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RB Leipzig – Union Berlin 3:1: Fünfter Sieg in Serie bringt RB der Champions League näher

RB Leipzig bleibt in der Bundesliga auf Kurs Champions League. Gegen Union Berlin gewinnen die Sachsen verdient mit 3:1 und feiern damit den fünften Sieg in Folge.

RB Leipzig gewinnt gegen Union Berlin

RB Leipzig hat im Rennen um die Champions League den nächsten wichtigen Schritt gemacht. Beim 3:1 gegen Union Berlin dominierten die Sachsen über weite Strecken, spielten druckvoll, zielstrebig und hätten das Ergebnis sogar noch deutlicher gestalten können.

Union kam erst spät zum Anschlusstreffer, war insgesamt aber zu harmlos, um Leipzig ernsthaft ins Wanken zu bringen. Für RB war es bereits der fünfte Sieg in Serie – ein deutliches Signal an die Konkurrenz.

Leipzig drückt früh – Union findet kaum Entlastung

Von Beginn an übernahm Leipzig die Kontrolle. Die Gastgeber ließen den Ball sicher laufen, setzten Union früh unter Druck und kamen schnell zu klaren Chancen. Nusa und Romulo hätten schon in der Anfangsphase für die Führung sorgen können, scheiterten aber zunächst an Rönnow oder an fehlender Präzision.

Union versuchte, über den schnellen Burke Nadelstiche zu setzen. Doch die Köpenicker fanden kaum Anschlussaktionen, weil Leipzig nach Ballverlusten sofort nachsetzte und die Räume eng machte.

Finkgräfe trifft sehenswert zur Führung

Nach 22 Minuten war der Leipziger Druck erstmals erfolgreich. Diomande setzte sich stark auf der rechten Seite durch und brachte den Ball gefährlich in die Mitte. Union konnte zunächst klären, doch im Rückraum lauerte Max Finkgräfe. Sein Abschluss aus rund 16 Metern schlug sehenswert ein.

Der Treffer war verdient und passte zum Spielverlauf. Leipzig war schneller, wacher und in den entscheidenden Räumen deutlich präsenter.

Romulo nutzt Union-Patzer eiskalt

Nur wenige Minuten später legte RB nach. Ein missglückter Rückpass von Querfeld brachte Romulo in Szene. Der Leipziger Angreifer blieb frei vor dem Tor ruhig, hob den Ball über Rönnow und schob anschließend zum 2:0 ein.

Für Union war dieser Treffer besonders bitter, weil er aus einem vermeidbaren Fehler entstand. Noch vor der Pause hatte Leipzig weitere Möglichkeiten, unter anderem durch Orban und Baumgartner, doch die Latte und starke Reflexe verhinderten ein noch klareres Ergebnis.

Union bleibt blass – Baku sorgt für die Entscheidung

Nach dem Seitenwechsel versuchte Union, etwas höher zu verteidigen und mehr Druck aufzubauen. Wirklich gefährlich wurde es aber selten. Leipzig musste nicht mehr ganz so viel riskieren, blieb bei Umschaltmomenten aber jederzeit gefährlich.

In der 63. Minute fiel die Vorentscheidung. Baku leitete den Angriff selbst ein, Diomande spielte im Strafraum genau im richtigen Moment zurück, und Baku vollendete aus spitzem Winkel zum 3:0. Spätestens da war die Partie praktisch entschieden.

Doekhi trifft nur noch zum Anschluss

Union kam durch Danilho Doekhi nach einer Ecke noch zum 1:3. Der Kopfball rutschte Vandevoordt unglücklich durch, brachte aber keine echte Spannung mehr zurück. Leipzig kontrollierte danach das Geschehen und hatte sogar weitere Chancen auf den vierten Treffer.

Bakayoko traf noch den Pfosten, Harder wurde kurz vor der Linie gestoppt. Union konnte sich bei mehreren Szenen bedanken, dass die Niederlage nicht höher ausfiel.

Leipzig setzt ein klares Zeichen

Der Sieg war hochverdient. Leipzig zeigte über weite Strecken genau die Mischung, die in der Saisonphase zählt: Aggressivität gegen den Ball, Tempo im Angriff und genügend Ruhe, um eine Führung sauber zu verwalten.

Für Union bleibt ein enttäuschender Auftritt, vor allem offensiv. Die Köpenicker hatten zu wenige klare Ideen und wurden von Leipzig lange phasenweise eingeschnürt.

RB dagegen darf weiter fest mit der Champions League planen. Fünf Siege in Serie sprechen eine deutliche Sprache – und die Formkurve zeigt genau zum richtigen Zeitpunkt steil nach oben.

25.04.2026, 05:22 Uhr, Redaktion Sport-Finden.de




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