Mainz 05 gegen Heidenheim: Startelf-Trend klar, Ausfälle auf beiden Seiten
Bei Mainz deutet vieles auf Kontinuität hin. Trainer Urs Fischer plant nach den überzeugenden Vorstellungen zuletzt offenbar keine großen Umbauten. Im Tor wird Batz erwartet, davor könnte eine Dreierkette mit da Costa, Bell und Kohr beginnen. Über die Außenbahnen sollen Widmer und Veratschnig Druck erzeugen, im Zentrum dürften Sano und Amiri die Balance zwischen Stabilität und Spielaufbau halten.
Offensiv sind Hollerbach und Jae-Sung Lee als Verbindungsspieler eingeplant, im Sturmzentrum wird Philipp Tietz erwartet. Die Mainzer müssen dabei weiterhin auf mehrere Spieler verzichten. Unter anderem fehlen Zentner, Mwene, Leitsch und Hanche-Olsen, zudem befindet sich Caci im Reha-Training.
Heidenheim dürfte mit Ramaj im Tor antreten und eine Viererkette mit Traoré, Mainka, Siersleben und Föhrenbach stellen. Im Mittelfeld ist Niehues als absichernder Part vorgesehen, davor sollen Schöppner und Dorsch Struktur und Spielkontrolle geben. Über die Außen könnten Conteh und Ibrahimovic das Tempo bringen, Pieringer wird als Spitze erwartet.
Auch beim FCH ist die Ausfallliste nicht leer: Pacarada arbeitet weiter an seinem Comeback nach Kreuzbandriss, Zivzivadze und Behrens sind nach Knie- bzw. Sehnenproblemen noch nicht voll belastbar. Zudem gibt es bei Kölle ein Fragezeichen.
Taktisch wird es spannend, wie Mainz die eigene Ordnung gegen Heidenheims häufig geradliniges Spiel behauptet – und ob es den Gästen gelingt, mit Tempo über die Außen in die gefährlichen Zonen zu kommen. Für Mainz könnte der Schlüssel darin liegen, die zweiten Bälle zu sichern und Heidenheim möglichst selten in Umschaltsituationen kommen zu lassen.
13.01.2026, 14:50 Uhr – Redaktion Sport-Finden.de