Tschechien verspielt Sieg gegen Südafrika und muss um das Achtelfinale zittern
Nach der Auftaktniederlage standen beide Mannschaften bereits am zweiten Spieltag unter Druck. Entsprechend engagiert begann insbesondere Tschechien die Partie im Atlanta Stadium und wurde für den mutigen Start früh belohnt. :contentReference[oaicite:0]{index=0}
Sadilek sorgt für Blitzstart
Schon in der sechsten Minute gingen die Europäer in Führung. Nach einem langen Einwurf von Vladimir Coufal spielte Adam Hlozek den Ball flach in den Rückraum. Alexandr Sojka legte clever auf Michal Sadilek ab, der aus kurzer Distanz zum 1:0 einschob. Für die Tschechen war es der perfekte Auftakt. :contentReference[oaicite:1]{index=1}
In der Anfangsphase hatte Südafrika große Probleme mit dem aggressiven Pressing des Gegners. Erst nach etwa einer Viertelstunde fanden die Bafana Bafana besser ins Spiel und kamen durch Appollis zu ihrem ersten gefährlichen Abschluss. Der Schuss landete jedoch nur am Außennetz. :contentReference[oaicite:2]{index=2}
Viel Kampf, wenig Torchancen
Mit zunehmender Spielzeit zog sich Tschechien etwas zurück und überließ Südafrika mehr Ballbesitz. Die Afrikaner konnten daraus jedoch lange kaum Kapital schlagen. Viele Angriffe endeten bereits vor dem Strafraum oder wurden von der tschechischen Defensive um Kapitän Ladislav Krejci entschärft.
Auch auf der anderen Seite blieben klare Torchancen Mangelware. Die Partie verlor nach dem frühen Führungstreffer deutlich an Tempo und bot den Zuschauern über weite Strecken eher taktische als spielerische Höhepunkte. :contentReference[oaicite:3]{index=3}
Südafrika drückt – Tschechien verteidigt
Nach der Pause entwickelte sich ein ähnliches Bild. Südafrika wurde zunehmend aktiver und verlagerte das Geschehen immer häufiger in die gegnerische Hälfte. Tschechien lauerte dagegen auf Konter und hatte durch Sadilek sowie Pavel Sulc Chancen auf die Vorentscheidung.
Die beste Möglichkeit vergab Michal Sadilek nach einer Stunde, als sein Schuss von Thalente Mbatha noch geblockt wurde. Wenig später rettete Teboho Mokoena auf der anderen Seite in höchster Not gegen Vladimir Darida. :contentReference[oaicite:4]{index=4}
Handspiel bringt die Wende
Als vieles bereits auf einen knappen tschechischen Erfolg hindeutete, kam Südafrika doch noch zurück. In der 81. Minute zog Thapelo Maseko von rechts nach innen und schloss ab. Pavel Sulc blockte den Ball mit abgespreiztem Arm, sodass Schiedsrichterin Tori Penso nach kurzem Zögern auf den Elfmeterpunkt zeigte. :contentReference[oaicite:5]{index=5}
Teboho Mokoena übernahm die Verantwortung und verwandelte den Strafstoß souverän zum 1:1. Während Torhüter Matej Kovar nach rechts sprang, schoss der Mittelfeldspieler den Ball sicher ins linke Eck. :contentReference[oaicite:6]{index=6}
Wilde Schlussphase ohne Sieger
Nach dem Ausgleich entwickelte sich eine offene Schlussphase. Beide Mannschaften suchten den Siegtreffer. Patrick Schick verpasste zunächst eine gute Hereingabe von Sulc, ehe Lukas Provod das lange Eck knapp verfehlte.
Auf der Gegenseite hatte Südafrika sogar die besseren Möglichkeiten. Evidence Makgopa und Kamogelo Sebelebele sorgten mehrfach für Gefahr, doch die tschechische Defensive rettete zumindest den Punkt über die Zeit. :contentReference[oaicite:7]{index=7}
Showdown am letzten Spieltag
Durch das Unentschieden bleibt in Gruppe A alles offen. Sowohl Tschechien als auch Südafrika benötigen am letzten Spieltag vermutlich einen Sieg, um die Chance auf das Achtelfinale zu wahren.
Tore
1:0 Michal Sadilek (6.)
1:1 Teboho Mokoena (83., Foulelfmeter)
19.06.2026, 06:39 Uhr, Redaktion Sport-Finden.de