Transferposse beendet: Kennedy Okpala wechselt endgültig nach Paderborn
Der Transfer von Kennedy Okpala zum SC Paderborn 07 ist endgültig über die Bühne gegangen. Am Samstag einigten sich die Ostwestfalen und der SV Waldhof Mannheim auf eine Lösung, die von beiden Klubs offiziell bestätigt wurde.
Einvernehmliche Lösung nach juristischem Tauziehen
Der Wechsel beendet eine monatelange Auseinandersetzung zwischen Spieler und Verein. Okpala hatte seinen Vertrag beim Waldhof kurz vor Weihnachten fristlos gekündigt, nachdem es unterschiedliche Auffassungen über eine vertraglich fixierte Ausstiegsklausel gegeben hatte.
Ursprünglich war ein Schlichtungsverfahren beim Deutschen Fußball-Bund vorgesehen, das nun hinfällig ist. Im Vorfeld des Transfers nahm Okpala seine Kündigung zurück, sodass der Wechsel nun regulär abgewickelt werden konnte.
Ablöse statt Risiko für beide Seiten
Im Zuge der Einigung zahlt der SC Paderborn eine Ablösesumme von rund 550.000 Euro an den Drittligisten. Für beide Seiten bedeutet dies Planungssicherheit: Der Waldhof vermeidet einen möglichen Komplettausfall, Paderborn umgeht ein Restrisiko rund um die Spielberechtigung des Spielers.
Insider berichten, dass der SCP dem Waldhof zuletzt ein befristetes Angebot vorgelegt hatte. Ohne Einigung hätte Paderborn das Interesse wohl zurückgezogen. Diese klare Linie soll letztlich den Durchbruch gebracht haben.
Okpala bereits ins Team integriert
Okpala hatte sich bereits vor Abschluss des Transfers im Trainingslager des SC Paderborn in der Türkei aufgehalten und dort individuell vorbereitet. Nach der Rückreise über Hannover stieß der Angreifer nun endgültig zum Zweitligisten.
Eine Rückkehr nach Mannheim hatte der Spieler zuvor kategorisch ausgeschlossen. Mit dem nun fixierten Transfer sind alle offenen Fragen geklärt – sportlich wie rechtlich.
11.01.2026, 14:09 Uhr – Redaktion Sport-Finden.de