Heidenheim fordert RB Leipzig heraus
Nach dem 1:1 in Wolfsburg sieht Trainer Frank Schmidt wenig Anlass für größere Veränderungen. Der 1. FC Heidenheim will erneut über mannschaftliche Geschlossenheit und klare Abläufe kommen, um auch gegen einen individuell deutlich stärker besetzten Gegner konkurrenzfähig zu bleiben.
Heidenheim mit wenigen Fragezeichen
Auf der rechten Seite könnte VfB-Leihgabe Stergiou vor seinem Startelf-Debüt stehen. Links ist Behrens nach überstandenen Beschwerden erstmals wieder eine Option. Fehlen werden unter anderem Conteh, Pacarada und Zivzivadze, zudem drohen Gimber und Schöppner bei einer weiteren Gelben Karte Sperren.
Voraussichtliche Aufstellung Heidenheim: Ramaj – Stergiou, Mainka, Gimber, Föhrenbach – Schöppner, Dorsch – Ibrahimovic, Beck, Honsak – Pieringer.
Leipzig setzt auf Tempo und Tiefe
RB Leipzig reist mit klarer Favoritenrolle an, auch wenn die Personallage nicht optimal ist. Trainer Werner könnte – mit Ausnahme des verletzten Lukeba – erneut auf die Startelf setzen, die zuletzt gegen den FC Bayern im Einsatz war.
Die Gäste verfügen vor allem in der Offensive über enorme Geschwindigkeit und Tiefe. Spieler wie Nusa, Diomande oder Baumgartner sollen Heidenheim früh unter Druck setzen und Räume erzwingen.
Schlüssel liegt im Spiel ohne Ball
Für Heidenheim wird es entscheidend sein, kompakt zu stehen und Leipzigs Umschaltspiel früh zu unterbinden. Gelingt es den Gastgebern, das Tempo aus der Partie zu nehmen, könnte sich ein offenes Spiel entwickeln. Leipzig hingegen wird versuchen, früh Kontrolle zu übernehmen und seine Qualität auszuspielen.
24.01.2026, 06:22 – Redaktion Sport-Finden.de