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Heidenheim – Stuttgart: Dorsch mit Fragezeichen, VfB rotiert nach Glasgow wohl an

Beim 1. FC Heidenheim dreht sich vor dem Duell mit dem VfB Stuttgart vieles um einen Namen: Niklas Dorsch. Nach seinem krankheitsbedingten Fehlen zuletzt ist sein Startelfeinsatz noch nicht zu hundert Prozent sicher. Stuttgart kommt derweil mit Europa-League-Belastung aus Glasgow – und Sebastian Hoeneß plant je nach Eindruck im Training Personalwechsel.

Bundesliga Vorbericht 1. FC Heidenheim gegen VfB Stuttgart

Heidenheim und Stuttgart gehen mit sehr unterschiedlichen Vorzeichen in dieses Spiel: Die Gastgeber suchen nach dem knappen 0:1 in Augsburg die nächste Stabilitätsleistung, während der VfB die Woche zwischen internationaler Bühne und Bundesliga-Realität sortieren muss. Genau daraus entsteht die Spannung: Wer findet schneller den passenden Rhythmus?

Heidenheim: Mit Dorsch wird das Spiel ein anderes

Frank Schmidt dürfte erneut auf ein kompaktes Gerüst setzen: Ramaj im Tor, davor eine Abwehrreihe mit Stergiou, Mainka, Gimber und Behrens. Im Zentrum bilden Niehues und Schöppner die Basis, davor ist Dorsch als Taktgeber eingeplant – sofern er wirklich voll bei Kräften ist. Für Heidenheim wäre das ein entscheidender Unterschied, weil Dorsch die Ballzirkulation beschleunigt und das Umschaltspiel sauberer anstößt.

Offensiv sollen Dinkci und C. Conteh mit Tempo über die Seiten kommen, Schimmer ist als Zielspieler vorgesehen. Heidenheim wird versuchen, Stuttgart nicht in lange Ballbesitzphasen kommen zu lassen, sondern das Spiel in Zweikämpfe, zweite Bälle und schnelle Vorstöße zu ziehen.

Stuttgart: Europa-League-Reise als Unsicherheitsfaktor

Beim VfB hängt vieles daran, wie frisch die Beine nach Glasgow sind. Hoeneß könnte rotieren – und gerade das macht die voraussichtliche Startelf so interessant: Nübel im Tor, hinten Assignon, Jeltsch, Chabot und Hendriks. Im Zentrum sorgen Karazor und Stiller für Ordnung, davor könnten Bouanani, Undav und El Khannouss wieder mehr Verantwortung bekommen. Tiago Tomas ist als Spitze eingeplant.

Die Logik dahinter ist nachvollziehbar: Stuttgart braucht in der Liga nicht nur Kontrolle, sondern auch Tiefgang. Bouanani und Tiago Tomas bringen genau diese Läufe, El Khannouss kann zwischen den Linien andribbeln und Räume öffnen. Gleichzeitig steht bei mehreren Offensivkräften die fünfte Gelbe Karte im Raum – das kann in engen Momenten die Risikobereitschaft beeinflussen.

Worauf es ankommen wird

Heidenheim wird versuchen, Stuttgart früh unter Druck zu setzen und das Spiel auf die direkten Duelle zu lenken. Der VfB dagegen will Struktur, saubere Abstände und schnelle Kombinationen – idealerweise so, dass die Europa-League-Müdigkeit gar nicht erst sichtbar wird.

Der Schlüssel liegt im Zentrum: Wenn Heidenheim dort Zugriff bekommt, wird es für Stuttgart ungemütlich. Wenn der VfB seine spielerische Überzahl sauber ausspielt, kann das Pendel schnell Richtung Auswärtssieg ausschlagen.

22.02.2026, 08:12Uhr – Redaktion Sport-Finden.de




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