Schalkes Sylla reist nicht zum Afrika-Cup
Als Malis Nationaltrainer Tom Saintfiet am Donnerstagabend seinen finalen 26-Mann-Kader für den Afrika-Cup veröffentlichte, fehlte ein Name, der auf Schalker Seite mit Spannung erwartet worden war: Moussa Sylla.
Der Stürmer des FC Schalke 04 wird somit nicht zum Turnier nach Marokko reisen und steht seinem Klub auch über den Jahreswechsel hinaus zur Verfügung. Sylla selbst zeigte sich in den sozialen Netzwerken enttäuscht über die Nicht-Nominierung, betonte jedoch zugleich seine Unterstützung für die Nationalmannschaft.
Wichtige Entlastung für Schalke
Für die Königsblauen ist die Entscheidung des Nationaltrainers eine klare Erleichterung. Bei einer Nominierung hätte Sylla dem Team bis mindestens Mitte Januar gefehlt – inklusive des Jahresabschlusses in Braunschweig sowie des Rückrundenauftakts bei Hertha BSC.
Gerade mit Blick auf die aktuelle Personallage wiegt diese Nachricht schwer. Erst am Donnerstag hatte Schalke den längeren Ausfall von Bryan Lasme bekanntgegeben und damit einen weiteren Stürmer verloren.
Angriff bleibt handlungsfähig
Lasme kam zwar bislang meist als Joker zum Einsatz, erwies sich aber als wichtiger Faktor: Seine späten Treffer gegen Bochum und Paderborn brachten Schalke vier entscheidende Punkte im Aufstiegsrennen.
Ein gleichzeitiger Ausfall von Lasme und Sylla hätte den Angriff deutlich geschwächt. Dass Sylla nun verfügbar bleibt, verschafft dem Trainerteam Planungssicherheit – und hält die Optionen im Offensivspiel offen.
Für Sylla persönlich mag die Entscheidung enttäuschend sein, sportlich profitiert jedoch sein Verein. Und für Schalke zählt in dieser Phase vor allem eines: Stabilität auf dem Weg durch eine anspruchsvolle Saison.
12.12.2025, 09:54 Uhr – Redaktion Sport-Finden.de