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Kolumbien gegen DR Kongo 1:0 – Munoz schießt La Tricolor ins Sechzehntelfinale

Kolumbien hat sich bei der WM 2026 vorzeitig für die K.-o.-Runde qualifiziert. Gegen die defensiv eingestellte DR Kongo gewann die Mannschaft von Beginn an die Kontrolle über das Spiel und setzte sich am Ende verdient mit 1:0 durch. Matchwinner wurde Daniel Munoz mit seinem Treffer in der Schlussphase.

Kolumbien jubelt nach dem 1:0-Sieg gegen die DR Kongo

Das Ergebnis klingt knapp, der Spielverlauf war deutlich. Kolumbien bestimmte die Begegnung nahezu über die komplette Distanz, erspielte sich zahlreiche Möglichkeiten und drängte die DR Kongo tief in die eigene Hälfte. Dass die Partie lange torlos blieb, lag vor allem an einem Mann: Lionel Mpasi.

Mpasi hält die DR Kongo im Spiel

Bereits in den ersten Minuten rollte Angriff um Angriff auf das Tor der Zentralafrikaner zu. Jefferson Lerma, Daniel Munoz, James Rodríguez und Luis Díaz prüften den kongolesischen Schlussmann früh und häufig.

Vor allem James zeigte sich spielfreudig. Der Routinier zog immer wieder die Fäden im Mittelfeld und setzte seine Mitspieler gekonnt in Szene. Doch egal, aus welcher Position die Kolumbianer abschlossen – Mpasi war zur Stelle.

Besonders spektakulär war seine Parade gegen einen Distanzschuss von James, den er aus dem rechten Eck fischte. Wenig später entschärfte er auch mehrere Abschlüsse von Luis Díaz und hielt sein Team damit im Spiel.

VAR verhindert frühe Führung

Schon nach wenigen Minuten jubelten die Südamerikaner erstmals. Daniel Munoz traf nach einem Abpraller ins Netz, doch die Fahne des Assistenten ging sofort nach oben.

Der VAR bestätigte die Entscheidung wenig später. Munoz hatte sich minimal im Abseits befunden, sodass der Treffer nicht anerkannt wurde.

Für Kolumbien änderte das wenig. Die Mannschaft blieb dominant und kam bis zur Pause auf ein klares Chancenplus, ohne jedoch den starken Mpasi überwinden zu können.

Die DR Kongo verteidigt geschickt

Nach dem Seitenwechsel zog sich die DR Kongo noch weiter zurück und verteidigte mit großer Disziplin. Die Leoparden standen häufig mit neun Feldspielern hinter dem Ball und machten die Räume extrem eng.

Kolumbien hatte dadurch zwar weiterhin viel Ballbesitz, tat sich aber zunehmend schwer, klare Abschlüsse herauszuspielen. Gleichzeitig blieb die DR Kongo offensiv harmlos. Erst in der zweiten Halbzeit kam das Team gelegentlich zu Entlastungsangriffen.

Munoz sorgt für die Entscheidung

In der 76. Minute fiel schließlich die überfällige Führung. Nach einem Angriff über die rechte Seite gelangte der Ball zu Daniel Munoz. Sein Schuss war eigentlich für das lange Eck gedacht, wurde jedoch noch entscheidend abgefälscht und landete unhaltbar im kurzen Eck.

Für Mpasi gab es diesmal keine Rettungsmöglichkeit. Der zuvor überragende Torhüter war erstmals geschlagen, und die kolumbianischen Fans konnten endlich jubeln.

Späte Spannung ohne Happy End

In der Schlussphase versuchte die DR Kongo erstmals etwas mutiger nach vorne zu spielen. Wirklich gefährlich wurde es allerdings erst in der Nachspielzeit. Nathanael Mbuku zwang Torhüter Vargas mit einem platzierten Schuss zu seiner ersten echten Parade des Abends.

Kurz darauf sorgten mehrere Ecken und lange Bälle noch einmal für Unruhe im kolumbianischen Strafraum. Doch die Defensive von La Tricolor verteidigte den Vorsprung souverän über die Zeit.

Duell um Platz eins wartet

Mit dem zweiten Sieg im zweiten Gruppenspiel steht Kolumbien bereits sicher im Sechzehntelfinale. Am letzten Spieltag kommt es nun zum direkten Duell mit Portugal um den Gruppensieg.

Die DR Kongo bleibt trotz der Niederlage im Rennen um das Weiterkommen. Gegen Usbekistan genügt voraussichtlich ein Sieg, um ebenfalls die K.-o.-Phase zu erreichen.

24.06.2026, 13:04 Uhr – Redaktion Sport-Finden.de




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