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Ein Stück Hoffenheim geht: TSG verabschiedet verdientes Trio

Die TSG Hoffenheim nutzt das letzte Heimspiel der Saison für einen emotionalen Moment: Kevin Akpoguma, Ihlas Bebou und Grischa Prömel werden verabschiedet. Drei Spieler, die über Jahre sportlich und menschlich ihre Spuren hinterlassen haben.

TSG Hoffenheim verabschiedet drei langjährige Profis

Bei manchen Vereinsmeldungen geht es nicht nur um Kaderplanung, sondern auch um ein Kapitel Vereinsgeschichte. Genau so eine Nachricht hat die TSG Hoffenheim nun veröffentlicht: Kevin Akpoguma, Ihlas Bebou und Grischa Prömel werden den Klub nach Saisonende verlassen.

Verabschiedet wird das Trio im Rahmen des letzten Heimspiels gegen Werder Bremen. Damit endet für drei erfahrene Profis eine lange gemeinsame Zeit mit der TSG – mit ganz unterschiedlichen Geschichten, aber einer gemeinsamen Konstante: Sie waren über Jahre prägende Figuren im Hoffenheimer Umfeld.

Akpoguma war über ein Jahrzehnt Teil des Klubs

Kevin Akpoguma gehörte fast schon zum Inventar der Hoffenheimer. Bereits 2013 kam der Verteidiger vom Karlsruher SC und entwickelte sich über viele Jahre zu einem flexiblen und verlässlichen Defensivspieler. Mehr als 200 Pflichtspiele, internationale Einsätze und seine Rolle als Ansprechpartner innerhalb der Mannschaft zeigen, welchen Stellenwert er über lange Zeit hatte.

Dass seine Einsatzzeiten zuletzt zurückgingen, änderte offenbar nichts daran, wie der Klub seine Rolle intern bewertet.

Bebou hinterlässt Tore und Tempo

Ihlas Bebou war in Hoffenheim oft genau der Spieler, den Gegner nur schwer greifen konnten. Tempo, Tiefgang und das Gespür für wichtige Momente machten ihn über Jahre wertvoll. 160 Bundesliga-Einsätze und 36 Ligatore sprechen für sich.

Nach verletzungsbedingt schwierigen Phasen kämpfte sich der Offensivspieler immer wieder zurück – auch das dürfte intern Eindruck hinterlassen haben.

Prömel als Führungsspieler

Grischa Prömel war zwar kürzer im aktuellen Profikader als seine beiden Mitspieler, aber dennoch ein wichtiger Faktor. Der Mittelfeldspieler brachte Führungsqualität, Mentalität und Präsenz auf den Platz. Trotz schwerer Verletzungen arbeitete er sich immer wieder zurück.

Interessant: Seine Verbindung zur TSG reicht sogar noch weiter zurück, weil er bereits in der Jugend des Klubs aktiv war.

Mehr als nur ein normaler Abschied

Solche Entscheidungen gehören zum Fußballgeschäft. Trotzdem verlieren Vereine mit solchen Personalien oft auch Erfahrung, Identifikation und Kabinencharakter.

Für Hoffenheim wird das Heimspiel gegen Bremen damit nicht nur sportlich wichtig – sondern auch emotional.

09.05.2026, 10:17 – Redaktion Sport-Finden.de




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