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Prevc zeigt Nerven – Österreicher stark

Die Qualifikation von Innsbruck hat Bewegung in die Vierschanzentournee gebracht. Während Domen Prevc erstmals ins Straucheln gerät, zeigen die österreichischen Springer vor heimischem Publikum eindrucksvoll ihre Stärke.

Skispringen am Bergisel in Innsbruck

Domen Prevc musste in der Qualifikation am Bergisel einen ungewohnten Dämpfer hinnehmen. Bei wechselhaften Windverhältnissen reichten 112,0 Meter nur zu Rang 30 – ein deutliches Signal, dass auch der bislang dominante Tournee-Leader nicht unantastbar ist.

Nach seinen Erfolgen in Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen war es der erste echte Rückschlag für den Slowenen. Zwar ist der Quali-Auftritt noch kein Drama, doch er zeigt, dass Innsbruck seinem Ruf als Stolperstein der Vierschanzentournee erneut gerecht wird.

Österreich demonstriert Heimstärke

Ganz anders präsentierte sich das österreichische Team. Angeführt von Jan Hörl, der mit 128,0 Metern die Qualifikation gewann, belegten gleich vier Österreicher die vorderen Plätze. Vor 8.400 Zuschauern entwickelte sich der Bergisel damit zur rot-weiß-roten Bühne.

Für Hörl war der Sieg im Vorausscheid ein klares Signal im Kampf um die Gesamtwertung. Der Druck auf Prevc steigt – nicht nur sportlich, sondern auch mental.

Deutsche Springer solide – mit Aufreger

Aus deutscher Sicht hinterließ die Qualifikation ein gemischtes Bild. Felix Hoffmann bestätigte als Fünfter seine starke Tourneeform und unterstrich seine Ambitionen für den Wettkampf.

Philipp Raimund sorgte hingegen für eine Schrecksekunde, als er nach der Landung mit zu viel Tempo in eine Bande rutschte. Der Vorfall endete glimpflich, Raimund konnte kurz darauf Entwarnung geben.

Pius Paschke und Karl Geiger qualifizierten sich ohne größere Probleme. Andreas Wellinger musste dagegen zittern und schaffte es nur hauchdünn unter die besten 50. Entsprechend kritisch fiel seine Einschätzung im Anschluss aus.

Qualifikation als Fingerzeig

Die Qualifikation in Innsbruck hat gezeigt, dass sich das Kräfteverhältnis verschieben kann. Während Österreich Rückenwind aus dem Heimauftritt zieht, muss Prevc beweisen, dass der Ausrutscher kein Vorbote für den Wettkampf ist.

Der Bergisel hat erneut geliefert – Spannung, Unruhe und neue Konstellationen im Kampf um den Tourneesieg.

03.01.2026, 16:18, Redaktion Sport-Finden.de



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