TSG Hoffenheim – SC Freiburg 3:0: Coufal serviert, Gendrey setzt den Schlusspunkt
Hoffenheim hatte schon vor der Pause deutlich mehr vom Spiel, fand gegen die kompakt stehenden Freiburger aber nur selten den entscheidenden Durchbruch. Das spektakuläre Traumtor von Andrej Kramaric aus rund 40 Metern hätte früh die Tür aufstoßen können – doch der Treffer zählte nach VAR-Prüfung wegen Abseits nicht.
Freiburg hielt mit viel Laufarbeit dagegen, setzte vereinzelt Nadelstiche, doch insgesamt blieb es zur Halbzeit bei einem torlosen Zwischenstand, der den Spielverlauf nur teilweise abbildete. Die TSG war präsenter, Freiburg verteidigte leidenschaftlich – und hoffte, das Spiel lange offen zu halten.
Blitzstart: Asllani trifft nach Sekunden
Dieser Plan war nach dem Wiederanpfiff sofort Geschichte. Keine 30 Sekunden waren gespielt, als Vladimir Coufal auf rechts zu viel Raum bekam und den Ball butterweich in die Mitte hob. Fisnik Asllani setzte sich im Luftduell durch und köpfte – mit Hilfe des Innenpfostens – zum 1:0 ein (46.). Plötzlich stand Freiburg unter Zugzwang.
Und Hoffenheim blieb dran. Die Hausherren wirkten wie entfesselt, während Freiburg erst einmal sortieren musste. In dieser Phase kippte das Spiel endgültig.
Ecke als Signal: Kabak nickt zum 2:0 ein
Nur wenige Minuten später folgte der nächste Wirkungstreffer – erneut nach Coufal-Hereingabe. Der Tscheche trat eine Ecke scharf an den ersten Pfosten, Ozan Kabak lief perfekt ein und drückte den Ball per Kopf ins kurze Eck (51.). Bemerkenswert: Es war das erste Hoffenheimer Saisontor nach einem Eckball – und es passte zur Wucht dieser Minuten.
Freiburg versuchte danach, höher zu attackieren, kam aber kaum zu längeren Ballbesitzphasen. Ein Freistoß von Sinani (84.) war noch die beste Annäherung – wirklich zwingend wurde es vor Baumann jedoch selten, weil die TSG die Räume gut kontrollierte.
Gendrey macht den Deckel drauf
In der Schlussphase trudelte das Spiel seinem Ende entgegen. Freiburg warf in der Nachspielzeit zwar noch einmal alles nach vorne, doch selbst die letzten Aktionen verpufften. Und dann setzte Hoffenheim den Schlusspunkt: Valentin Gendrey traf kurz vor dem Abpfiff zum 3:0 (90.+5) und sorgte für ein Ergebnis, das den Kräfteverhältnissen am Ende ziemlich genau entsprach.
Unterm Strich stand ein souveräner, ungefährdeter Hoffenheimer Heimsieg. Freiburg hielt lange dagegen, bekam nach der Pause aber binnen weniger Minuten den Boden unter den Füßen weggezogen.
14.02.2026, 17:28 Uhr – Redaktion Sport-Finden.de