Vierschanzentournee: Hoffmann und Raimund mit Blessuren – Quali dennoch geschafft
Sportlich verlief die Qualifikation in Bischofshofen für das deutsche Team insgesamt ordentlich. Alle Springer lösten souverän das Ticket für das finale Springen der Vierschanzentournee. Besonders Andreas Wellinger sorgte mit einem starken Auftritt für positive Schlagzeilen.
Doch abseits der Weiten gab es weniger erfreuliche Nachrichten. Sowohl Felix Hoffmann als auch Philipp Raimund gaben nach der Qualifikation zu, angeschlagen zu sein. Hoffmann verzichtete sogar bewusst auf einen Trainingssprung, um sein Knie nicht zusätzlich zu belasten.
Hoffmann kämpft seit mehreren Springen mit Knieproblemen
„Mein Knie zwickt. Wir wollten von den Reizen nicht allzu viel geben“, erklärte Hoffmann. Die Beschwerden begleiten ihn offenbar schon länger. Bereits in den vergangenen Springen habe er immer wieder mit Schmerzen zu kämpfen gehabt.
Der 28-Jährige liegt aktuell als bester Deutscher auf Rang fünf der Gesamtwertung und darf sich trotz der Probleme noch Hoffnungen auf einen Podestplatz machen. Ob die Blessur eine Pause nach der Vierschanzentournee notwendig macht, ließ Hoffmann offen.
„Wir werden morgen bestmöglich springen. Dann schauen wir mal, was die nächsten Tage ergeben“, so Hoffmann mit Blick auf das abschließende Springen.
05.01.2026, 20:28 Uhr, Redaktion Sport-Finden.de