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HSV – RB Leipzig 1:2: Führung reicht nicht – Diomande entscheidet, Elfmeter gehalten

Schluss im Volkspark: RB Leipzig bringt das 2:1 über die Zeit und bleibt damit an Platz 4 dran. Der HSV spielte in Hälfte eins noch frech und auf Augenhöhe, brach nach der Pause aber offensiv fast komplett weg. Besonders bitter: Hamburg überstand zwar einen Handelfmeter dank Heuer Fernandes – kam danach aber trotzdem nicht mehr zurück. Schon am Mittwoch wartet für die Rothosen das Nachholspiel gegen Leverkusen.

RB Leipzig gewinnt 2:1 beim Hamburger SV

Tennisbälle, frühe Pause – und der HSV kontert eiskalt

Das Spiel begann ungewöhnlich: Schon in der Anfangsminute war die Partie kurz unterbrochen, weil aus dem HSV-Block zahlreiche gelbe Tennisbälle auf den Rasen flogen. Danach fand Hamburg aber schnell den Rhythmus, presste mutig und setzte Leipzig immer wieder unter Stress.

Der Lohn folgte nach gut 20 Minuten: Nach einem Leipziger Fehlpass ging es über rechts schnell, Mikelbrencis legte flach in den Rückraum – und Fabio Vieira hatte zu viel Platz. Aus zehn Metern schob er durch die Beine von Vandevoordt zum 1:0 ein (22.). Der Volkspark war da – und der HSV hatte das Spiel genau in dem Moment, den er wollte.

Romulo antwortet mit einem Kunststück

Leipzig wirkte kurz angezählt, übernahm aber mit zunehmender Spielzeit die Kontrolle. Der HSV verteidigte lange konzentriert, musste aber mehr und mehr in die eigene Hälfte. Und RB belohnte sich noch vor der Pause – sehenswert: Lukeba spielte den Diagonalball, Baku legte per Kopf quer und Romulo traf mit der Hacke unter Druck ins linke Eck zum 1:1 (36.). Ein Tor, das dem Spiel sofort die Richtung gab.

Kurz vor der Pause hatte Romulo sogar das 2:1 auf dem Fuß, doch Heuer Fernandes parierte aus kurzer Distanz überragend (43.). Hamburg ging trotzdem mit einem ordentlichen Gefühl in die Kabine: 1:1, alles drin.

Nach der Pause kippt es – Diomande dreht das Spiel

Hälfte zwei begann für den HSV denkbar schlecht. Im Aufbau ging ein Ball verloren, Leipzig schaltete blitzschnell um: Romulo bediente Diomande, der Tempo aufnahm, nicht mehr zu stoppen war und aus kurzer Distanz links unten zum 1:2 traf (50.). Leipzig hatte das Spiel gedreht – und Hamburg fand danach kaum noch klare Wege nach vorne.

Der Moment, der den HSV zurück ins Spiel hätte bringen können, kam in Minute 61/62: Nach einer Ecke bekam Remberg den Ball an den Arm – Handelfmeter. Romulo trat an, doch Heuer Fernandes blieb eiskalt und parierte rechts unten (62.). Der Volkspark war wieder da – nur: Der HSV konnte den Schwung nicht in echte Chancen ummünzen.

RB verpasst das 3:1 – HSV bleibt harmlos

Leipzig ließ in der Schlussphase sogar mehrere Möglichkeiten liegen, die Partie endgültig zuzumachen. Banzuzi schoss zweimal deutlich drüber (74./78.), dazu kontrollierte RB das Tempo und den Ballbesitz. Hamburg rannte zwar an, wirkte aber zu ideenlos: viele Flanken, wenig Präzision – und insgesamt zu selten im Strafraum gefährlich.

So blieb es beim verdienten 2:1-Auswärtssieg für Leipzig. Der HSV muss den Blick schnell nach vorne richten: Am Mittwoch steht das Nachholspiel gegen Leverkusen an – und dort wird offensiv wieder mehr kommen müssen als nur späte Flankenläufe.

02.03.2026, 07:26 Uhr – Redaktion Sport-Finden.de




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