M’gladbach – Augsburg: Viele Optionen, klare Fragezeichen vor dem Duell
Borussia Mönchengladbach startet mit einigen offenen Personalfragen ins neue Bundesliga-Jahr. Trainer Polanski muss unter anderem auf Hack, Kleindienst und Ngoumou verzichten, hat jedoch dank eines breiten Kaders mehrere taktische Alternativen zur Verfügung.
Gladbach mit flexibler Defensive
In der Abwehr könnte es noch zu Anpassungen kommen. Neben Sander sind auch Neuzugang Takai oder Scally als rechter Innenverteidiger denkbar. Auf der linken Seite dürfte Ullrich den Vorzug vor Netz erhalten.
Offensiv ruhen die Hoffnungen auf Honorat und Tabakovic, die für Torgefahr sorgen sollen. Neuhaus und Reitz könnten dahinter die spielerischen Akzente setzen.
Augsburg reist ersatzgeschwächt an
Der FC Augsburg muss vor allem defensiv mehrere Ausfälle kompensieren. Giannoulis fehlt gesperrt, Gouweleeuw und Matsima fallen verletzungsbedingt aus. Trainer Baum steht daher vor der Entscheidung, ob Fellhauer oder Pedersen die linke Seite übernimmt.
Im Angriff bietet sich dem FCA dagegen mehr Auswahl: Gregoritsch dürfte nach seinem Wechsel direkt im Kader stehen, während Saad, Gharbi und Essende rechtzeitig vom Afrika-Cup zurückgekehrt sind.
Disziplin als Schlüsselfaktor
Mit Banks und Zesiger sind gleich zwei Augsburger Spieler von einer Sperre bedroht. Gerade in einem intensiven Auswärtsspiel könnte Disziplin eine entscheidende Rolle spielen.
Beide Teams wollen mit einem positiven Ergebnis ins neue Jahr starten – ob sich Gladbachs Heimvorteil oder Augsburgs körperliche Präsenz durchsetzt, wird sich auf dem Platz zeigen.
11.01.2026, 06:40 Uhr – Redaktion Sport-Finden.de