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Okpala-Streit eskaliert: Berater verweist auf Ausstiegsklausel im Mannheim-Vertrag

Der Wechsel-Zoff um Kennedy Okpala nimmt eine neue Wendung. Während Waldhof Mannheim auf einen weiterhin gültigen Vertrag pocht, verweist die Spielerseite auf eine klar definierte Ausstiegsklausel – und erhebt schwere Vorwürfe.

Kennedy Okpala im Zentrum des Transferstreits

Nachdem der SC Paderborn Kennedy Okpala offiziell als Winterneuzugang vorgestellt hatte, folgte prompt der Widerspruch von Waldhof Mannheim. Der Drittligist sieht den 21-Jährigen weiterhin als seinen Spieler – doch nun legt Okpalas Berater öffentlich nach.

Berater spricht von klar geregelter Ausstiegsklausel

Okpalas Berater Kletke verweist auf eine im Vertrag festgeschriebene Klausel, die einen Ausstieg unter bestimmten Voraussetzungen ermöglicht. Diese seien aus Sicht der Spielerseite vollumfänglich erfüllt worden.

„Es stimmt, wir haben gekündigt, weil Waldhof Mannheim die eigenen vertraglichen Pflichten nicht eingehalten hat“, erklärte Kletke. Die vertragliche Regelung sei eindeutig formuliert: „Da ist genau festgelegt, was, wann und wie zu passieren hat. Das ist alles eingelöst worden – einschließlich dessen, was Paderborn zu tun hat.“

Vorwurf: Mannheim habe Vereinbarungen nicht umgesetzt

Nach Darstellung des Beraters liegt der Kern des Konflikts nicht in der Kündigung selbst, sondern in der angeblichen Nichterfüllung vertraglicher Verpflichtungen durch den SV Waldhof. Diese hätten den Spieler letztlich zum Handeln gezwungen.

„Meiner Meinung nach verweigert der Klub das, was im Vertrag festgeschrieben ist“, so Kletke. Nach einer vorherigen Abmahnung habe man daher konsequent reagiert und das Arbeitsverhältnis gekündigt. „Dann kann man es nicht anders handhaben.“

Juristische Klärung wahrscheinlich

Waldhof Mannheim sieht die Situation bekanntlich anders und geht davon aus, dass Okpala weiterhin an den Verein gebunden ist. Damit stehen sich zwei gegensätzliche Vertragsauslegungen gegenüber – eine Einigung scheint derzeit nicht in Sicht.

Es gilt als wahrscheinlich, dass nun juristische Gremien klären müssen, ob die Ausstiegsklausel wirksam gezogen wurde oder ob der Drittligist im Recht ist. Bis dahin bleibt die sportliche Zukunft Okpalas offen.

Der Fall zeigt, wie schnell Transfers im Profifußball zu rechtlichen Streitfragen werden können – insbesondere dann, wenn Klauseln unterschiedlich interpretiert werden.

03.01.2026, 11:59, Redaktion Sport-Finden.de



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