Schweiz verspielt Sieg gegen Katar in letzter Minute
Im Levi's Stadium von Santa Clara zeigte die Schweiz über weite Strecken eine dominante Vorstellung. Die Mannschaft von Murat Yakin erspielte sich zahlreiche Torchancen, scheiterte jedoch immer wieder an ihrer Chancenverwertung oder am starken katarischen Torhüter Mahmud Abunada. Diese Nachlässigkeit sollte sich am Ende bitter rächen. :contentReference[oaicite:0]{index=0}
Schweiz drückt früh auf die Führung
Von Beginn an kontrollierten die Eidgenossen das Geschehen. Bereits in den ersten Minuten musste Abunada mehrfach eingreifen, um seine Mannschaft vor einem frühen Rückstand zu bewahren. Besonders Dan Ndoye sorgte mit seinen Vorstößen immer wieder für Gefahr. :contentReference[oaicite:1]{index=1}
Nach einer Viertelstunde war es dann soweit. Remo Freuler wurde im Strafraum vom herausstürmenden Torhüter Abunada zu Fall gebracht. Nach kurzer VAR-Überprüfung blieb der Elfmeter bestehen. Breel Embolo trat an und verwandelte souverän zur verdienten 1:0-Führung der Schweiz. :contentReference[oaicite:2]{index=2}
Katar hat Glück, nicht höher zurückzuliegen
Auch nach dem Führungstreffer blieb die Schweiz die klar bessere Mannschaft. Immer wieder kombinierten sich die Europäer gefährlich vor das Tor der Katarer. Embolo, Vargas, Aebischer und Ndoye vergaben jedoch beste Möglichkeiten auf das zweite Tor. :contentReference[oaicite:3]{index=3}
Katar kam offensiv nur selten zur Entfaltung. Die wenigen Chancen durch Edmilson Junior blieben ungenutzt, sodass die Schweiz mit einer knappen, aber hochverdienten Führung in die Halbzeit ging. :contentReference[oaicite:4]{index=4}
Chancenwucher setzt sich fort
Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich wenig am Spielverlauf. Die Schweiz bestimmte Ballbesitz und Tempo, während Katar vor allem mit Defensivarbeit beschäftigt war. Xhaka, Vargas und Embolo hatten mehrfach die Möglichkeit, die Entscheidung herbeizuführen.
Doch entweder fehlte die letzte Präzision oder Torhüter Abunada rettete mit starken Paraden. So blieb die Partie trotz der deutlichen Überlegenheit der Schweiz bis in die Schlussphase hinein offen. :contentReference[oaicite:5]{index=5}
Katar schlägt in der Nachspielzeit zu
Als sich bereits alles auf einen Schweizer Auftaktsieg eingestellt hatte, kam die kalte Dusche. In der vierten Minute der Nachspielzeit segelte eine Flanke von Ahmed Alaaeldin an den langen Pfosten. Dort setzte sich Bassam Al-Khoukhi im Luftduell durch.
Der eingewechselte Miro Muheim bekam den Ball unglücklich an den Kopf und lenkte ihn ins eigene Tor. Das Eigentor bedeutete das überraschende 1:1 und löste auf den Rängen großen Jubel bei den katarischen Anhängern aus. :contentReference[oaicite:6]{index=6}
Historischer Punkt für Katar
Für Katar bedeutete das Remis einen besonderen Moment. Der Golfstaat holte damit den ersten Punkt seiner WM-Geschichte überhaupt. Die Schweiz dagegen muss sich vorwerfen lassen, zahlreiche Möglichkeiten ausgelassen zu haben.
Trotz deutlicher Überlegenheit reichte es am Ende nur zu einem Punkt. In einer ausgeglichenen Gruppe B könnte sich dieser späte Gegentreffer im weiteren Turnierverlauf noch als besonders schmerzhaft erweisen. :contentReference[oaicite:7]{index=7}
Tore
0:1 Breel Embolo (17., Foulelfmeter)
1:1 Miro Muheim (Eigentor, 90.+4)
14.06.2026, 07:33 Uhr, Redaktion Sport-Finden.de