bundesliga-Duell in Köpenick begann mit Verzögerung, Nebel und Pyrotechnik sorgten früh für eine längere Unterbrechung. Sportlich entwickelte sich anschließend eine chancenarme Partie, in der Eintracht Frankfurt über weite Strecken mehr Ballbesitz und Struktur zeigte, Union Berlin jedoch diszipliniert verteidigte.
Frankfurt kontrollierte das Spielgeschehen, ohne zwingend zu werden. Union lauerte auf Umschaltmomente, fand jedoch ebenfalls kaum Räume. So ging es folgerichtig torlos in die Pause – mit leichten Vorteilen für die Gäste, aber ohne echte Durchschlagskraft.
Frankfurt dominiert, Union bleibt geduldig
Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich zunächst wenig. Die SGE ließ den Ball laufen, Union zog sich tief zurück und setzte auf Konter. Die beste Berliner Gelegenheit ließ Köhn liegen, dessen Schuss aus spitzem Winkel am Pfosten landete. Frankfurt blieb spielbestimmend, doch im letzten Drittel fehlte weiterhin die Präzision.
Als vieles bereits nach einem torlosen Remis aussah, schlug die Eintracht doch noch zu: Nach einer unübersichtlichen Szene im Strafraum fiel der Ball vor die Füße von Brown, der aus kurzer Distanz eiskalt zur späten Führung traf.
Elfmeter und Gelb-Rot wenden das Spiel
Die Freude der Gäste währte jedoch nur kurz. Nach einer Flanke griff Höjlund unnötig zum Körperkontakt und brachte Khedira zu Fall. Der fällige Elfmeter wurde sicher verwandelt – Union war zurück im Spiel. Für Höjlund kam es noch bitterer: Er sah kurz darauf die Gelb-Rote Karte.
In Überzahl drängten die Köpenicker in der Schlussphase sogar auf den Sieg. Ilic hatte in der Nachspielzeit die große Chance, scheiterte jedoch knapp. So blieb es beim 1:1, das beiden Teams wenig hilft: Union bleibt hinter Frankfurt, die Eintracht verpasst den Befreiungsschlag.
07.02.2026, 08:19 – Redaktion Sport-Finden.de