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TSG Hoffenheim – FC St. Pauli: Ilzer bleibt wohl stabil, Blessin hat einen Domino-Plan

Dieses Spiel ist eine kleine Stilfrage: Hoffenheim wirkt personell vergleichsweise sortiert und kann aus einer stabilen Startelf heraus agieren. St. Pauli dagegen hat mehrere Stellschrauben – und wenn Ando tatsächlich ausfällt, kann eine Änderung eine ganze Kettenreaktion auslösen. Genau das macht die Vorschau so interessant.

Bundesliga-Vorbericht: TSG Hoffenheim gegen FC St. Pauli

Bei der TSG lautet die Ausgangslage fast schon ungewöhnlich entspannt: Es gibt keine echte Dringlichkeit, die Startelf zu verändern. Ilzer kann auf Kontinuität setzen – und genau das ist in dieser Liga oft ein unterschätzter Vorteil. St. Pauli kommt dagegen mit einem Plan B, der je nach Personal schnell zum Plan A wird.

Hoffenheim: keine Baustelle, aber Gelb-Alarm im Zentrum

Coufal, Hranac, Kabak und Hajdari geben der Defensive klare Konturen, davor soll Avdullahu absichern. Im offensiven Dreierblock ist viel Qualität für unterschiedliche Spielbilder vorhanden: Kramaric kann das Tempo drosseln oder beschleunigen, Asllani bringt Zielstrebigkeit, Touré Tiefe.

Der einzige echte „Warnhinweis“: Avdullahu, Burger und Hranac stehen bei vier Gelben Karten. Gerade gegen ein St.-Pauli-Team, das gerne giftig in zweite Bälle geht, kann das Einfluss auf die Zweikampfhärte und das Timing haben.

Voraussichtliche Aufstellung TSG Hoffenheim: Baumann – Coufal, Hranac, Kabak, Hajdari – Avdullahu – Prömel, Burger – Kramaric, Asllani, Touré.

Personal: Lemperle und Hlozek sind (noch) nicht bei 100 Prozent, dafür sind Bernardo und Campbell wieder fit und geben Ilzer zusätzliche Optionen für den Spielverlauf.

St. Pauli: Ando-Frage als Auslöser für Positionsrochaden

Bei St. Pauli hängt einiges daran, ob Ando rechtzeitig fit wird. Sollte er fehlen, wäre eine defensive Anpassung denkbar: Dann könnte Smith in die Dreierkette rücken und Sands ins Mittelfeld kommen. Diese Variante würde die Stabilität erhöhen, kostet aber möglicherweise ein Stück Dynamik nach vorne.

Offensiv ist eine weitere Stellschraube möglich: Pereira Lage statt Kaars. Das wäre weniger Strafraum-Wucht, dafür mehr Beweglichkeit zwischen den Linien – also eher ein Ansatz, Hoffenheim in Laufduelle und Entscheidungsprobleme zu bringen.

Voraussichtliche Aufstellung FC St. Pauli: Vasilj – Dzwigala, Wahl, Mets – Saliakas, Irvine, Smith, Pyrka – Sinani, Fujita – Pereira Lage.

Sands steht zudem bei vier Gelben Karten und muss aufpassen – was die Option „Sands rein, Smith nach hinten“ in der Umsetzung auch taktisch heikel macht.

Worauf es hinauslaufen könnte: Hoffenheims Geduld gegen Pauli-Trigger

Hoffenheim wird versuchen, das Spiel zu kontrollieren und St. Pauli möglichst wenig Umschaltmomente zu geben. St. Pauli wiederum braucht genau diese Trigger: Ballgewinne, zweite Bälle, schnelle Verlagerungen – und dann in die Läufe kommen, bevor die TSG wieder sortiert steht.

Es ist also kein „immer gleiches“ Duell. Es ist ein Spiel, das sich schon vor dem Anpfiff über eine Personalfrage verschieben kann.

28.02.2026, 06:33 Uhr – Redaktion Sport-Finden.de




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