Frustnacht für die Deutschen: Kings werden überrollt, Lakers finden kein Mittel gegen Detroit
Die Kings erwischten in Los Angeles einen Abend zum Vergessen. Schon früh geriet Sacramento ins Hintertreffen, fand weder defensiv Zugriff noch offensiv Rhythmus – am Ende stand ein ernüchterndes 90:131. Schröder, Kapitän der deutschen Nationalmannschaft, gehörte mit elf Punkten und vier Assists noch zu den auffälligeren Akteuren eines Teams, das derzeit tief in der Krise steckt. Mit einer Bilanz von 8:25 Siegen sind die Kings Vorletzter im Westen – und wirken aktuell weit entfernt davon, eine stabile Linie über mehrere Spiele zu finden.
Dass die Clippers selbst keine Übermannschaft-Saison spielen (11:21), machte den Abend aus Kings-Sicht eher noch schmerzhafter: Los Angeles war in nahezu allen Bereichen überlegen – Tempo, Physis, Wurfquote und vor allem die individuelle Klasse in den entscheidenden Momenten. Kawhi Leonard stellte mit 33 Punkten die Weichen, James Harden legte 21 Zähler nach. Bei Sacramento war Nique Clifford mit 18 Punkten bester Werfer, doch das änderte am Spielverlauf wenig – es war ein Spiel, das früh kippte und dann komplett weglief.
Kleber punktlos: Lakers ohne Antwort gegen Detroit
Auch für Maximilian Kleber verlief der Abend frustrierend. Im Spitzenspiel gegen die Detroit Pistons verloren die Lakers mit 106:128. Kleber blieb ohne Punkt, holte aber einen Rebound. Los Angeles stemmte sich zwar phasenweise gegen die Niederlage, doch defensiv bekam das Team zu selten Kontrolle – und offensiv fehlte über weite Strecken die Balance.
Luka Doncic war mit 30 Punkten der auffälligste Scorer der Lakers, LeBron James kam auf 17 – doch auch diese Zahlen reichten nicht, weil Detroit über 48 Minuten die konstantere, aggressivere Mannschaft war. Für die Lakers ist das eine dieser Niederlagen, bei denen man hinterher nicht nur über einzelne Aktionen spricht, sondern über Grundsätzliches: Intensität, Transition-Defense, und die Frage, wie stabil die Rollenverteilung ist, wenn es gegen ein Team geht, das körperlich und mit Tempo spielt.
Unterm Strich bleibt für Schröder und Kleber vor allem eins: schnell abhaken. Denn in der NBA kommt die nächste Chance sofort – und genau das brauchen Kings und Lakers dringend, um aus dem Negativstrudel herauszukommen.
31.12.2025, Redaktion Sport-Finden.de